Beobachtetes Signal · 14. Sept. 2026 · Study Release · Quelle: Horizont · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
CMC-Print-Mailing-Studie 2026: Höhere Gutscheine steigern Umsatz, aber nicht zwingend den Ertrag
Die von der Deutschen Post und dem Collaborative Marketing Club (CMC) durchgeführte CMC-Print-Mailing-Studie 2026 analysierte 35 Onlineshops hinsichtlich der Auswirkungen von Gutscheinwerten auf den Werbeerfolg. Die Untersuchung ergab, dass höhere Rabatte zwar grundsätzlich die Conversion Rate und den Umsatz steigern, häufig jedoch die Gewinnmargen schmälern – insbesondere bei wertvollen Bestandskunden. Fallstudien von allnatura, Hemden.de und Otto Gourmet belegen, dass geringere Rabatte für Top-Kunden die Margen schützen und den ROAS (Return on Ad Spend) verbessern, während höhere Rabatte für Gelegenheitskäufer deren Conversion Rate und Gesamtwirtschaftlichkeit erhöhen. Damit stellt die Studie die gängige Praxis infrage, den treuesten Kunden die höchsten Rabatte zu gewähren, und plädiert für segmentpezifische Gutscheinstrategien zur Optimierung der Profitabilität.
Nischenstudie zur Optimierung von Print-Mailing-Gutscheinen, die für das Direktmarketing relevant ist, jedoch keinen branchenweiten Paradigmenwechsel darstellt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Durchschnittliche Conversion Rate von 4 % und ein ROAS von 961 % über alle teilnehmenden Shops hinweg.
- Höhere Gutscheine für Gelegenheitskunden steigerten die Conversion Rate um 33 % und verbesserten die Netto-Werbeerfolge.
- Niedrigere Gutscheine für wertvolle Bestandskunden senkten zwar die Conversion um 31 %, führten jedoch zu einem besseren Netto-ROAS.
- allnatura erzielte mit einem Rabatt von 8 % für seine wertvollsten Kunden einen besseren ROAS als mit 10 %.
- Hemden.de steigerte den Werbeerfolg bei Top-Kunden durch einen geringeren Gutscheinwert um 6,4 %.
- Otto Gourmet erreichte bei margenstarken Kunden mit einem 12-%-Gutschein einen ROAS von 705,4 % gegenüber 601,8 % bei 15 % Rabatt.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
CMC-Studie 2026: Print-Mailings liefern hohen ROAS im E-Commerce
Das kostenfreie Whitepaper der Deutschen Post zur CMC Print-Mailing-Studie 2026 in der neunten Auflage analysiert 35 reale E-Commerce-Kampagnen mit rund 859.000 versendeten Print-Mailings an Bestandskunden über einen Zeitraum von fünf Monaten. Die Studie belegt messbare Performance-Effekte physischer Mailings, darunter eine durchschnittliche Conversion Rate von 4,0 Prozent, einen ROAS von 961 Prozent im Kampagnenzeitraum, eine Steigerung des durchschnittlichen Warenkorbs um 24,8 Prozent sowie direkte Shop-Besuche von 8,5 Prozent der Empfänger unmittelbar nach Erhalt. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass 46 Prozent der durch Mailings ausgelösten Bestellungen erst ab der fünften Woche eingehen und niedrigere Gutscheinwerte bei Top-Kunden einen höheren ROAS erzielen. Das Whitepaper ist eine gesponserte, über OnlineMarketing.de in Partnerschaft mit der Deutschen Post bereitgestellte Ressource.
Markt für klinische Prüfmaterialien erreicht 8,95 Mrd. USD bis 2031
Laut MarketsandMarkets soll der Markt für klinische Prüfmaterialien von 5,60 Mrd. USD im Jahr 2026 auf 8,95 Mrd. USD bis 2031 wachsen, bei einer CAGR von 8,9%. Der Bericht hebt Logistik und Distribution als größtes Servicesegment hervor, kleine Moleküle als dominierenden Molekültyp und Onkologie als führenden Therapiebereich. Nordamerika erwirtschaftet über 41,4% des globalen Umsatzes. Haupttreiber sind steigende klinische Studien, höhere F&E-Ausgaben und die Einführung dezentraler Studien. Der Bericht zeigt auch bedeutende M&A-Aktivitäten, darunter die Übernahme von CRYOPDP durch DHL und die Übernahme von Andlauer Healthcare Group durch UPS, was die Konsolidierung in der Kühlkettenlogistik widerspiegelt.
Deutsche Post übernimmt Myflexbox, baut offenes Paketnetz aus
Die Deutsche Post (DHL Group) übernimmt den österreichischen Paketautomaten-Anbieter Myflexbox, um ihr anbieteroffenes Paketstationsnetz im deutschsprachigen Raum deutlich auszubauen. Die Übernahme erfolgt über die Tochtergesellschaft AZL GmbH, die die Marke DeinFach betreibt. Myflexbox betreibt rund 2.000 Automaten in Deutschland und 1.000 in Österreich und nimmt Sendungen von Konkurrenten wie GLS, DPD, UPS, FedEx und Amazon an. Das kombinierte Netz wird unter der Marke Myflexbox geführt und entsteht damit das größte anbieteroffene Paketstationsnetz der Region. Die Deutsche Post hat ihr Ausbauziel auf 50.000 Stationen in Deutschland bis 2030 angehoben, mindestens die Hälfte davon offene Myflexbox-Automaten. Der Kaufpreis wurde nicht genannt.
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