Beobachtetes Signal · 11. Apr. 2026 · Lawsuit · Quelle: t3n · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Negativ
Sammelklage wirft Perplexity unzulässige Datenweitergabe an Meta und Google vor
Eine US-Sammelklage wirft dem KI-Such- und Chat-Startup Perplexity vor, Millionen von Chat-Protokollen – darunter sensible Finanz-, Gesundheits- und Rechtsdaten – an Meta und Google weitergeleitet zu haben. Betroffen seien sowohl eingeloggte als auch nicht eingeloggte Nutzer, wobei der angebliche Datentransfer selbst im Inkognito-Modus stattgefunden habe. Die Klage erfasst den Zeitraum von Dezember 2022 bis Februar 2026 und führt an, dass Tracker wie Meta Pixel, Google Ads und DoubleClick Prompts, Folgefragen sowie Nutzeridentifikatoren erfassten. Die Kläger fordern gesetzlichen Schadensersatz von über 5.000 US-Dollar pro Verstoß sowie mögliche Zusatzstrafen. Zudem verweist die Klageschrift auf frühere rechtliche Auseinandersetzungen, etwa eine Klage von Reddit aus dem Oktober 2025 wegen angeblichen Content-Scrapings. Während Meta und Perplexity zunächst schwiegen, verwies Google darauf, dass Plattformen selbst für den Umgang mit ihren erhobenen Daten verantwortlich seien.
Vorwürfe massiver Chat-Datenübertragungen an große Ad-Plattformen berühren kritische Fragen des Datenschutzes, der Tracking-Infrastruktur sowie weitreichende regulatorische und finanzielle Risiken für Werbeökosysteme und KI-Chat-Anbieter.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine US-Sammelklage beschuldigt Perplexity, Millionen von Chat-Transkripten an Meta und Google übermittelt zu haben.
- Der Vorwurf umfasst die Weitergabe sensibler Themen wie Finanz-, Gesundheits- und Rechtsinformationen.
- Der im Verfahren genannte Zeitraum für die angebliche Datenerfassung erstreckt sich von Dezember 2022 bis Februar 2026.
- Kläger fordern gesetzlichen Schadensersatz von mehr als 5.000 US-Dollar je Verstoß sowie mögliche Zusatzstrafen.
- In der Klage genannte Tracker wie Meta Pixel und Google Ads sollen auch im Inkognito-Modus Daten abgegriffen haben.
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Perplexity soll Millionen Chats mit Meta und Google geteilt haben
Eine Sammelklage wirft Perplexity vor, Millionen von Chat-Transkripten – darunter sensible Gesundheits-, Finanz- und Rechtsgespräche – über integrierte Werbe-Tracker an Meta und Google übermittelt zu haben. Die Klage betrifft den Zeitraum von Dezember 2022 bis Februar 2026 und fordert Schadenersatz von über 5.000 US-Dollar pro Verstoß. Demnach erfassten Tracker wie Meta Pixel, Google Ads und DoubleClick Prompts, Folgefragen sowie vollständige Chat-Links, selbst wenn Nutzer im Inkognitomodus unterwegs waren. Teilweise seien Inkognitositzungen sogar zusammen mit E-Mail-Adressen und anderen Identifikatoren übertragen worden. Google verwies darauf, dass Plattformen selbst für den Umgang mit erfassten Daten verantwortlich seien; Meta und Perplexity äußerten sich bisher nicht umfassend. Der Fall folgt auf frühere Rechtsstreitigkeiten, darunter eine Klage von Reddit im Oktober 2025 wegen unzulässigen Content-Scrapings.
Reddit verklagt Perplexity wegen illegalen Content-Scrapings für KI-Dienste
Reddit hat Klage eingereicht und wirft Perplexity sowie mehreren Scraping-Firmen wie Oxylabs UAB, AWMProxy und SerpApi vor, urheberrechtlich geschützte Inhalte von Reddit und Google illegal abgegriffen zu haben. Die Daten sollen zur Einspeisung in KI-Antworten und verwandte Services genutzt sowie an Dritte weiterverkauft worden sein. Laut Klageschrift haben die Unternehmen technische Kontrollmechanismen umgangen, um an die Daten zu gelangen. Reddit betont, dass lizenzierte Partnerschaften zur Datenteilung mit Giganten wie Google und OpenAI jährliche Einnahmen in Millionenhöhe generieren, womit das digitale Ökosystem eine kritische Ressource für KI-Entwickler darstellt. Berichten von The Information und Forbes zufolge bestehen enge Verbindungen zwischen Perplexity und SerpApi, wobei Forbes Perplexity bereits 2024 des Plagiats bezichtigte. Perplexity weist die Vorwürfe zurück und kündigte an, den Zugang zu öffentlichem Wissen zu verteidigen. Dieser Fall könnte einen wegweisenden Präzedenzfall für Datenrechte und das Governance-Framework von KI-Trainingsdaten im digitalen Ökosystem schaffen.
Amazon Sues Perplexity; Epic Settles with Google Over Fees
Amazon has filed a lawsuit against Perplexity AI in the US District Court for the Northern District of California, accusing Perplexity’s Comet AI of unlawfully accessing Amazon customer accounts and disguising bot activity as human interaction. Amazon requests that Perplexity block its Comet AI from shopping on Amazon, citing data and integrity risks. Epic Games and Google have proposed a settlement in their long-running antitrust dispute, expanding a prior injunction into a global framework through June 2032 that introduces Registered App Stores and reduced transaction fees. Google’s fees would drop to 20% or 9% depending on the transaction, with the option for developers using alternative payment methods to avoid Google’s billing fees. Separately, People Inc. (formerly Dotdash Meredith) signed an AI licensing deal with Microsoft to be a launch partner in Microsoft’s publisher content marketplace, described as a pay-per-use model to compensate publishers for AI content usage. Neil Vogel, CEO of People Inc., framed the arrangement as a strong endorsement of the publishing marketplace and AI value of content.
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