Beobachtetes Signal · 20. Okt. 2026 · Market Signal · Quelle: Cint · Relevanz: 2/5

Cint-Studie: 74 Prozent der US-Verbraucher fordern Offenlegung von KI in der Werbung

Zusammenfassung des Signals

Eine neue Untersuchung in Zusammenarbeit mit Advertising Week zeigt wachsende Bedenken der Verbraucher hinsichtlich künstlich erzeugter Werbung. Demnach geben 44 Prozent der Befragten an, dass ihr Vertrauen in Marken sinkt, wenn der Einsatz von Künstlicher Intelligenz nicht transparent kommuniziert wird. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Marketer im Bereich AdTech und MarTech künftig verstärkt auf Transparenz und Aufklärung setzen müssen, um Reputationsverluste zu vermeiden. Während der technologische Fortschritt neue Effizienzpotenziale bei der Kreation und Ausspielung von Kampagnen eröffnet, reagieren Konsumenten zunehmend sensibel auf undurchsichtige Automatisierungsprozesse. Marken, die generative KI einsetzen, stehen somit vor der Herausforderung, ihre Kommunikationsstrategien anzupassen und den Einsatz offenzulegen, um das Verbrauchervertrauen langfristig zu sichern.

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Hohe Konfidenz

Die Studie unterstreicht, dass Transparenz im Zeitalter generativer KI zu einem entscheidenden Faktor für das Markenvertrauen im modernen Marketing wird.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 74 Prozent der US-Verbraucher fordern Markentransparenz beim Einsatz von KI in der Werbung
  • 44 Prozent der Konsumenten verzeichnen einen Vertrauensverlust bei undurchsichtiger KI-Nutzung
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Cint•Veröffentlicht: 20. Okt. 2026

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KI-generierte Werbung mindert das Markenvertrauen bei jedem Dritten

Eine repräsentative Censuswide-Umfrage unter 2.000 Bundesbürgern im Auftrag der Verve Group zeigt gemischte Reaktionen auf KI in der Werbung: 35 % der Befragten gaben an, einer Marke weniger zu vertrauen, wenn sie wissen, dass eine Anzeige KI-generiert ist. In der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen steigt dieser Wert sogar auf 45 %. Gleichzeitig können sich 69 % vorstellen, basierend auf der Empfehlung eines KI-Chatbots zu kaufen. Zudem bevorzugen 80 % werbefinanzierte App-Vorteile gegenüber Gebühren, äußern jedoch Datenschutzbedenken und ergreifen Schutzmaßnahmen wie Cookie-Ablehnung. Die Ergebnisse sind besonders vor dem Hintergrund von Artikel 50 des EU AI Act relevant, der ab dem 2. August 2026 eine Kennzeichnungspflicht für KI-Werbung vorschreibt. Laut Verve-CEO Remco Westermann akzeptieren Konsumenten KI im Hintergrund, verlieren jedoch bei sichtbarem Einsatz Vertrauen – mit direkten Folgen für Creative Strategy, Compliance und Kennzeichnungspraktiken.

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Privacy4. Aug. 2026

Ipsos-Studie 2026: KI-Werbung belastet Vertrauen und Verbraucherakzeptanz deutlich

Der Ipsos AI Monitor 2026 belegt eine wachsende Skepsis gegenüber Künstlicher Intelligenz, insbesondere im Bereich der Werbung. In Deutschland fordern drei von vier Befragten eine Kennzeichnungspflicht für KI-basierte Produkte und Services. Über die Hälfte der Verbraucher gibt an, dass ihr Vertrauen in Ergebnisse sinkt, wenn generative KI durch Werbung beeinflusst wird; zudem empfinden sie personalisierte KI-Werbung als unangenehm. Obwohl mehr als die Hälfte der Bevölkerung KI-Tools im Alltag nutzt, sinkt das generelle Vertrauen in die Resultate, und nur eine kleine Minderheit verlässt sich ungeprüft darauf. Die Akzeptanz variiert stark je nach Anwendungsbereich: Während Alltagsszenarien wie Suche oder automatisierte Bestellungen auf Zustimmung stoßen, bricht das Vertrauen in sensiblen Bereichen wie Gesundheit, Finanzen oder Recruiting drastisch ein. Seit August 2026 gelten zudem Vorgaben der EU-Kommission zur Transparenz.

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AI & Trust28. Sept. 2026

Gartner: KI schwächt Vertrauen in Influencer und Marken

Eine Gartner-Umfrage unter 1.006 US-Verbrauchern zeigt, dass die zunehmende Verbreitung von KI-generierten Inhalten das Vertrauen in Influencer und Markenkommunikation untergräbt. 35% der Befragten geben an, sich wegen KI-Inhalten seltener auf Influencer zu verlassen. 65% finden, dass Unternehmen zu viele KI-generierte Inhalte im Marketing einsetzen, und 57% sagen, dass dies ihr Vertrauen in Markenbotschaften verringert hat. Gartner bezeichnet die Flut minderwertiger KI-Inhalte als "AI Slop". Gleichzeitig greifen 43% der Verbraucher bei Kaufempfehlungen stärker auf reale Personen zurück. Die Studie unterstreicht die wachsende Bedeutung von Transparenz und Expertise im Marketing angesichts zunehmender Skepsis gegenüber KI-generierten Inhalten.

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