Beobachtetes Signal · 2. Feb. 2023 · Deprecation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 5/5 · Sentiment: Negativ
Chrome beendet Third-Party-Cookies im zweiten Halbjahr 2024
Google hat im Rahmen einer Vereinbarung mit der britischen Wettbewerbsbehörde CMA bestätigt, die Unterstützung für Third-Party-Cookies in Chrome in der zweiten Jahreshälfte 2024 einzustellen, wobei eine zweimonatige Auslaufphase für das Q3 2024 vorgesehen ist. Zur Vorbereitung des Werbemarktes auf eine cookiefreie Zukunft stellt Google Alternativen aus der Privacy Sandbox bereit, darunter die Topics API als FLoC-Nachfolger, FLEDGE sowie APIs für Attribution Reporting, Private State Tokens und First Party Sets. Diese Technologien sollten nach Chrome-Origin-Trials im Q3 2023 auf 100 Prozent des Chrome-Traffics ausgerollt werden. Die Technical Architecture Group des W3C kritisierte diese Ansätze jedoch als Fortführung einer umfassenden Online-Überwachung. Da Vermarkter weiterhin stark eingeschränkt sind und auf First-Party-Data, kontextuelles Targeting oder Identity Management ausweichen müssen, verdeutlicht dies die massive Tragweite von Googles geplanter Umstellung.
Von Google angekündigte und mit der CMA abgestimmte Richtlinienänderung mit massiven, branchenweiten Auswirkungen auf das gesamte Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Chrome plant die Abschaffung von Third-Party-Cookies im H2 2024 mit einer zweimonatigen Auslaufphase im Q3 2024.
- Ein im Rahmen einer CMA-Vereinbarung veröffentlichtes Dokument bestätigt den Zeitplan von Google.
- Privacy Sandbox-Komponenten umfassen Topics API, FLEDGE, Attribution Reporting API, Private State Tokens API und First Party Sets.
- Ab Q3 2023 sollten Privacy Sandbox-Lösungen nach den Chrome-Origin-Trials für 100 % des Chrome-Traffics bereitgestellt werden.
- Die W3C TAG kritisiert diese Funktionen für die Beibehaltung eines auf Überwachung ausgerichteten Status quo.
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US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
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