Beobachtetes Signal · 17. Juni 2026 · Legal Action · Quelle: DWDL · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Christian Ulmen verklagt Produktionsfirma Pyjama Pictures nach Kündigung
Der Schauspieler, Autor und Regisseur Christian Ulmen hat beim Arbeitsgericht Berlin Klage gegen die Produktionsfirma Pyjama Pictures eingereicht, nachdem diese mehrere Verträge im Zusammenhang mit einer geplanten Joyn-Serie gekündigt hatte. Der Rechtsstreit betrifft vier Vereinbarungen für das Joyn-Projekt "The Au Pair", bei dem Ulmen als Drehbuchautor, Regisseur und Cutter fungierte, sowie einen Exklusivvertrag. Pyjama Pictures hatte die Verträge Mitte April aufgelöst, nachdem Vorwürfe gegen Ulmen bekannt geworden waren, und dabei auf angebliche Parallelen zwischen den Vorwürfen und der Serienhandlung verwiesen. Ein Gütetermin vor dem Arbeitsgericht war für den darauffolgenden Montag angesetzt.
Rechtsstreitigkeiten über Content-Produktionsverträge sind für Medien- und Streaming-Akteure vonrichtig, stellen jedoch eine lokalisierte, unternehmensspezifische Angelegenheit ohne breite AdTech- oder MarTech-Relevanz dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Christian Ulmen hat beim Arbeitsgericht Berlin Klage gegen die Kündigung mehrerer Verträge durch Pyjama Pictures eingereicht.
- Pyjama Pictures kündigte Mitte April vier Vereinbarungen im Zusammenhang mit der geplanten Joyn-Serie "The Au Pair".
- Ulmen hatte das Drehbuch verfasst und Verträge als Regisseur, Autor, Cutter sowie einen Exklusivvertrag mit der Produktionsfirma inne.
- Pyjama Pictures begründete die fristlosen Kündigungen mit öffentlich gewordenen strafrechtlich relevanten Vorwürfen gegen Ulmen und möglichen Parallelen zum Serieninhalt.
- Ein gerichtlicher Gütetermin war für den auf die Veröffentlichung folgenden Montag angesetzt.
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Christian Ulmen scheidet nach Vorwürfen bei Pyjama Pictures aus
Christian Ulmen hat die von ihm mitgegründete Produktionsfirma Pyjama Pictures infolge von Vorwürfen der digitalen sexualisierten Gewalt durch seine Ex-Frau Collien Fernandes offiziell verlassen. Ulmens 22,5-prozentige Anteile wurden an Seven.One Studios übertragen, womit sich deren Beteiligung auf 77,5 Prozent erhöht. Die Trennung erfolgte nach dem Abschluss von Einigungsverhandlungen, wobei juristische Verfahren gegen Kündigungen fallen gelassen wurden. Die Zukunft von Ulmens Serie „The Au Pair“ ist unklar; Seven.One Studios erklärte, dass keine Ausstrahlung geplant sei. Bereits im Jahr 2023 hatte Ulmen seine Position als Geschäftsführer niedergelegt. Die restlichen Anteile von 22,5 Prozent werden von der Carsten & Kelber Television GmbH gehalten. Der Vorfall markiert einen drastischen Bruch für eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Medienlandschaft.
ZDF/BBC-Serie unterbricht Dreharbeiten nach Tod von Luna Jordan
Die Dreharbeiten zur ZDF/BBC-Dramaserie „Hamburg Days“ wurden nach dem plötzlichen Tod der 25-jährigen Schauspielerin Luna Jordan vorübergehend ausgesetzt. Die Produktionsfirmen W&B Television und Turbine Studios erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur dpa, die Arbeit ruhen zu lassen, um das Wohlbefinden von Cast und Crew zu priorisieren und über die Fortsetzung zu beraten. Jordan hatte bereits mehrere Tage für ihre Rolle als Astrid Kirchherr gedreht, den Part jedoch noch nicht abgeschlossen. Die von Christian Schwochow verantwortete und maßgeblich von Jamie Carragher geschriebene Serie basiert teilweise auf der Autobiografie von Klaus Voormann. Das ZDF bestätigte den vorübergehenden Stopp und sprach der Familie sein Beileid aus.
Medienboard fördert neue Joyn-Comedy „Littis Fahrschule“
Das Medienboard Berlin-Brandenburg hat in seiner dritten Fördersitzung des Jahres rund 1,8 Millionen Euro für 23 seriale Formate sowie Games- und XR-Projekte vergeben. Die mit 168.000 Euro höchste Einzelförderung ging an die neue Joyn-Comedyserie „Littis Fahrschule“, kreiert von und mit Kida Khodr Ramadan und produziert von JPJ Filmproductions, die auf dem ProSiebenSat.1-Streamer Joyn ausgestrahlt werden soll. Zudem unterstützte das Gremium eine Story House Productions-Dokumentarserie über den Malaysia-Airlines-Flug MH-17 mit 160.000 Euro. Weitere geförderte seriale Projekte umfassen die Handball-Doku „Hands of Gold“ von beetz brothers und „Braths Sessions“ von Spilled Milk Films. Darüber hinaus erhielten drei internationale Koproduktionen Entwicklungsmittel: „Monkey in the Basement“, „North of Nowhere“ und „House of Ships“.
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