Beobachtetes Signal · 31. Aug. 2020 · Regulation · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ

Chinesische Exportregeln erschweren potenziellen Verkauf von TikTok

Zusammenfassung des Signals

China hat Exportbeschränkungen erlassen, die den Verkauf von TikTok durch den Mutterkonzern ByteDance erheblich erschweren könnten. Das chinesische Handelsministerium hat neue Regeln eingeführt, die eine Genehmigung für den Export von IT-Technologien vorschreiben, welche datenanalytische Personalisierungen nutzen – eine Bestimmung, die möglicherweise auch auf TikTok Anwendung findet. TikTok argumentiert dagegen, dass chinesisches Recht nicht greife, da die App in China selbst nicht verfügbar ist. Unterdessen treibt die US-Regierung unter Präsident Donald Trump den Verkauf des US-Geschäfts von TikTok vorangetrieben und juristische Schritte eingeleitet. Berichten zufolge prüfen Technologiegiganten wie Microsoft und Oracle sowie Twitter eine Übernahme des US-Geschäfts, während Triller ebenfalls Interesse signalisiert und Centricus als potenzieller Investor genannt wird. Für das TikTok-Geschäft in den USA, Australien, Neuseeland und Indien kursierte ein Angebot von grob 20 Milliarden US-Dollar.

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Hohe Konfidenz

Regulatorische Exportkontrollen erschweren den M&A-Prozess einer großen Social-Media-Plattform massiv und beeinflussen grenzüberschreitende Transaktionen sowie datenpolitische Rahmenbedingungen im globalen Tech-Markt.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Präsident Trump erließ eine Executive Order, um einen Zwangsverkauf des US-Geschäfts von TikTok herbeizuführen.
  • Chinas Exportrestriktionen verlangen eine staatliche Genehmigung für den Export von IT-Technologien mit datenbasierter Personalisierung, was auch TikTok betreffen könnte.
  • TikTok vertritt die Ansicht, dass chinesisches Recht keine Anwendung findet, da die App in China nicht verfügbar ist.
  • Twitter, Microsoft und Oracle wurden als mögliche Käufer gehandelt, zudem zeigen Triller Interesse und Centricus wird als Investor genannt.
  • Ein kolportiertes Angebot über rund 20 Milliarden US-Dollar wurde für die TikTok-Geschäftsbereiche in den USA, Australien, Neuseeland und Indien diskutiert.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 31. Aug. 2020
Ursprünglicher Berichttitel: “Chinas neue Export-Regelungen erschweren den Verkauf von TikTok - | OnlineMarketing.de”

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