Beobachtetes Signal · 23. Mai 2023 · Feature Report · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
ChatGPT-Trainer enthüllt Trauma und Niedriglöhne bei der KI-Inhaltmoderation
CMSWire berichtet über die menschlichen Kosten hinter dem Sicherheitstraining von ChatGPT. Richard Mathenge, ein in Nairobi ansässiger Auftragnehmer der KI-Annotierungsfirma Sama, verbrachte ab 2021 neunstündige Arbeitstage damit, explizite Inhalte für das GPT-Modell von OpenAI zu klassifizieren. Er und sein Team verdienten rund 1 US-Dollar pro Stunde, was weit unter den 12,50 US-Dollar pro Stunde lag, die OpenAI nach eigenen Angaben an Sama zahlte. Die Arbeitskräfte waren verstörendem Material zu sexueller Gewalt und Kindesmissbrauch ausgesetzt, was zu bleibenden psychologischen Schäden führte; der QA-Analyst Mophat Okinyi berichtete, dies habe zu Insomnie, Angstzuständen, Depressionen und dem Zusammenbruch seiner Ehe geführt. Einige Arbeiter begannen, eine Gewerkschaft für afrikanische Inhaltsmoderatoren zu gründen, worüber zuerst das Time-Magazin berichtete. OpenAI erklärte, die psychische Gesundheit ernst zu nehmen und davon ausgegangen zu sein, dass Wellness-Programme existierten. Sama teilte OpenAI daraufhin mit, sich aus der Inhaltsmoderation zurückzuziehen. Die Arbeiter sind stolz darauf, dass ChatGPT nun die expliziten Inhalte verweigert, bei deren Entfernung sie halfen, bleiben jedoch traumatisiert.
Der Fall offenbart gravierende Arbeits- und Ethikrisen in der KI-Wertschöpfungskette, was für Unternehmen, die generative KI und LLM-basierte Systeme einsetzen, von hoher Compliance- und Reputationsrelevanz ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Richard Mathenge begann 2021 in Nairobi, Kenia, über Sama mit dem Training des GPT-Modells von OpenAI.
- Arbeiter verdienten Berichten zufolge etwa 1 US-Dollar pro Stunde, während OpenAI angab, Sama 12,50 US-Dollar pro Stunde zu zahlen.
- Inhaltsmoderatoren mussten explizite Texte kennzeichnen, darunter Material über sexuellen Kindesmissbrauch, was schwere psychische Probleme verursachte.
- Mophat Okinyi, ein QA-Analyst, gab an, dass die Arbeit zu Insomnie, Angstzuständen, Depressionen, Panikattacken und dem Ende seiner Ehe führte.
- Sama teilte OpenAI mit, dass man sich aus dem Bereich der Inhaltsmoderation zurückziehe, nachdem OpenAI Informationen zu den Arbeitsbedingungen angefordert hatte.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“For less than $1 per hour, workers in Nairobi, Kenya, trained OpenAI's GPT models....”
“In 2021, he applied for work with Sama, an AI annotation service that's worked for companies like OpenAI....”
“some have since gone on to work toward establishing an African Content Moderators Union, as first reported by Time...”
Ontologie & Marktkonzepte
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