Beobachtetes Signal · 2. Juni 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
ChatGPT testet A/B-Feedback-Funktion für die Bildgenerierung
OpenAI testet in der Desktop-Version von ChatGPT ein neues A/B-Feedback-Feature für die Bildgenerierung. Die Funktion ermöglicht es Anwendern, zwischen zwei automatisch generierten Bildvarianten zu wählen, um das Modelltraining gezielt zu beeinflussen und die Ausgabequalität sowie Transparenz zu verbessern. Der Test befindet sich in einer frühen Phase und ist derzeit nur für einen ausgewählten Nutzerkreis sichtbar. Beobachter werten dies als Teil eines größeren Wandels hin zu einer partizipativen, multimodalen KI, bei der Nutzendeneingaben die Verfeinerung visueller Ergebnisse steuern. Zudem wirft die Entwicklung im Kontext ähnlicher Praktiken von Meta in der EU erneut Fragen zur Herkunft von Trainingsdaten, zur Einwilligung und zu allgemeinen Datenethik-Debatten auf.
OpenAI testet eine neue Funktion in einem frühen Stadium mit moderaten direkten Auswirkungen auf die Branche, weist jedoch auf langfristige Trends bei partizipativer KI und Datenethik hin.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI testet eine A/B-Feedback-Funktion für die Bildgenerierung in der ChatGPT-Desktop-Version.
- Das Feature lässt Anwender zwischen zwei Bildvarianten wählen, um das Modelltraining zu steuern.
- Der Test befindet sich in einem frühen Stadium und ist nur für eine ausgewählte Nutzerschaft verfügbar.
- Die Entwicklung unterstreicht den Trend zu einer partizipativen, multimodalen KI durch direktes Nutzerfeedback.
- Die Diskussion berührt auch breitere Debatten zur Herkunft von Trainingsdaten und zur Einwilligung nach EU-Standard.
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OpenAI veröffentlicht umfassendes Update für ChatGPT Images
OpenAI hat ein signifikantes Update für ChatGPT Images vorgestellt. Das zugrundeliegende Modell GPT-Image-1.5 ermöglicht eine bis zu viermal schnellere Bildgenerierung und präzisere Bearbeitungen, während Kernattribute wie Beleuchtung, Komposition und Porträtähnlichkeit konsistent beibehalten werden. Ein Zurücksetzen bei iterativen Änderungen ist nicht mehr nötig. Zudem sinken die API-Kosten für Generierung und Editing um rund 20 Prozent. Ein neuer In-Dialog-Workspace bietet dedizierte Bereiche für Stile und Inspirationen. Strategisch bedeutsam sind tiefere Integrationen: Adobe stellt Werkzeuge wie Photoshop, Express und Acrobat zum Start kostenlos in ChatGPT bereit, während eine native Figma-Anbindung die direkte Erstellung von Diagrammen, Präsentationen und Marketing-Assets aus Konversationen heraus erlaubt. OpenAI weist darauf hin, dass mehrsprachige Inhalte und komplexe Szenen noch Ungenauigkeiten aufweisen können (aktuelle Qualitätsrate bei ca. 70 %). Business- und Enterprise-Kunden erhalten den Zugriff zu einem späteren Zeitpunkt.
OpenAI launcht ChatGPT Images 2.0 mit optimierter Text- und Asset-Generierung
OpenAI hat mit ChatGPT Images 2.0 ein neues Bildgenerierungsmodell vorgestellt, das das Rendering von feinem Text, Ikonografie, UI-Elementen und komplexen Kompositionen bei bis zu 2K-Auflösung erheblich verbessert. Laut OpenAI verfügt Images 2.0 über erweiterte Reasoning-Funktionen („Thinking Capabilities“): Das Modell kann das Web durchsuchen, mehrere Bildvarianten aus einem einzigen Prompt generieren und eigene Outputs verifizieren – ideal für Multi-Format-Marketing-Assets. Das Modell beherrscht zudem nicht-lateinische Schriften wie Japanisch, Koreanisch, Hindi und Bengali präziser. Der Knowledge-Cutoff liegt bei Dezember 2025. Der Rollout erfolgt für alle ChatGPT- und Codex-Nutzer, wobei Paid-Tiers Zugang zu höheren Qualitätsstufen erhalten. Für Entwickler und Unternehmen stellt OpenAI die gpt-image-2-API bereit, deren Pricing nach Auflösung und Qualitätsstufe gestaffelt ist.
ChatGPT-Shopping-Funktion: Try-on im Test
OpenAI hat zwei neue Shopping-Funktionen in ChatGPT eingeführt, darunter eine virtuelle Anprobe. Mit der Schaltfläche "Try On" können Nutzer ein Selfie oder Ganzkörperfoto hochladen, um zu sehen, wie Kleidung und Accessoires an ihnen aussehen könnten. Die Funktion basiert auf OpenAIs neuem ChatGPT-Images-2.5-Modell, das laut Unternehmen realistischere Beleuchtung und Texturen liefert. Der Artikel enthält einen Praxisbericht der Funktion, getestet mit Accessoires, Outfits, einem Hochzeitskleid, einem Halloween-Kostüm und sogar einer Katze. Bei einfachen Artikeln war das Tool beeindruckend, zeigte jedoch bei komplexen Looks Einschränkungen: Ungenauigkeiten bei Kleidungsdetails und veränderte Körperproportionen.
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