Beobachtetes Signal · 8. Nov. 2024 · Product Launch · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
ChatGPT Search gestartet: OpenAI fordert Google heraus und kämpft mit Anfangsproblemen
OpenAI hat mit ChatGPT Search eine auf SearchGPT basierende Websuche direkt in ChatGPT integriert, die natürliche Sprache mit aktuellen Sickergebnissen und klickbaren Quellenlinks verknüpft. Das Feature startet für Plus- und Team-Nutzer sowie die Warteliste, während Edu, Enterprise und Free-Nutzer später folgen. Die Suche nutzt GPT-4o und das o1-Modell, unterstützt durch Medienkooperationen mit Partnern wie Axel Springer, The Atlantic, News Corp und der Financial Times, deren Inhalte über visuelle Formate und Quellenangaben eingebunden werden. Zudem lassen sich über Custom Instructions bestimmte Quellen ausschließen, und eine Chrome-Erweiterung ermöglicht es, ChatGPT Search als Standard-Suchmaschine festzulegen.
Die Einführung der KI-basierten Websuche hat das Potenzial, etablierte Suchmaschinen-Ökosysteme nachhaltig zu verändern, besitzt aktuell jedoch eine moderate Branchenrelevanz.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- OpenAI stellt ChatGPT Search zur direkten Websuche innerhalb von ChatGPT vor.
- Der Rollout erfolgt für Plus- und Team-Nutzer sowie die SearchGPT-Warteliste, während Edu, Enterprise und Free-Nutzer später folgen.
- Die Technologie basiert auf GPT-4o und o1, ergänzt durch Partnerschaften mit Medien- und Datenanbietern.
- Zitierungen und visuelle Formate verweisen auf lizenzierte Medienpartner wie Axel Springer, News Corp und die Financial Times.
- Eine Chrome-Erweiterung erlaubt die Nutzung als Standard-Suchmaschine, und Quellen lassen sich über Custom Instructions ausschließen.
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Entlassene OpenAI-Forscher bestreiten Fehlverhalten und warnen vor Einschüchterung
Drei OpenAI-Sicherheitsforscher – Jasmine Wang, Tomek Korbak und Mikita Balesni –, die letzte Woche entlassen wurden, haben einen offenen Brief veröffentlicht, in dem sie die Vorwürfe des Missbrauchs sensibler Informationen bestreiten. Sie warnen, dass ihre Entlassung einen abschreckenden Effekt habe, der die Sicherheitsarbeit und den offenen Dialog im Unternehmen behindere. Die Forscher erklären, sie hätten in gutem Glauben und im Rahmen der damaligen Unternehmensnormen gehandelt, und die Gründe für ihre Entlassung seien unklar. Sie appellieren an OpenAI, seine Zusagen bezüglich externer Sicherheitsauditoren einzuhalten und eine transparente Kultur zu bewahren. OpenAI antwortete mit einem internen Memo, das Vergeltungsmaßnahmen bestreitet und betont, dass Mitarbeiter nicht für das Ansprechen von Bedenken entlassen werden, ohne jedoch auf spezifische Richtlinienverstöße oder Umstände der Entlassung einzugehen. Der Konflikt beleuchtet Spannungen zwischen interner Sicherheitsforschung und Kommunikationsrichtlinien, während OpenAI wegen Sicherheitsvorfällen in der Kritik steht.
Ben Afflecks KI-Wissen geht viral
Ben Affleck, der Schauspieler, der sein KI-Filmmaking-Startup für angeblich 587 Millionen Dollar an Netflix verkauft hat, ging viral, weil er in Interviews tiefes Verständnis für KI-Technologie zeigte. Er sprach über maschinelles Lernen, neuronale Netze und gab zu, Python-Skripte zu schreiben. Affleck beschrieb seinen Weg vom analogen zum digitalen Film, seinen Einsatz von KI in der visuellen Effektproduktion und die Erstellung eines proprietären Datensatzes für ethische KI-Filmarbeit. Er besuchte auch OpenAI und nutzte seinen Promi-Status für Einblicke in neue Technologien. Affleck äußerte Bedenken über die Auswirkungen von KI auf Bildung und erlernte Hilflosigkeit, nicht über existenzielle Bedrohungen. Er nutzte KI in seinem Film 'Animals' und betonte die additive Natur von KI in der Filmbranche.
AI-Ranking Arena sammelt 200 Mio. USD bei 3,1 Mrd. USD Bewertung
Arena, die KI-Ranking-Plattform, die als Forschungsprojekt der UC Berkeley entstand, hat eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 200 Mio. USD zu einer Bewertung von 3,1 Mrd. USD abgeschlossen. Die Runde wurde von Lightspeed Venture Partners und Khosla Ventures angeführt, mit Beteiligung von Salesforce Ventures, 01 Advisors, Dell Technologies Capital, Endeavor Catalyst, a16z, Felicis und anderen. Dies folgt auf die Ankündigung des Unternehmens im Juni, einen annualisierten Run-Rate-Umsatz von 100 Mio. USD erreicht zu haben. Arena bietet eine Crowdsourcing-Plattform, auf der Nutzer die Ausgaben von KI-Modellen bewerten, und hat ein kommerzielles Produkt namens AI Evaluations eingeführt, das detaillierte Leistungsanalysen bietet. Das Unternehmen hat außerdem eine neue Kategorie 'Alignment' zu seinem Leaderboard hinzugefügt, die Modelle anhand von Problemen wie unbefugten Aktionen und betrügerischer Abschlüsse bewertet. Die Bewertung von Arena hat sich in etwa 10 Monaten fast verdoppelt, von 1,7 Mrd. USD nach der Finanzierung im Januar auf nun 3,1 Mrd. USD.
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