Beobachtetes Signal · 28. Juni 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
ChatGPT iOS-App bietet Echtzeit-Websuche über Microsoft Bing für Plus-Abonnenten
Die ChatGPT iOS-App von OpenAI unterstützt ab sofort das Durchsuchen des Webs über Microsoft Bing, allerdings exklusiv für ChatGPT Plus-Abonnenten zu einem Preis von 20 US-Dollar pro Monat. Die als „Browsing“ bezeichnete Funktion ermöglicht es Nutzern, auf aktuelle Informationen außerhalb der ursprünglichen Trainingsdaten zuzugreifen. Kostenfreie Nutzer erhalten hingegen den Hinweis, dass keine Echtzeitdaten bereitgestellt werden können. Die Bing-Integration befand sich zuvor bereits in der Beta-Phase der ChatGPT Web App. Microsoft hatte im Rahmen der Build-Konferenz angekündigt, dass Bing als Standard-Suchmaschine für ChatGPT fungieren wird. Um die Funktion in der iOS-App zu aktivieren, müssen Anwender in den Einstellungen die Optionen „New Features“ und „Browsing“ anwählen, GPT-4 auswählen und „Browse with Bing“ aktivieren. Eine Android-App wird in Kürze erwartet. Ohne aktivierte Funktion basieren die Antworten weiterhin auf Datenstand 2021. Dieses Update verdeutlicht die strategische Kooperation zwischen OpenAI und Microsoft zur Integration von Live-Webdaten in KI-Chat-Erlebnisse.
Inkrementelles Feature-Update zur Bereitstellung von Bing-Browsing für ChatGPT Plus-Nutzer mit vorerst begrenzter Reichweite.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- ChatGPT iOS-App unterstützt Websuche via Bing für Plus-Abonnenten
- Plus-Abonnement kostet 20 US-Dollar pro Monat
- Kostenlose Nutzer erhalten keine Echtzeitdaten; Datenstand bleibt bei 2021
- Bing-Browsing-Integration ist in der ChatGPT Web App bereits in der Beta-Phase
- Aktivierung in iOS-App über Einstellungen > New Features > Browsing, Auswahl von GPT-4 und „Browse with Bing“
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Microsoft Xbox gründet neue Sparte für Filme, Serien und Freizeitparks
Die Gaming-Sparte Xbox von Microsoft hat die Gründung einer neuen Geschäftseinheit für Filme, Serien und Themenpark-Attraktionen angekündigt. Dieser Schritt signalisiert eine Expansion in den Unterhaltungs- und Erlebnisbereich über Videospiele hinaus und nutzt das geistige Eigentum von Xbox. Diese strategische Diversifizierung ist Teil von Microsofts breiteren Ambitionen, seine Medien- und Unterhaltungsaktivitäten auszubauen, einem Branchentrend folgend. Die neue Sparte wird sich auf die Entwicklung und Produktion von Inhalten auf Basis von Xbox-Franchises konzentrieren und potenziell neue Einnahmequellen für das Unternehmen erschließen. Finanzielle Details oder ein Zeitplan für den Betrieb der Sparte wurden nicht bekannt gegeben.
US-Regierung schließt Microsoft von Visa-Programm aus
Die US-Regierung hat Microsoft von der Beantragung dauerhafter Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Fachkräfte mit H-1B-Visa ausgeschlossen und wirft dem Unternehmen Missbrauch des Programms vor. Vizepräsident JD Vance erklärte, Microsoft habe im vergangenen Jahr 6.000 amerikanische Mitarbeiter entlassen, aber von 6.300 H-1B-Visainhabern profitiert. Das Arbeitsministerium unter Keith Sonderling wird keine neuen Anträge von Microsoft, mehreren Beratungsunternehmen und Adobe annehmen. Dieser Schritt erfolgt wenige Wochen vor den Parlamentswahlen und spiegelt die Kritik der Trump-Regierung am H-1B-Programm wider, das angeblich amerikanische Arbeiter benachteiligt. Microsoft hat noch nicht reagiert. Der Schritt könnte die Fähigkeit der Tech-Branche beeinträchtigen, qualifizierte ausländische Talente zu halten.
Outlook blockiert MSIX-Dateien als E-Mail-Anhänge
Microsoft hat angekündigt, dass Outlook den Empfang von MSIX-Dateianhängen blockieren wird, um die Verbreitung von Schadsoftware über E-Mails zu verhindern. Die Änderung betrifft sowohl das klassische Outlook für Windows als auch das neue Outlook für Windows sowie andere Clients wie Outlook im Web. Die Entscheidung folgt auf die zunehmende Nutzung von MSIX-Dateien in Phishing- und Malware-Angriffen. Die Sperrung wird schrittweise eingeführt, beginnend mit einem kontrollierten Rollout und dann auf alle Nutzer ausgeweitet. Microsoft empfiehlt, alternative sichere Methoden für den Dateiaustausch zu verwenden. Dieses technische Update ist Teil der umfassenderen Sicherheitsverbesserungen für Outlook-Clients.
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