Beobachtetes Signal · 26. Mai 2026 · Campaign Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Bold-Partner über Wingos KI-gestützte Markenkampagne und neue Produktions-Workflows
Die Bold-Partner Philippe Hansen und Moritz Adler erläutern die Entstehung der neuen Markenkampagne von Wingo. Die Schweizer Telco-Marke verabschiedet sich von Testimonial-basierter Comedy und setzt auf den Claim „Weil's einfach geht“ sowie ein visuelles System aus einem „variablen Raum“ und einem flexiblen Logo. Die Kampagne nutzte einen hybriden Produktionsansatz: Reale Studioaufnahmen von Models dienten als Ausgangsmaterial für KI-generierte „Digital Twins“ und finale Assets; kein Studiobild wurde unverändert übernommen. Die Wingo-Muttergesellschaft Swisscom setzt dabei auf Transparenz und kennzeichnet alle Werbemittel explizit als „AI-Umsetzung“. Laut der Agentur transformierte dieses Setup die Rollenprofile zwischen Kreativen, Fotografen und Produktionspartnern grundlegend und beschleunigte das iterative Creative Testing mittels generativer Tools erheblich.
Die Kampagne belegt den praxisnahen, hybriden Einsatz generativer KI in der kommerziellen Großproduktion inklusive transparenter Kennzeichnung durch Swisscom, was als Blaupause für künftige Agentur- und Marken-Workflows dient.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Wingo repositioniert sich mit dem Claim „Weil's einfach geht“ und verzichtet künftig auf klassische Testimonials.
- Bold entwickelte ein modulares Markensystem basierend auf einem „variablen Raum“ und einem flexiblen Wingo-Logo.
- Hybrider Workflow: Reale Studio-Shootings lieferten die Basis für KI-generierte „Digital Twins“ ohne unberührte Originalbilder im finalen Cut.
- Swisscom kennzeichnet alle Wingo-Assets aus Transparenzgründen verbindlich mit dem Label „AI-Umsetzung“.
- Fotograf Laurids Jensen lieferte das Rohmaterial und war direkt am Prompting sowie der Creative Direction der KI-Assets beteiligt.
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Wingo-Kampagne setzt auf KI-generierte «digitale Zwillinge» aus Referenzfotos
Die Swisscom-Zweitmarke Wingo hat in Zusammenarbeit mit der Agentur Bold eine neue Werbekampagne lanciert, bei der echte Models zunächst als Referenz fotografiert und anschliessend als vollständig KI-generierte «digitale Zwillinge» für die Werbemittel umgesetzt wurden. Christian Beck, Redaktionsleiter von persoenlich.com, bewertete diesen Workflow als rechtlich deutlich sauberer im Vergleich zu generativen KI-Modellen, die auf fremdes Bildmaterial ohne explizite Freigabe zurückgreifen. Redakteurin Sandra Porchet forderte zugleich eine transparente Kennzeichnungspflicht in der Werbelandschaft, um KI-generierte Figuren klar von realen Models abzugrenzen. Der Vorstoss verdeutlicht den zunehmenden Wandel in der Creative Production durch generative KI, wirft jedoch zeitgleich ethische sowie regulatorische Fragen bezüglich Kennzeichnung und Urheberrecht auf, die werbetreibende Unternehmen und Agenturen künftig intensiv beschäftigen dürften.
Bold inszeniert Wingo-Sommerkampagne für Roaming und Internet
Die Berner Agentur Bold hat nach dem Marken-Relaunch im Frühjahr 2026 die erste Angebotskampagne für den Telekommunikationsanbieter Wingo realisiert. Die seit Juni landesweit in der Schweiz laufende Sommerkampagne bewirkt mit leuchtenden, sommerlichen Visuals attraktive Angebote für Mobile Roaming und Internet für Zuhause. Zu den Mediaplanungs-Kanälen gehören Out-of-Home, Display Advertising und Social Media. Auftraggeber ist die Swisscom (Schweiz) AG, während Bold als verantwortliche Agentur sowie für die DOOH-Produktion fungiert; die Key Visuals steuerte Laurids Jensen bei. Die Werbeoffensive steht unter der etablierten Wingo-Plattform „Weil's einfach geht.“ Der entsprechende Branchenbericht wurde am 9. Juli 2026 veröffentlicht.
Swisscom startet KI-gestützte Werbekampagne „Devicemonials“ mit Mona und Mateo
Swisscom hat die seit Juli laufende Kampagne „Devicemonials“ gestartet, in der Endgeräte wie Smartphones, Laptops und Tablets ihren Alltag schildern, um Angebote des Telekommunikationsanbieters zu bewerben. Das Konzept, die Charaktere und das Storytelling stammen von der Basler Leadagentur Mona und Mateo (Mandat seit Juni 2025), während die Zürcher Produktionsfirma Stories für die filmische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Das visuelle Rohmaterial wurde mittels generativer KI-Videomodelle erstellt, wohingegen Schnitt, Postproduktion, Synchronisation und Sounddesign von einem rund zwölfköpfigen Team übernommen wurden. Die Ausspielung erfolgt bis Dezember monatlich über Digital- und Social-Media-Kanäle, blue Cinemas sowie das lineare Fernsehen. Swisscom wies den KI-Einsatz in Pressemitteilungen transparent aus, verzichtete jedoch auf ein On-Screen-Labeling in den TV-Spots. Die Beteiligten betonen, dass KI zwar Workflows verändert, menschliche Kreativentscheidungen jedoch unverzichtbar bleiben.
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