Beobachtetes Signal · 3. Apr. 2026 · Hiring · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Boathouse-CSO fordert Agenturen zur Eigenverantwortung bei der Messung auf
Die Agentur Boathouse ernannte im März Sonia Chung zu ihrer ersten Chief Strategy Officer. In einem Interview plädiert sie dafür, dass Agenturen ihre Kompetenzen ausbauen und eigene Dateninfrastrukturen aufbauen sollten, um die Abhängigkeit von Big-Tech-Plattformen zu verringern und eine ganzheitliche, kanalübergreifende Messung zu ermöglichen. Gestützt auf ihre Erfahrungen bei Digitas, Google und Salesforce erklärte Chung, dass Künstliche Intelligenz – insbesondere generative KI – es realistischer mache, strukturierte und unstrukturierte Signale über E-Mail-, Social-, Search- und Programmatic-Kanäle hinweg zu verknüpfen. Sie beschrieb den täglichen Einsatz von KI bei Boathouse für Creative Versioning, beschleunigte Produktion, Media-Optimierung sowie Targeting und betonte, dass sich die Branche darauf konzentrieren müsse, vernetzte Kundendaten zu aktivieren, statt sie nur zu sammeln.
Agenturstrategischer Wandel: Wenn ein CSO fordert, dass Agenturen First-Party-Dateninfrastrukturen und KI-gestützte Cross-Channel-Messungen aufbauen, spiegelt dies einen breiteren Trend hin zu agentureigenen Measurement-Kompetenzen wider, auch wenn es sich dabei nicht um eine plattformweite Richtlinie oder technische Veröffentlichung handelt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Sonia Chung wurde im März zur ersten Chief Strategy Officer von Boathouse ernannt.
- Chung war zuvor bei Digitas, Google und Salesforce tätig.
- Sie plädiert dafür, dass Agenturen eigene Dateninfrastrukturen aufbauen, um die Plattformabhängigkeit zu senken und eine ganzheitliche Messung zu ermöglichen.
- Künstliche Intelligenz (insbesondere generative KI) soll dabei helfen, strukturierte und unstrukturierte Daten für kanalübergreifende Signale zu verknüpfen.
- Boathouse nutzt KI für Creative Versioning, schnellere Produktion, Media-Optimierung und Targeting.
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Instrument-CEO: Agenturen müssen Kunden bei KI proaktiv führen
Instrument-CEO Laurel Burton zufolge hat KI Agenturen von reiner Feature-Entwicklung zu KI-First-Produkten geführt. Dies schließt die Lücke zwischen Idee und Kreation und verlagert strategischen Wert auf neue Rollen. Instrument integriert KI in Angebote, Talentförderung und Tools – darunter einen proprietären dreitägigen „Vibe Sprint“ für die Wellness-App Thorne, der Figma und einen MCP-Workflow (Model Context Protocol) nutzt, um schnell lieferfähige Ergebnisse zu erzielen. Mit der Initiative „Instrument Intelligence“ werden Mitarbeiter in Prototyping, Prompt Engineering und Behavior Design geschult. Der Branchenbericht beleuchtet zudem Publicis Groupes kolportierte 500-Millionen-Dollar-Übernahme der Sportagentur 160over90, GWI-Reichweitendaten zu TikTok und Snapchat bei geringer Markenakzeptanz sowie wichtige Personalwechsel, darunter die Ernennung eines Enterprise AI SVP bei Stagwell. Der Beitrag betont Agenturtransformation, selektive Kundenansprache und Talententwicklung als entscheidende Faktoren im KI-Zeitalter.
Assembly Global CCO Urges Agencies to Embrace Integration, Rethink Commercial Model
Aruna Natarajan, Chief Client Officer for North America at Assembly Global, discusses the need for agencies to treat themselves like brands and adopt integrated organizational structures. She argues that the commercial model tied to media spend must evolve, and that agencies should focus on connecting paid, owned, and earned media. On AI, Natarajan emphasizes distinguishing labor from craft to build agentic workflows that automate routine tasks while elevating human creativity. She also advises that future leaders should possess curiosity, a bias for action, and the ability to connect dots across the funnel. Natarajan is a juror at The Drum Awards Festival.
CMOs und Agenturen müssen deutlich technologieaffiner werden
AdExchanger veröffentlichte am 14. Mai 2026 ein Interview mit Valeria Balaro, Chief Marketing Officer bei Star, über steigende technische Erwartungen an Marketingverantwortliche und deren Agenturpartner. Balaro betont, dass CMOs MarTech- und KI-Systeme verstehen und architektonisch mitgestalten müssen, da die Umsatzverantwortung eine lückenlose Messbarkeit über den gesamten Funnel hinweg erfordert. Agenturen haben Millionen in KI-gestützte Plattformen investiert – genannt werden Omnicoms Omni, Horizon Medias HorizonOS und Havas AVA –, und Marken wählen ihre Partner zunehmend auf Basis dieser Kompetenzen aus. Star hat hierzu gemeinsam mit Forrester Research eine Umfrage unter Marketingentscheidern durchgeführt. Balaro prognostiziert zudem eine Konsolidierung im Bereich der LLM-Start-ups und geht davon aus, dass wertarme Aufgaben automatisiert werden, während hochwertige Kreativarbeit noch stärker differenziert und wertvoller wird.
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