Beobachtetes Signal · 12. Juni 2024 · Funding · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv

Black Semiconductor sichert sich 254,4 Mio. Euro für Graphen-Chiptechnologie

Zusammenfassung des Signals

Das 2020 gegründete deutsche Deep-Tech-Startup Black Semiconductor hat sich eine Gesamtförderung von 254,4 Millionen Euro gesichert, um seine Graphen-basierte Halbleitertechnologie voranzutreiben. Das Kapital setzt sich aus 228,7 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln des Bundeswirtschaftsministeriums und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie 25,7 Millionen Euro an Eigenkapital zusammen. Die Eigenkapitalrunde wurde von Porsche Ventures und Project A Ventures angeführt, mit Beteiligung unter anderem von Scania Growth, Capnamic, Tech Vision Fonds und der NRW.BANK. Black Semiconductor entwickelt optische Chip-zu-Chip-Verbindungen auf Graphenbasis, um fundamentale Beschränkungen herkömmlicher Siliziumchips bei Geschwindigkeit und Energieeffizienz zu überwinden. Die Mittel fließen in Forschung und Entwicklung sowie den Aufbau einer Pilotfertigung in Aachen bis 2026, wodurch 90 neue High-Tech-Arbeitsplätze entstehen. Hauptanwendungsfelder sind Rechenzentren, Generative AI und autonomes Fahren.

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Hohe Konfidenz

Bedeutender Finanzierungserfolg für die europäische Halbleiterindustrie, der leistungsfähigere Infrastrukturen für rechenintensive Generative AI und komplexe Datenverarbeitungsprozesse im AdTech- und MarTech-Bereich ermöglicht.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Black Semiconductor erhält 228,7 Millionen Euro an öffentlichen Fördermitteln von Bund und Land NRW.
  • Zusätzlich fließen 25,7 Millionen Euro Eigenkapital, angeführt von Porsche Ventures und Project A Ventures.
  • Die Technologie nutzt Graphen für optische Chip-Interconnects zur Steigerung von Übertragungsrate und Energieeffizienz.
  • Eine Pilotfertigung in Aachen ist für 2026 geplant; die Belegschaft soll von 30 auf 120 Mitarbeiter wachsen.
  • Das Halbleiterunternehmen wurde 2020 von Daniel Schall und Sebastian Schall gegründet.

Verknüpfte Unternehmen

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Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Trending Topics•Veröffentlicht: 12. Juni 2024
Ursprünglicher Berichttitel: “Black Semiconductor: Deutsches Halbleiterunternehmen erhält 254,4 Mio. Euro”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

M&A6. Okt. 2026

Personio übernimmt Circula für integriertes HR- und Spesenmanagement

Das deutsche HR-Unicorn Personio hat die Übernahme des Berliner Spesenmanagement-Unternehmens Circula angekündigt. Die Ankündigung vom 6. Oktober 2026 zielt darauf ab, die erste europäische Plattform zu schaffen, die HR, Payroll und Spesenmanagement vereint. Circula hatte 2025 eine Series A über 15 Millionen Euro erhalten. Die Übernahme folgt auf starke Investitionen in europäische HR-Technologie, wobei fast 500 Millionen Euro von Wettbewerbern wie Skello, Factorial, WorkFlex und Moss eingesammelt wurden. Personio und Circula teilten bereits Integrationen und hunderte gemeinsame Kunden. Das kombinierte Angebot wird Spesen, Firmenkarten und Benefits mit der Gehaltsabrechnung integrieren und dabei tiefe DATEV-Integrationen nutzen. Circula wird als 'Circula by Personio' firmieren und weiterhin als eigenständiges Produkt verfügbar sein. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

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Nettle sammelt 4,8 Mio. USD für KI-Workplace zur Risikobewertung

Nettle, eine KI-Plattform für die Schadenverhütung in der gewerblichen Versicherung, hat 4,8 Millionen US-Dollar in einer überzeichneten Seed-Runde eingesammelt. Die Runde wurde von MTech angeführt, mit Beteiligung von Project A Ventures, Sure Valley Ventures, Portfolio Ventures, Ventures Together und ausgewählten Angel-Investoren. Die Gesamtfinanzierung beläuft sich nun auf 6,8 Millionen US-Dollar. Das 2024 von den ehemaligen QuantumBlack-Kollegen Jack Miller und Katya Kinane gegründete Unternehmen entwickelt einen KI-Arbeitsbereich, der Versicherern hilft, physische Risiken zu bewerten und zu managen. Die Plattform integriert Risikoidentifikation, Beweiserfassung, Analyse und Berichterstellung und nutzt KI zur Analyse von Bildern, Videos, Audio, Dokumenten und Drittdaten. Sie ermöglicht schnellere Risikoinspektionen und unterstützt mehrere Versicherungslinien. Die neuen Mittel sollen die Expansion in den USA und Europa sowie den Ausbau der Engineering- und Go-to-Market-Teams unterstützen.

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Financials5. Okt. 2026

Europäische DefenseTech-Startups steuern auf Funding-Rekord von 10,5 Mrd. Dollar zu

Europäische DefenseTech-Startups haben im Jahr 2026 bisher 7,4 Milliarden US-Dollar an Risikokapital eingesammelt, fast dreimal so viel wie im gesamten Vorjahr (2,6 Milliarden Dollar). Laut dem neuen Report „State of Defence Tech 2026“ von Dealroom und Resilience Media, vorgestellt auf der Resilience Conference in London, wird bis Jahresende ein Funding von rund 10,5 Milliarden Dollar erwartet. Erstmals stammt mehr Kapital von US-Investoren (47%) als von europäischen Geldgebern – 2020 waren es noch 17%. Zu den aktivsten Investoren zählen Accel, Founders Fund, General Catalyst, Lightspeed und Y Combinator. Der Anteil von DefenseTech am gesamten europäischen Venture Capital hat sich fast verdreifacht, von 4% auf 11,1%. Deutschland führt mit 3,5 Milliarden Dollar, angetrieben durch Helsing (1,8 Mrd. Dollar) und Quantum Systems (1,2 Mrd. Dollar). Trotz des Booms bleiben Herausforderungen: Mega-Runden dominieren (85% des Fundings), Exits sind selten, und die Beschaffung durch Regierungen ist zäh.

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