Beobachtetes Signal · 16. Mai 2023 · Investment · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
Bitpanda investiert 10 Millionen US-Dollar in KI-gestützten Vermögensberater
Das in Wien ansässige Fintech-Unicorn Bitpanda kündigte eine Investition von 10 Millionen US-Dollar (ca. 9,2 Millionen Euro) in seine neue KI-Abteilung Bitpanda.ai an. Das Budget fließt in die Entwicklung eines personalisierten KI-basierten Vermögensberaters, der sich kontinuierlich an die Bedürfnisse der Nutzer anpasst. Anstelle einer eigenständigen Tochtergesellschaft baut Bitpanda eine interne Abteilung auf, wofür bis zu 30 neue Stellen geschaffen werden. Das zugrundeliegende Foundation Model wurde noch nicht offengelegt, jedoch wird die Einhaltung strenger EU-Vorschriften und eigener Sicherheitsstandards zugesichert. Diese Initiative reiht sich in einen breiteren Fintech-Trend ein, bei dem Unternehmen wie Stripe, Klarna und Morgan Stanley generative KI in ihre Kernprozesse integrieren. Konkrete Zeitpläne oder Preismodelle wurden bislang nicht kommuniziert. Ziel ist es, einen konversationsbasierten Assistenten zu etablieren, der im Rahmen der regulatorischen Vorgaben des EU AI Act agiert.
Bitpandas 10-Millionen-Dollar-Investment in KI verdeutlicht die fortlaufende Adaption generativer künstlicher Intelligenz im Fintech-Sektor, hat jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Werbetechnologie-Markt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bitpanda investiert 10 Millionen US-Dollar in die neue KI-Abteilung Bitpanda.ai.
- Das Investment treibt die Entwicklung eines personalisierten, KI-gestützten Vermögensberaters voran.
- Es werden bis zu 30 neue Arbeitsplätze innerhalb der neuen internen Abteilung geschaffen.
- Die KI-Sparte wird als Kernbereich und nicht als eigenständige Tochtergesellschaft strukturiert.
- Das verwendete Foundation Model ist noch geheim, soll aber alle EU-Vorgaben erfüllen.
Verknüpfte Unternehmen
5 verknüpfte Unternehmen“Das Wiener Fintech-Unicorn Bitpanda kündigte an, 10 Millionen Dollar in seine neue AI-Sparte zu investieren....”
“Der US-Bezahldienst Stripe hat angekündigt, GPT-4 von OpenAI zu integrieren, um den Kund:innen-Support effizienter zu gestalten....”
“Klarna hat eine ChatGPT-Integration verkündet, um seine Shopping-Plattform besser durchsuchbar zu machen....”
“Die US-Großbank Morgan Stanley setzt im Wealth Management auf GPT-4, um seine hauseigenen Berater:innen die Bibliothek der Bank besser ausnu...”
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Ontologie & Marktkonzepte
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TrueLayer erhält 27 Mio. USD unter Führung von CDP Venture Capital
Das britische Open-Banking-Zahlungs-Fintech TrueLayer hat eine Investitionsrunde über 27 Millionen US-Dollar abgeschlossen, angeführt von der italienischen CDP Venture Capital, mit Beteiligung neuer und bestehender Investoren. Das Unternehmen, unterstützt von Stripe und Tiger Global, will seine Präsenz in Italien stärken, wo es bereits rund 70 Mitarbeiter in Mailand beschäftigt. Die Mittel sollen für weiteres Wachstum und Einstellungen bis 2027 verwendet werden. TrueLayer, 2016 von den Italienern Francesco Simoneschi und Luca Martinetti gegründet, bietet Account-to-Account-Zahlungen als Alternative zu Kartennetzwerken wie Visa und Mastercard an. Insgesamt hat das Unternehmen rund 350 Millionen US-Dollar eingesammelt.
AmEx und Perplexity launchen AI-CFO für kleine Unternehmen
American Express und Perplexity haben AI-CFO-Tools für US-amerikanische kleine Unternehmen eingeführt, die etwa 10 Skills innerhalb von Perplexity Computer umfassen und Amex Small Business Card-Daten in Cashflow-Prognosen, Abgleiche und Steuervorbereitung umwandeln. Der AI-CFO kann Bargeld prognostizieren, aber keine Zahlungen leisten, eine bewusste Einschränkung, da AmEx die Zahlungsbefugnis behält, um den Wert von AI-CFOs für KMU zu erfassen. Der Artikel diskutiert auch die Übernahme von Parafin durch Stripe und vergleicht das Angebot von AmEx/Perplexity mit Anthropics Claude for Small Business und Metas Muse.
SuperPlan: Stocard-Gründer launchen neue Einkaufslisten-App
Die Gründer hinter Stocard und SuperCards haben SuperPlan gelauncht, eine kostenlose Einkaufslisten-App für iPhone und Android. SuperPlan kombiniert geteilte Einkaufslisten mit einer Rezeptsammlung und nutzt KI, um Rezepte aus Social Media, Kochbüchern und handgeschriebenen Karten in Zutatenlisten zu verwandeln. Die App bietet keine Werbung, kein Konto, und monetarisiert über ein optionales Premium-Abo für 1,99 Euro pro Woche oder 29,99 Euro pro Jahr in Österreich. Die wichtigsten KI-Funktionen umfassen Spracheingabe, Foto- und Rezept-Import, mit einem wöchentlichen Gratis-Kontingent. Hinter SuperPlan steht die Berliner Super Apps Studio GmbH mit den Gründern David Handlos, Florian Barth und Mark Himmelsbach. Handlos gründete 2011 Stocard, das 2021 von Klarna für rund 110 Millionen Euro übernommen wurde. SuperPlan trifft auf etablierte Konkurrenz wie Bring!, AnyList und Listonic.
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