Beobachtetes Signal · 25. Juli 2023 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Bing Chat erweitert Kompatibilität auf Safari und Google Chrome
Microsoft hat im Rahmen eines Testprogramms bestätigt, dass Bing Chat künftig auch in Nicht-Microsoft-Browsern wie Safari und Google Chrome verfügbar sein wird. Damit weitet das Unternehmen den Zugriff über Microsoft Edge und die mobile Bing-App hinaus aus. Tester berichten jedoch von Einschränkungen in Drittbrowsern: In Chrome wurden lediglich fünf Nachrichten pro Unterhaltung im Vergleich zu 30 bei Edge beobachtet, zudem liegt das Zeichenlimit bei 2.000 statt 3.000 Zeichen. Parallel wird ein Dark Theme getestet, das jedoch noch nicht allgemein verfügbar ist. Einen genauen Zeitplan für den offiziellen Rollout oder Details zur weltweiten Verfügbarkeit nannte Microsoft zunächst nicht. Laut Caitlin Roulston, Director of Communications bei Microsoft, wird der Zugriff während der Testphase schrittweise für ausgewählte Nutzer freigeschaltet.
Die browserübergreifende Expansion von Bing Chat erhöht die potenzielle Nutzerreichweite deutlich, zeigt jedoch in der Testphase noch technische Leistungseinschränkungen im Vergleich zum hauseigenen Edge-Browser.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft bestätigt Verfügbarkeit von Bing Chat in Safari und Chrome im Testbetrieb.
- Chrome-Tests zeigen strengere Limits: fünf statt 30 Nachrichten pro Konversation im Vergleich zu Edge.
- Zeichenbegrenzung in Chrome liegt bei 2.000 Zeichen gegenüber 3.000 Zeichen bei Edge.
- Dark Theme für Bing Chat befindet sich in der Testphase, ist aber noch nicht flächendeckend verfügbar.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
GreenCore Solutions eröffnet Londoner Büro für A2A-Grocery Agentic Commerce
GreenCore Solutions Corp. (GSC) gab die Eröffnung eines Vertriebsbüros in London, UK, unter der neuen Gesellschaft GreenCore Solutions (UK) bekannt, um seinen Agentic-Commerce-Hub A2A-Grocery.co.uk zu unterstützen. Das Unternehmen führte seine 0-100 Agentic Density Scale ein, die zeigt, dass Großbritannien und Europa 84 % der Lebensmittelhersteller ausmachen, während die USA nur 16 % ausmachen. Die KI-Agenten von GSC haben bisher im Jahr 100 Millionen Transaktionen verarbeitet, davon 40 % aus Europa, 20 % aus den USA und 40 % aus dem Rest der Welt. Das Londoner Büro soll europäische Hersteller mit KI-Agenten verbinden, die für Lebensmitteleinzelhändler in 20 Märkten einkaufen. GSC nutzt Microsoft Azure und Google Cloud Enterprise, mit Datenresidenz in jedem Markt.
Googles 10-Mio.-Dollar-Gebot für Spirit-Airlines-Daten für KI-Training
Google hat bei einer Insolvenzauktion ein Gebot von 10 Millionen US-Dollar für die internen Geschäftsdaten von Spirit Airlines abgegeben, darunter E-Mails, Microsoft-Teams-Nachrichten, Tabellenkalkulationen und andere Aufzeichnungen, die für KI-Training und Produktentwicklung genutzt werden sollen. Der Kauf, der noch der gerichtlichen Genehmigung bedarf, unterstreicht den wachsenden Wert von Unternehmensdaten als Trainingsmaterial für KI-Systeme. Der Artikel ist jedoch in erster Linie ein Meinungsstück, das die Bedeutung von Arbeit und die Auswirkungen von KI auf die menschliche Produktivität reflektiert. Er liefert keine weiteren sachlichen Details zum Deal, wie etwa den Zeitplan für die gerichtliche Genehmigung oder spezifische Bedingungen. Der Artikel bewirbt außerdem den Newsletter und den MCP-Server des Autors, die nicht mit dem Kernthema zusammenhängen.
Musk's Grok Bot nutzt künftig Claude und andere Konkurrenz-KI
Elon Musk hat angekündigt, dass der KI-Agent Grok Bot nicht mehr ausschließlich auf die hauseigenen Grok-Modelle setzen wird, sondern für jede Aufgabe das beste Backend-Modell verwenden soll. Als Beispiele nannte er Claude Opus 5.5 von Anthropic, den Bildgenerator Midjourney und den Musikgenerator Suno. Die Ankündigung, die zuerst von The Information berichtet wurde, markiert eine strategische Wende für Musks KI-Einheit, die Milliarden in das Training eigener Modelle investiert hat. Dieser Schritt spiegelt einen breiteren Branchentrend des Model-Routings wider, wie ihn Microsoft mit Anthropic-Modellen in Copilot und Perplexity mit der Auswahl von Modellen demonstriert. Die Entscheidung erfolgt nach Nutzerbeschwerden über die Erreichbarkeit der Grok-App. Musks KI-Einheit, die nun Teil von SpaceX ist und kürzlich umbenannt wurde (SpaceXAI, dann SpaceXSI), scheint damit anzuerkennen, dass die eigenen Modelle nicht in allen Bereichen führend sind, da Claude Opus 5.5 im Artificial-Analysis-Ranking vor der Konkurrenz liegt.
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