Beobachtetes Signal · 14. Apr. 2025 · Product Launch · Quelle: Marketecture · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
BidSwitch stellt LiteSwitch für vereinfachte Programmatic-Bidding-Prozesse vor
BidSwitch, eine vor zehn Jahren von IPONWEB gegründete und nach der Akquisition nun bei Criteo angesiedelte AdTech-Plattform, kündigt LiteSwitch an – ein neues Produkt zur Optimierung des programmatischen Bidding. LiteSwitch ersetzt den klassischen OpenRTB-Bid-Request-Flow durch einen einzigen API-Aufruf. Dieser erfasst sämtliche Seller-Requests und gleicht sie mit den Filtern der Demand-Side-Platform ab, um Ineffizienzen in den vernetzten Bidding- und Supply-Systemen zu reduzieren. Das Konzept wird von Isaac Schectman, Senior Director of Technical Solutions bei Criteo, in einem Gespräch mit Ari Paparo erläutert, das im Juni 2023 für den Premium-Bereich von MarketectureTV aufgezeichnet wurde. Während der Ansatz auf eine zentralisierte, API-gesteuerte Traffic-Steuerung für offene programmatische Ökosysteme hindeutet, wurden bislang keine Details zu Preisen oder zur Markteinführung genannt.
Das neue LiteSwitch-Produkt hat potenziellen Brancheneffekt für das programmatische Ökosystem, stellt jedoch kein plattformweites Großereignis dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- BidSwitch wurde ursprünglich von IPONWEB entwickelt und gehört nach der letztjährigen Übernahme nun zu Criteo.
- LiteSwitch ist das neue BidSwitch-Produkt, das OpenRTB-Bid-Requests in einem einzigen API-Aufruf konsolidiert.
- LiteSwitch erfasst alle Seller-Requests und gleicht sie mit DSP-Filtern ab, um Bidding-Ineffizienzen zu reduzieren.
- Isaac Schectman, Senior Director of Technical Solutions bei Criteo, bespricht LiteSwitch mit Ari Paparo.
- Das Interview wurde im Juni 2023 aufgezeichnet und ist exklusiv als Premium-Video auf MarketectureTV verfügbar.
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Deutsche bevorzugen KI-Beratung vor KI-Werbung
Laut einer aktuellen Studie von Criteo, die Commerce-Daten von Hunderten CPG-Marken und einer Befragung von über 6.300 Verbrauchern in sechs Märkten kombiniert, treibt ChatGPT zunehmend Traffic auf Produktseiten: Der Anteil an Einstiegen lag von Januar bis Juli durchschnittlich 60 Prozent über dem klassischer Suchmaschinen. Im Juli verzeichneten 86 Prozent dieser Kunden mindestens eine über ChatGPT vermittelte Transaktion. Deutsche Verbraucher sind jedoch bei automatischen Nachbestellungen zurückhaltend: 39 Prozent lehnen dies ab, im Durchschnitt der Märkte sind es 32 Prozent. Eine separate Umfrage von Censuswide für Verve unter 2.000 Erwachsenen in Deutschland zeigt, dass etwa zwei Drittel bereit sind, aufgrund von KI-Chatbot-Empfehlungen einzukaufen, insbesondere bei Reisen, Lebensmitteln und Mode. Die Reaktionen auf KI-generierte Werbung sind polarisiert: 35 Prozent verlieren Vertrauen in die Marke, während etwa 19 Prozent solche Anzeigen positiver bewerten. Jüngere Verbraucher (18-24) sind kritischer: 45 Prozent verlieren Vertrauen, aber 30 Prozent reagieren positiv.
Criteo SSP von Frost & Sullivan für Commerce Media Innovation ausgezeichnet
Laut einer Pressemitteilung vom 5. Oktober 2026 wurde die Supply-Side-Platform von Criteo von Frost & Sullivan für ihre herausragende Innovationskraft im Bereich Commerce Media ausgezeichnet. Diese Anerkennung unterstreicht die wachsende Bedeutung von Retail Media und zielgerichteter Vermarktung im programmatischen Ökosystem. Die Technologie ermöglicht es Marketer und Publishern, datenbasierte Kampagnen effizienter auszuspielen und Commerce-Daten nahtlos zu integrieren. Die Auszeichnung positioniert Criteo als einen der führenden Technologieanbieter, der die Transformation des digitalen Werbemarktes hin zu zielgerichteten, datenschutzkonformen Handelsmedien maßgeblich vorantreibt und neue Maßstäbe für die Monetarisierung von Inventar setzt.
AdTech bereitet sich auf Apples iOS-27-Blocklist vor
Das iOS-27-Update von Apple, das Mitte September veröffentlicht wurde, blockierte unerwartet mehrere Daten- und Identitätsanbieter, darunter LiveRamp, Permutive, Audigent und die adsrvr.org-Domain von The Trade Desk. The Trade Desk wurde in der iOS-27.2-Beta von der Blocklist entfernt, aber das grundlegende Problem bleibt bestehen, da Apple eine umfassendere Blocklist mit Hunderten von AdTech- und MarTech-Unternehmen plant. Die blockierten Domains sind für Identität und geräteübergreifendes Tracking entscheidend; ihre Entfernung stört die Anzeigenauslieferung, die Attribution und die Verwendung alternativer IDs in Safari. Anbieter erwägen die Migration zu First-Party-Server-Implementierungen, wobei der Trusted Server des IAB Tech Lab als mögliche Lösung hervorgeht. Die Einführung ist jedoch langsam, und die Auswirkungen sind derzeit durch die geringe Installationsbasis von iOS 27 begrenzt, dürften aber zunehmen.
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