Beobachtetes Signal · 21. Sept. 2026 · Campaign Launch · Quelle: The Drum · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Better Nature setzt für Tempeh-Kampagne mit Fred the Fox auf KI
Die rein pflanzliche Tempeh-Marke Better Nature hat ihre bisher größte UK-Marketingkampagne „Believe in Tempeh“ gestartet. Im Mittelpunkt steht das Maskottchen Fred the Fox, ein hühnchenliebender Fuchs, der Tempeh als geschmackvolle Alternative genießt. Die von der Agentur Impatient Ideas entworfene und von Rad Digital produzierte Kampagne zielt darauf ab, Fleischesser dazu zu animieren, wöchentlich mindestens einmal Huhn gegen Tempeh zu tauschen. Dabei kommt ein innovativer Ansatz zum Einsatz, der menschliche Kreativität mit visuellen KI-Tools wie Higgsfield, OpenAI GPT Image 2 und dem Seedance-Modell von ByteDance verknüpft. Gestartet mit Teaser-Plakaten und einem TV-Spot, gipfelte die Umsetzung in einer vollständigen Diptychon-Präsentation. Hintergrund sind Marktforschungen, wonach 54 Prozent der Briten von Hühnchen gelangt sind und 35 Prozent offen für alternative Proteine sind.
Eine Marketingkampagne einer pflanzlichen Nischenmarke, die vor allem durch den gezielten Einsatz von KI in der kreativen Produktion bemerkenswert ist, jedoch den Gesamtmarkt nicht grundlegend verändert.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Better Nature startete mit „Believe in Tempeh“ seine bisher umfangreichste Marketingkampagne.
- Im Zentrum steht der hühnchenliebende Fuchs Fred, der für Tempeh wirbt.
- Die Kreativagentur Impatient Ideas verantwortete die Kampagne, produziert von Rad Digital.
- Für die Produktion wurden KI-Tools wie Higgsfield, OpenAI GPT Image 2 und ByteDance Seedance eingesetzt.
- Marktforschungsdaten zeigen, dass 54 Prozent der Briten Hühnchen eintönig finden und 35 Prozent alternative Proteine testen würden.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“Higgsfield was the platform chosen for the project, with its Cinema Studio tool used to control the camera and lenses....”
“Images of Fred and his kitchen were generated using OpenAI's GPT Image 2....”
“Those images were fed into ByteDance’s Seedance 2.5 video model as references for the moving footage....”
Ontologie & Marktkonzepte
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Werbe-Highlights der Woche: Hungrige AI, Bier-Käse und Fußball-Historie
Die dieswöchige Kampagnenübersicht präsentiert Snickers mit der 'Hungr.AI'-Initiative, bei der User fehlerhafte AI-Chatbots virtuell mit einem Riegel füttern können. Zudem zeigt White Castle gemeinsam mit Garage Beer die 'Beer Cheese Me'-Kampagne, während Vodafone mithilfe von AI das erste Bundesliga-Tor aus dem Jahr 1963 rekonstruiert. Weitere kreative Arbeiten stammen von BARK, ECHO, Cheez-It und The Michael J. Fox Foundation. Die Sammlung unterstreicht den anhaltenden Trend zu humorvollen und nostalgischen Ansätzen in der Werbung, gestützt durch renommierte Agenturen wie Tombras, Cramer-Krasselt, BBDO New York und GSD&M. Diese kreativen Leuchttürme demonstrieren, wie Marken spielerisch aktuelle technologische Entwicklungen und kulturelle Touchpoints nutzen, um die Consumer Engagement-Rate zu maximieren und sich im wettbewerbsintensiven Media-Umfeld nachhaltig zu differenzieren.
Filmemacher sieht britische Agenturen bei KI-Werbung zögerlich
Der Filmemacher Nick Tasker hat einen vollständig KI-generierten Spec-Commercial produziert, der ein Huhn auf einem Einrad zeigt und von Branchenexperten als exzellente Werbung gelobt wurde. Trotz positiver Reaktionen aus Hollywood und von US-Agenturen blieben konkrete Anfragen aus Londoner Agenturen aus. Dies verdeutlicht einen tiefen kulturellen Graben bei der Akzeptanz von künstlicher Intelligenz im internationalen Vergleich. Im Gespräch mit Julie Seal, Creative Director bei Republic of Imagination, analysiert Tasker die Gründe für die britische Zurückhaltung, darunter die Angst vor Veränderungen, die Bedrohung traditioneller Handwerkskunst und eine allgemeine Skepsis gegenüber neuen Technologien. Der Beitrag kontrastiert diese Haltung mit dem US-Markt, wo KI bereits für Großprojekte wie Super Bowl-Kampagnen eingesetzt wird. Damit drohen britische Agenturen den Anschluss zu verpassen und signifikante Potenziale zur Steigerung von Kreativität und Effizienz ungenutzt zu lassen.
Faith In Nature zeigt erste TV-Werbung seit 52 Jahren
Faith In Nature, eine britische Marke für umweltfreundliche Körperpflege, hat ihre erste TV-Werbung in der 52-jährigen Firmengeschichte veröffentlicht. Der Spot mit dem Titel „Bees R Good“ entstand im Rahmen des B-Corp-Wettbewerbs von Channel 4 und zeigt eine DIY-Produktion mit Mitarbeitern in selbstgebauten Kostümen. Die Kampagne unterstreicht das Engagement der Marke für die Natur und ihre besondere Unternehmensführung, bei der „Natur“ einen Sitz im Vorstand hat. Der Werbespot wurde am 4. Oktober 2026 auf Channel 4 ausgestrahlt und läuft bis Ende Oktober. Er stammt von der Kreativagentur Dream Quickly, Regie führte John Ogunmuyiwa, produziert wurde er von Blink Productions. Faith In Nature teilt sich ein Preisgeld von 600.000 Pfund mit vier anderen B-Corp-Gewinnern.
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