Beobachtetes Signal · 27. Mai 2026 · Regulatory Approval · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral
Bertelsmann-Fintech Riverty erhält Banklizenz in Luxemburg für europäische Expansion
Bertelsmanns Fintech-Tochter Riverty hat in Luxemburg eine Banklizenz erhalten, um ihr Kreditangebot im europäischen E-Commerce auszubauen. Bertelsmann stellt dafür Eigenkapital im dreistelligen Millionenbereich sowie zusätzliche Investitionen bereit. Riverty, das für Händler wie Asos und Lego Buy Now, Pay Later (BNPL) sowie Rechnungs- und Ratenzahlungen abwickelt, verzeichnet rund 40 Millionen Kunden und trug maßgeblich zum Wachstum der Arvato-Servicesparte bei. Laut Bertelsmann-Vorstand Carsten Coesfeld und Riverty-CEO Andreas Barth ermöglicht die Lizenz die Einführung neuer Kreditprodukte und Händlerkarten. Riverty bleibt dabei primär auf den B2B-Bereich ausgerichtet und positioniert sich als europäische Alternative zu Klarna sowie als möglicher Nachfolger für freiwerdende Marktanteile im Kartengeschäft.
Die Banklizenz für Bertelsmanns BNPL-Sparte stärkt die Wettbewerbsposition im europäischen E-Commerce gegenüber etablierten Anbietern wie Klarna und verschafft dem Medienkonzern neue Handlungsspielräume bei Finanzdienstleistungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Riverty hat eine offizielle Banklizenz in Luxemburg erhalten.
- Bertelsmann investiert Eigenkapital im dreistelligen Millionenbereich in den Aufbau der Bank.
- Das Dienstleistungsportfolio umfasst Buy Now, Pay Later (BNPL) für große Händler wie Asos und Lego.
- Das Unternehmen zählt rund 40 Millionen Kunden und treibt das Wachstum der Arvato-Sparte voran.
- Die Lizenz ermöglicht die künftige Bereitstellung erweiterter Kreditprodukte und Händlerkarten.
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Bertelsmanns Fintech-Tochter Riverty erhält Banklizenz in Luxemburg
Die Bertelsmann-Fintech-Tochter Riverty hat in Luxemburg eine Banklizenz erhalten, um ihr Kreditportfolio und das Payment-Geschäft auszubauen. Bertelsmann stellt hierfür dreistellige Millionenbeträge an Eigenkapital und weitere Investitionen bereit. Riverty, das für Händler wie Asos und Lego die Rechnungsstellung und Ratenfinanzierung (Buy-Now-Pay-Later) abwickelt, zählt rund 40 Millionen Kunden und positioniert sich als diskretere Alternative zu Klarna. Der für Riverty zuständige Bertelsmann-Vorstand Carsten Coesfeld und Riverty-CEO Andreas Barth betonten, dass dieser Schritt die europäischen Finanzkapazitäten stärkt; die Lizenz wurde innerhalb von rund zehn Monaten erteilt. Zudem verzeichnete Arvato ein Umsatzwachstum, während Rivertys Umsätze und Ergebnisse im Jahr 2025 erneut zulegten. Marktbeobachter sehen darin auch eine Chance, Lücken zu schließen, die durch den Rückzug von Solaris aus Teilen des Kartengeschäfts entstanden sind.
Bertelsmanns Riverty erhält Banklizenz und SpaceX offenbart Bitcoin-Bestände
Ein Newsletter von Finance Forward beleuchtet aktuelle Entwicklungen in der Finanz- und Payment-Branche: Bundesbank-Präsident Joachim Nagel stoppte die geplante Sanierung der Frankfurter Zentrale, wodurch eine interne Bauabteilung mit rund 100 Mitarbeitern ohne das vorgesehene Grossprojekt dastand. Der Medienkonzern Bertelsmann drängt stärker in den Bankensektor, nachdem seine Zahlungsverkehrstochter Riverty eine Banklizenz erhalten hat, womit sie als neuer Wettbewerber für Klarna positioniert wird; Carsten Coesfeld verantwortet diese Initiative. Zudem geht aus einem SpaceX-Prospekt hervor, dass das Raumfahrtunternehmen 18.712 Bitcoin im Wert von rund 1,4 Milliarden US-Dollar hält, die für 661 Millionen US-Dollar erworben wurden, womit das Unternehmen zu den grössten institutionellen Bitcoin-Haltern gehört. Darüber hinaus verzeichnet der Bericht wichtige Personalien und regulatorische Freigaben im Fintech-Sektor, darunter neue Führungskräfte bei Yoco, eine Aufstockung der CDP-Anteile an Nexi sowie eine BaFin-Lizenz für Moonfare.
Revolut erhält nach langem Warten vollständige britische Banklizenz
Das Fintech-Unternehmen Revolut hat nach jahrelangem Warten eine vollständige britische Banklizenz erhalten. Damit kann es als voll lizenziertes Retail- und Firmenkunden-Bankhaus im Vereinigten Königreich agieren und neue Produkte wie Kredite anbieten. Revolut hatte den Antrag bereits im Jahr 2021 gestellt und im Juli 2024 zunächst eine eingeschränkte Lizenz von der Prudential Regulation Authority erhalten, die Kundeneinlagen auf 50.000 GBP deckelte. Das Unternehmen, das 2025 eine Bewertung von 75 Milliarden US-Dollar erreichte, bezeichnet das Vereinigte Königreich als seinen Heimatmarkt und verweist auf rund 70 Millionen Kunden. Zudem hat Revolut eine US-Banklizenz beantragt und plant bis 2030 die Expansion in 30 neue Märkte. Das Unternehmen wertet die behördliche Genehmigung als strategischen Meilenstein nach einer langwierigen regulatorischen Validierungsphase.
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