Beobachtetes Signal · 25. Juni 2025 · Interview · Quelle: Marketecture · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Bayers Lisa Perez über Markenaufbau, kreative Risiken und Führungsperspektive
In einer Episode des Podcasts The Brand Forum spricht Lisa Perez, Vice President and General Manager of Marketing bei Bayer, mit den Marketecture-Media-Gastgebern Jeremy Bloom und Josh Palau über die strategische Führung etablierter Marken wie One A Day, Flintstones, Aleve und Midol. Perez erläutert, wie das Marketingteam von Bayer diese Traditionsmarken in einer sich rasant wandelnden Konsumlandschaft relevant hält. Im Mittelpunkt stehen dabei die Balance zwischen Markenkonstanz und kreativer Risikobereitschaft, der Aufbau starker Agenturpartnerschaften sowie kontinuierliche Neugier als Marketing- und Führungskraft. Die Diskussion beleuchtet zudem, wie eine fundierte Markenstrategie Entscheidungen über Video, Social Media, Retail und weitere Kanäle hinweg steuert. Dabei wird die entscheidende Bedeutung funktionsübergreifender Zusammenarbeit und datenbasierter Storytelling-Ansätze für nachhaltiges Markenwachstum und die Marktexpansion hervorgehoben.
Einblick in das Markenmanagement eines globalen werbetreibenden Unternehmens mit Fokus auf Kreativstrategie und branchenübergreifende Marketing-Insights, jedoch ohne unmittelbare disruptive Marktauswirkungen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Lisa Perez ist Vice President and General Manager of Marketing bei Bayer.
- Sie hat etablierte Marken wie One A Day, Flintstones, Aleve und Midol geleitet.
- In der Podcast-Episode von The Brand Forum wird Perez von Jeremy Bloom und Josh Palau interviewt.
- Die Themen umfassen Markenkonstanz, kreative Risiken, Agenturbeziehungen und Leadership.
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Bayer enthüllt strategische Marken-Transformation von One A Day
Auf der Marketecture Live gaben Bayer-Führungskräfte Einblicke in den strategischen Relaunch der Marke One A Day. Dabei wurden die Überarbeitung der Markenfundamente, die Auffrischung der visuellen Identität sowie die Schärfung zielgruppenspezifischer Botschaften erläutert. Die angepasste Media-Strategie bespielt Kanäle wie Video, Social Media, Retail Media und aufkommende Plattformen. Die Diskussion betonte die funktionsübergreifende Zusammenarbeit und erste Erkenntnisse mit dem Ziel, mehr Haushalte zu erreichen und das Markenwachstum zu beschleunigen. Als zentraler KPI dient die Haushaltsdurchdringung im Einklang mit Bayers Wachstumszielen. Zudem wurden fortgeschrittene Targeting-Ansätze wie KI-gestützte Insights und Geo-Clustering sowie die Integration von Football in die Awareness-Kampagnen hervorgehoben. Insgesamt unterstreicht die Session, wie datenbasierte Markeninitiativen Medienentscheidungen und die Kanalpriorisierung für das One A Day-Franchise steuern.
Iberogast steigert Reichweite via YouTube-CTV-Strategie um 17 Prozentpunkte
Auf dem YouTube Festival 2026 präsentierte Bayers Consumer-Health-Sparte eine Case Study zur Budgetverlagerung von linearem TV zu YouTube, um jüngere Zielgruppen (25–44 Jahre) zu erschließen. Mithilfe des DV360 Reach Planners von Google modellierte Bayer einen integrierten Cross-Media-Plan, der eine Verschiebung von 30 % des TV-Budgets zu YouTube empfahl. Der Fokus lag auf Connected TV (Big Screen) mit Non-Skippable Ads. Die Kampagne erzielte exakt wie prognostiziert eine Nettoreichweite von 67 % – ein Plus von 17 Prozentpunkten gegenüber einer reinen TV-Kampagne. Brand-Lift-Messungen belegten einen Anstieg der Werbeerinnerung um 41 % sowie ein Plus von 7 % bei der Kaufabsicht. Dieser Pilotansatz fungiert nun als neuer Standard für Bayer Consumer Health, um lineares TV und YouTube markenübergreifend in einer holistischen Big-Screen-Strategie auszusteuern.
DAX-Konzerne verfehlen Klimaziele: Right-Studie offenbart erhebliche ESG-Defizite
Eine Untersuchung des Climate-Tech-Unternehmens Right zeigt, dass die Mehrheit der deutschen DAX-, MDAX- und SDAX-Unternehmen ihre Net-Zero-Ziele verfehlt. Lediglich 26 von 71 analysierten Konzernen befinden sich auf einem Pfad, der mit dem 1,7-Grad-Ziel vereinbar ist. Im Vergleich zu 2024 verschlechterte sich die Klimabilanz von 25 Unternehmen im Jahr 2025, während 19 Verbesserungen erzielten und 26 unverändert blieben. Zu den schwächsten Performern gehören Siemens Energy und Siltronic (8,6-Grad-Pfad), gefolgt von Fraport, 1&1 (8,5 Grad) sowie Bayer (7,5 Grad). Deutliche Fortschritte verzeichneten hingegen SAP, Evotec und Merck. Siemens Healthineers überzeugt als Vorreiter mit einem stabilen 1,4-Grad-Kurs seit 2019. Die auf öffentlich zugänglichen Emissions- und Finanzdaten basierende Analyse bemängelt zudem anhaltende Datenlücken und unvollständige Nachhaltigkeitsberichte in zahlreichen Unternehmen.
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