Beobachtetes Signal · 15. Okt. 2015 · Partnership · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Barketing und ConversionLift fusionieren zu LEAP/ Digital Marketing
Die beiden Berliner Online-Marketing-Agenturen Barketing und ConversionLift haben sich zur neuen Einheit LEAP/ Digital Marketing GmbH zusammengeschlossen. Der Zusammenschluss verknüpft Barketings Expertise im internationalen SEO mit den In-house-Kapazitäten von ConversionLift im Bereich der Conversion Rate Optimization und schafft ein erweitertes Portfolio mit über 50 Mitarbeitenden. Beide Unternehmen agierten bislang zu 100 Prozent inhabergeführt und sind finanziell unabhängig. Im laufenden Kalenderjahr ist der Bezug eines gemeinsamen Berliner Büros geplant, flankiert von einem mittel- bis langfristigen Ausbau der Online-Marketing-Dienstleistungen. Die Geschäftsführer Thomas Gruhle von Barketing und Nils Kattau von ConversionLift betonen in ihren Statements, dass die engere Verzahnung von Suchmaschinenoptimierung und Conversion-Disziplinen zu messbaren Umsatzsteigerungen für Kunden führen soll. Die Transaktion unterstreicht den anhaltenden Konsolidierungstrend im Agenturmarkt.
Die Konsolidierung mittelständischer Agenturen verdeutlicht den Trend zur Bündelung komplementärer Disziplinen, um ganzheitliche Performance-Strategien anzubieten und die Marktposition im kompetitiven Umfeld zu stärken.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Zusammenschluss von Barketing und ConversionLift zur LEAP/ Digital Marketing GmbH
- Gemeinsames Team umfasst mehr als 50 Mitarbeitende
- Barketing bringt internationalem SEO-Fokus mit rund 35 Personen ein
- ConversionLift steuert Conversion-Optimierung mit 15 In-house-Kräften bei
- Gemeinsames Berliner Büro und mittelfristiger Dienstleistungsausbau geplant
Verknüpfte Unternehmen
1 verknüpfte UnternehmenVerwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Mile Marker übernimmt Lift zur Stärkung der Creative Performance
Die unabhängige Mediaagentur Mile Marker hat die in San Francisco ansässige Performance-Creative-Agentur Lift übernommen, um ihre omnichannel-basierten Kreativ- und Performance-Fähigkeiten auszubauen. Mit Unterstützung der Private-Equity-Firma Lightview Capital wird Lift künftig als eigenständige Agenturmarke innerhalb der Mile-Marker-Gruppe weitergeführt. Lift-Gründer Tim Carr übernimmt die Position des Chief Creative Officer bei Mile Marker, leitet die Bereiche Content und Produktion und berichtet an CEO Scott Shamberg. Die Akquisition zielt darauf ab, Lifts conversion-fokussierte Kreation – darunter Direct Mail und Digital Performance Content – mit Mile Markers Mediaplanung und Data Stack zu verknüpfen. Zudem soll die KI-gestützte Messung und Optimierung von Werbemitteln über Offline- und Digitalkanäle hinweg vorangetrieben werden. Finanzielle Details der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.
KI-Suche fragmentiert digitale UX und senkt organischen Traffic
MarTech veröffentlichte am 25. März 2026 ein Interview mit Jean-Christophe Pitié, Chief Marketing and Partnerships Officer bei Contentsquare, über aktuelle Daten zur digitalen Erfahrung. Die Analysen zeigen, dass der Wandel von der klassischen Suche zur KI- und LLM-gesteuerten Suche zu sinkendem organischem Traffic, fragmentierten Discovery-Pfaden und veränderten Nutzerverhalten führt; zudem sinkt die Verweildauer auf Websites merklich. LLM-Besucher weisen dabei signifikante Unterschiede zu traditionellen Suchmaschinennutzern auf. Diese Trends erfordern eine grundlegende Anpassung der SEO-, Akquisitions- und Retention-Strategien sowie der Website-UX. Der Beitrag erschien auf MarTech (einem Medium im Besitz von Semrush) und wurde von Mike Pastore (Third Door Media) verfasst.
Texas verklagt TV-Hersteller wegen Smart-TV-Datensammlung
Der texanische Generalstaatsanwalt Ken Paxton hat am 17. Dezember 2025 Klagen gegen fünf große Smart-TV-Hersteller eingereicht, darunter Sony, Samsung und LG. Die Klagen werfen den Unternehmen vor, durch den Einsatz von Automated Content Recognition (ACR) Fernseher in Überwachungsgeräte zu verwandeln, die Zuschauerdaten erfassen und vermarkten. Laut den Beschwerden kann ACR Inhalte von angeschlossenen Spielkonsolen und gestreamten persönlichen Inhalten abgreifen. Zudem sollen die Konzerne sogenannte 'Dark Patterns' nutzen, um Einwilligungen zu erschleichen. Die chinesischen Anbieter Hisense und TCL bergen zudem nationale Sicherheitsrisiken gemäß Chinas nationalem Sicherheitsgesetz. Die Klagen berufen sich auf Gesetze gegen irreführende Geschäftspraktiken und verweisen auf einen Vergleich mit Vizio aus dem Jahr 2017 wegen nicht offengelegtem TV-Tracking.
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