Beobachtetes Signal · 18. Juni 2026 · Creative Campaign · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Positiv
Bank Cler setzt KI-generiertes Werbeformat mit Neu Creative Agency fort
Die Schweizer Bank Cler setzt ihr kreatives Kampagnenformat mit KI-generierten Interview-Spots fort, das von der Agentur Neu Creative Agency konzipiert wurde. Nach früheren Eishockey-Clips, die während der Weltmeisterschaft auf SRF ausgestrahlt wurden, parodieren die neuen Videos typische Sportinterview-Klischees anhand fiktiver Fussballtrainer. Die Spots werden ausschliesslich digital in thematisch und kontextuell relevantem Online-Inventar ausgespielt. Um Transparenz zu gewährleisten, sind alle Werbemittel explizit als KI-generiert gekennzeichnet. Laut Neu Creative Agency folgt die Fortsetzung auf eine Vielzahl positiver Reaktionen zur vorangegangenen Kampagne. Für die Mediaplanung zeichnet die Agentur PHD verantwortlich.
Die Kampagne belegt den operativen Einsatz generativer KI in der Creative Production auf Markenebene, signalisiert jedoch eher eine fortschreitende Adaption als einen strukturellen Branchenwandel.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Bank Cler führt das von Neu Creative Agency entwickelte, KI-generierte Werbeformat fort.
- Die neuen Spots zeigen KI-generierte Interviews mit fiktiven Fussballtrainern und parodieren typische Sportfloskeln.
- Die Ausspielung erfolgt rein digital in kontextuell passendem Online-Inventar.
- Alle Werbemittel sind transparent als KI-generiert gekennzeichnet; das Format folgt auf eine vorangegangene SRF-Kampagne zur Eishockey-WM.
- Beteiligte: Bank Cler (Gregor Eicher, Barbara Tanner), Neu Creative Agency (Simon Rehsche, Nico Ammann, Fabienne Schoberth) und Mediaagentur PHD.
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KI-generierte TV-Spots positionieren die Bank Cler zum Thema Klarheit
Die Schweizer Agentur Neu Creative Agency hat für die Bank Cler zwei KI-generierte TV-Spots im Interview-Stil (auf Deutsch und Französisch) realisiert, die das Finanzinstitut rund um das Thema „Klarheit“ positionieren. Die vollständig in-house mit KI-Tools erstellten Bewegtbildformate wurden im TV ausgestrahlt – unter anderem während des WM-Halbfinales Schweiz–Norwegen auf SRF – und transparent als KI-generiert deklariert. Gregor Eicher, Marketingleiter der Bank Cler, betonte, man gehe bei der KI-gestützten Darstellung von Menschen weiterhin behutsam vor; die konkret eingesetzten Tools wurden nicht offengelegt. Auf Agenturseite zeichnen Simon Rehsche, Nico Ammann und Fadi Nemr verantwortlich, die Mediaplanung übernahm phd. Das Projekt steht exemplarisch für die wachsende Akzeptanz von KI-generiertem Creative-Content in linearen TV-Kampagnen auf dem Schweizer Werbemarkt.
Swisscom startet KI-gestützte Werbekampagne „Devicemonials“ mit Mona und Mateo
Swisscom hat die seit Juli laufende Kampagne „Devicemonials“ gestartet, in der Endgeräte wie Smartphones, Laptops und Tablets ihren Alltag schildern, um Angebote des Telekommunikationsanbieters zu bewerben. Das Konzept, die Charaktere und das Storytelling stammen von der Basler Leadagentur Mona und Mateo (Mandat seit Juni 2025), während die Zürcher Produktionsfirma Stories für die filmische Umsetzung verantwortlich zeichnet. Das visuelle Rohmaterial wurde mittels generativer KI-Videomodelle erstellt, wohingegen Schnitt, Postproduktion, Synchronisation und Sounddesign von einem rund zwölfköpfigen Team übernommen wurden. Die Ausspielung erfolgt bis Dezember monatlich über Digital- und Social-Media-Kanäle, blue Cinemas sowie das lineare Fernsehen. Swisscom wies den KI-Einsatz in Pressemitteilungen transparent aus, verzichtete jedoch auf ein On-Screen-Labeling in den TV-Spots. Die Beteiligten betonen, dass KI zwar Workflows verändert, menschliche Kreativentscheidungen jedoch unverzichtbar bleiben.
Ad Alliance launcht tagesaktuelle KI-Kampagne für Lidl
Die Kreativeinheit Ad+ Concept Studio der Ad Alliance hat für den Discounter Lidl eine KI-gestützte TV-Kampagne rund um die Spieltage der FIFA-Weltmeisterschaft im RTL-Programm realisiert. Im Zentrum stehen eigens generierte KI-Avatare wie „Willy Würstchen“, die aus einem fiktiven RTL-Nachrichtenstudio tagesaktuelle Spielereignisse kommentieren und mit spezifischen Lidl-Angeboten verknüpfen. Während Avatare, Animationen und Aktionsumfelder täglich mittels generativer KI automatisiert produziert werden, entstehen das Studioset und die Markenelemente manuell, um Brand Safety und CI-Konformität zu gewährleisten. Die Ausspielung erfolgt vor allem als Pre-Split-Platzierungen in reichweitenstarken RTL-Informationsformaten wie „Deutschland am Morgen“, „Punkt 12“ und „RTL aktuell“ sowie im Umfeld von Sendungen wie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“. Das Konzept demonstriert eine agile Verzahnung von Near-Time-Content Creation und klassischem Linear TV.
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