Beobachtetes Signal · 6. Okt. 2026 · Market Analysis · Quelle: Meedia · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Österreich: Digitalwerbung wächst, klassische Medien verlieren

Zusammenfassung des Signals

In Österreich stiegen die Werbeausgaben bei internationalen Digitalplattformen im ersten Halbjahr 2026 um rund 15 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro, während die klassischen Medien einen Rückgang von knapp acht Prozent auf 840 Millionen Euro verzeichneten. Diese Zahlen basieren auf den Einnahmen aus der österreichischen Digitalsteuer und der Werbeabgabe, die eine einzigartige Datengrundlage bieten. Österreich erhebt seit 2020 eine Digitalsteuer auf Onlinewerbung, während Deutschland eine solche Abgabe noch nicht eingeführt hat. Die Analyse zeigt die wachsende Verschiebung der Werbebudgets hin zu globalen Tech-Giganten wie Alphabet und Meta. Alphabets Werbegeschäft erreichte 2025 einen Umsatz von 294,7 Milliarden Dollar, Metas Werbeumsatz lag bei 196,2 Milliarden Dollar. Die Daten haben Einschränkungen, etwa den Ausschluss von Werbung, die direkt bei österreichischen Portalen gebucht wird. Österreichische Medienverbände fordern, die Einnahmen aus der Digitalsteuer für die Medienförderung zu verwenden, während deutsche Verleger auf weitere Schritte bei einer geplanten Digitalsteuer warten.

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Dieser Artikel liefert Marktdaten zu den Verschiebungen der Werbeausgaben in Österreich, die für das Verständnis der Trends zwischen digitalen und klassischen Medien sowie der Auswirkungen von Digitalsteuern relevant sind, aber kein großes Branchenereignis darstellen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Die Werbeausgaben bei internationalen Digitalplattformen in Österreich stiegen im 1. Halbjahr 2026 um rund 15 % auf 1,5 Mrd. Euro.
  • Die Werbebuchungen bei klassischen Medien in Österreich fielen im 1. Halbjahr 2026 um rund 8 % auf 840 Mio. Euro.
  • Die Zahlen basieren auf Einnahmen aus der österreichischen Digitalsteuer und der Werbeabgabe.
  • Alphabets Werbegeschäft erreichte 2025 einen Umsatz von 294,7 Mrd. US-Dollar; Metas Werbeumsatz lag bei 196,2 Mrd. US-Dollar.
  • Österreich erhebt seit 2020 eine Digitalsteuer; Deutschland hat noch keine umgesetzt.

Verknüpfte Unternehmen

2 verknüpfte Unternehmen

“Alphabets Werbegeschäft – zu dem unter anderem Google und YouTube gehören – erreichte 2025 einen Umsatz von 294,7 Milliarden Dollar....”

“Meta, der Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp, kam 2025 auf 196,2 Milliarden Dollar Werbeumsatz....”

Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: Meedia•Veröffentlicht: 6. Okt. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “Österreich: Werbung bei Google und Co. wächst deutlich – klassische Medien verlieren”

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Platform21. Jan. 2026

Google, Amazon und Meta vereinnahmen Hälfte der deutschen Werbebudgets

Eine Analyse des Branchenverbands Die Mediaagenturen zeigt, dass der deutsche Werbemarkt im Jahr 2025 um 4,9 Prozent auf 30,9 Milliarden Euro gewachsen ist. Der digitale Anteil beläuft sich mittlerweile auf rund 69 Prozent der Gesamtwerbeumsätze. Die globalen Plattformen Google, Amazon und Meta vereinnahmen im Jahr 2025 etwa 72 Prozent der Digitalinvestitionen sowie 49,3 Prozent des gesamten deutschen Netto-Werbemarktes, womit fast jeder zweite Euro an dieses Trio fließt. Zu den wesentlichen Wachstumstreibern zählen Videoformate (insbesondere In-Stream) und Retail Media, das ein Volumen von 3,3 Milliarden Euro erreichte – wobei das Wachstum außerhalb von Amazon bei 25 Prozent lag. Der Report warnt, dass die zunehmende Plattformkonzentration zu Lasten deutscher TV-Sender und Printverleger geht und Agenturen sowie heimische Medienhäuser vor strategische Herausforderungen stellt.

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Reflection launcht Beam, offenes MoE-Modell (501B-A23B)

Reflection hat die Veröffentlichung von Beam angekündigt, einem reinen Text-Mixture-of-Experts-Modell (MoE) mit 501 Milliarden Gesamtparametern und 23 Milliarden aktiven Parametern, das für Coding-, Agenten- und wissenschaftliche Anwendungen entwickelt wurde. Das Modell wurde von Grund auf mit 23,8 Billionen Tokens trainiert, einschließlich einer OCR-Pipeline über Hunderte Millionen PDFs, und erreicht laut eigenen Angaben 80,9 auf SWE-bench Verified. Positioniert als US-amerikanische Alternative zu chinesischen Modellen wie GLM, Kimi, Qwen und DeepSeek, sehen unabhängige Analysen die Leistung jedoch auf dem Niveau von GLM-5.2 und unterhalb von DeepSeek V4 Flash in einigen Benchmarks. Reflection plant, die vollständigen Gewichte unter Apache 2.0 in diesem Monat zu veröffentlichen. Das Unternehmen gibt Berichten zufolge 150 Millionen US-Dollar pro Monat für Compute von Colossus aus und hat einen 1-Milliarden-US-Dollar-Deal mit Nebius abgeschlossen.

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Platform5. Okt. 2026

WhatsApp sperrt Login auf veralteten Smartphones

Metas WhatsApp führt ein serverseitiges Update ein, das Logins auf Mobilgeräten mit stark veralteten Betriebssystemen blockiert. Der Block, erstmals von WABetaInfo gemeldet, zeigt betroffenen Nutzern einen Vollbild-Sperrbildschirm, der sie auffordert, ihr Betriebssystem zu aktualisieren, bevor sie die App nutzen können. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Sicherheitsstrategie, um Nutzerdaten vor Schwachstellen in ungepatchten Systemen zu schützen. Das Update wird schrittweise ausgerollt und erfordert kein App-Store-Update. WhatsApp hatte zuvor Mindestanforderungen an das Betriebssystem festgelegt (Android 6, iOS 12). Die neue serverseitige Durchsetzung soll diese Standards technisch erzwingen. Das Unternehmen testet den Mechanismus auf Apple- und Google-Plattformen, hat die genauen Versionsnummern aber nicht offiziell dokumentiert.

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