Beobachtetes Signal · 30. Sept. 2026 · Policy Update · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Australiens 'My Feed, My Way' könnte Social-Werbung neu gestalten

Zusammenfassung des Signals

Australien plant ein Gesetz namens 'My Feed, My Way', das soziale Plattformen dazu verpflichten soll, Nutzer ab 16 Jahren zu fragen, ob ihr Standard-Feed algorithmisch empfohlene Inhalte enthalten soll. Befürworter argumentieren, dass dies süchtig machendes Engagement reduzieren und Marken dazu zwingen könnte, Inhalte zu erstellen, die es wert sind, gefolgt zu werden. Instagram-Chef Adam Mosseri erklärte, dass ohne Empfehlungen das Engagement um bis zu 50 % sinkt, aber der Artikel argumentiert, dass dieser Rückgang das Ziel der Gesetzgebung ist, nicht ein Nachteil. Der Meinungsbeitrag suggeriert, dass ein reiner Follow-Feed Marken zwingen würde, bedeutungsvollere Inhalte zu schaffen. Er nennt Beispiele wie Fferns Kurzfilm, Manors Golfgeschichte und Surreal, die bereits erfolgreich diesen Ansatz verfolgen.

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Hohe Konfidenz

Dieser Artikel ist ein Meinungsbeitrag zu einem möglichen Gesetz in Australien. Es könnte die Social-Media-Werbung beeinflussen, wenn es umgesetzt wird, aber derzeit ist es nur ein Vorschlag. Der Beitrag argumentiert, hat aber keine konkreten Details oder branchenweiten Auswirkungen.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Australien plant das Gesetz 'My Feed, My Way', das soziale Plattformen verpflichten soll, Nutzern über 16 die Wahl eines Feeds ohne algorithmische Empfehlungen zu ermöglichen.
  • Instagram-Chef Adam Mosseri sagt, dass das Engagement ohne Empfehlungen um bis zu 50 % sinken kann.
  • Der Artikel ist ein Meinungsbeitrag von Toby Hart, Mitbegründer von NUSA Studios.
  • Er argumentiert, dass Marken Inhalte schaffen müssten, die es wert sind, gefolgt zu werden, anstatt sich auf Algorithmen zu optimieren.
  • Beispiele für Marken, die den Follow-Only-Ansatz nutzen: Ffern, Manors, Surreal.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: The Drum•Veröffentlicht: 30. Sept. 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “What if we treated social more like cinema than a slop factory?”

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Australien plant Gesetz für Opt-out bei algorithmischen Social-Media-Feeds

Die australische Labour-Regierung unter Premierminister Anthony Albanese hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Social-Media-Plattformen wie Meta, TikTok und Google verpflichtet, Nutzern über 16 Jahren eine Opt-out-Option für algorithmische Empfehlungs-Feeds anzubieten. Die Initiative „My Feed, My Way“, vorangetrieben von Kommunikationsministerin Anika Wells, ermöglicht Anwendern die Wahl eines chronologischen, follower-basierten Feeds. Bei Zuwiderhandlungen drohen Geldbußen von bis zu 109,2 Millionen Australischen Dollar, durchgesetzt von der Regulierungsbehörde eSafety. Zudem enthält der Entwurf Schutzmaßnahmen für Minderjährige unter 18 Jahren gegen süchtig machendes Design in KI-Chatbots und Online-Spielen. Das Gesetz folgt auf Australiens Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige und zwingt Big Tech zu grundlegenden Anpassungen bei Nutzerengagement und datengetriebenem Targeting. Die Regierung befindet sich derzeit in Konsultationen über die genaue Ausgestaltung der Opt-in- und Opt-out-Mechanismen, eine Einbringung ins Parlament ist noch für dieses Jahr geplant.

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Platform10. Sept. 2026

Instagram-Chef Mosseri verteidigt Ranking-Algorithmus gegen Australiens Opt-out-Pläne

Australien plant ein Gesetz zur digitalen Sorgfaltspflicht („Digital Duty of Care“), das Nutzern ein Opt-out aus algorithmischen Feeds auf Social-Media-Plattformen ermöglichen soll. Als Reaktion darauf verteidigte Instagram-CEO Adam Mosseri die Notwendigkeit von Ranking-Algorithmen. Ohne diese Mechanismen würden Feeds von Accounts mit der höchsten Posting-Frequenz dominiert – primär Brands und Publisher –, was das Nutzererlebnis weg von Freunden und Creators verschieben würde. Mosseri legte dar, wie Instagram historisches Nutzerverhalten analysiert, um Relevanz-Scores zu erstellen und Chronologie mit algorithmischer Kuration auszubalancieren. Zudem verwies er auf bestehende Kontrollfunktionen wie den „Following Feed“. Der australische Gesetzentwurf befindet sich noch in einer frühen Phase, konkrete Umsetzungsdetails stehen noch aus.

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Regulation7. Sept. 2026

Australien plant Gesetz zur Deaktivierung von Social-Media-Algorithmen

Australien arbeitet an einem Gesetzesentwurf namens „Digital Duty of Care“, der Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok dazu verpflichten soll, Nutzern Feeds ohne algorithmische Kuration anzubieten. Die Initiative unter Kommunikationsministerin Anika Wells zielt darauf ab, User vor schädlichen Inhalten und Echokammern zu schützen. Technische Details und Umsetzungsrichtlinien werden derzeit noch finalisiert. Bei Verstößen drohen den Anbietern empfindliche Strafen. Während Plattformen wie Bluesky bereits selektive Opt-out-Optionen für Publisher anbieten, fordert Australien eine umfassende Deaktivierungsmöglichkeit auf Rezipientenseite. Die Opposition äußert Bedenken hinsichtlich potenzieller Zensur. Gleichzeitig schließt die australische Regierung nicht aus, dass sich globale Plattformen aufgrund der strengen Regulierung vollständig aus dem Markt zurückziehen könnten.

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