Beobachtetes Signal · 15. Okt. 2026 · Ratings Report · Quelle: DWDL · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
ARD-Telenovelas 'Rote Rosen' und 'Sturm der Liebe' mit Quotenrückgang
Die linearen Quoten der ARD-Telenovelas 'Rote Rosen' und 'Sturm der Liebe' sinken weiter. Am Freitag, den 16. Oktober 2026, verfolgten jeweils weniger als 500.000 Zuschauer die Sendungen, was Marktanteilen von 7,5% bzw. 6,8% beim Gesamtpublikum entspricht. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lagen die Marktanteile nur bei 1,6% bzw. 0,7%. Trotz Erfolgen in der ARD-Mediathek kämpfen die Telenovelas mit der starken Konkurrenz des ZDF-Nachmittagsprogramms, das Marktanteile von über 20% erzielt. Dieser Trend zeigt die wachsende Herausforderung für lineare TV-Formate, Zuschauer zu binden.
Diese Nachricht ist für die Medienbranche relevant, da sie die sinkenden linearen TV-Quoten wichtiger ARD-Telenovelas aufzeigt, was Werbeeinnahmen und Strategien der Sender beeinflussen könnte. Es handelt sich jedoch nicht um ein branchenveränderndes Ereignis.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Am 16. Oktober 2026 sahen 470.000 Zuschauer 'Rote Rosen' und 480.000 'Sturm der Liebe'.
- Die Marktanteile der Telenovelas lagen beim Gesamtpublikum bei 7,5% (Rote Rosen) und 6,8% (Sturm der Liebe).
- In der Zielgruppe 14-49 Jahre betrugen die Marktanteile 1,6% (Rote Rosen) und 0,7% (Sturm der Liebe).
- Das ZDF-Nachmittagsprogramm mit 'Küchenschlacht', 'Bares für Rares' und 'Rosenheim-Cops' erreichte Marktanteile von über 20%.
- Beide Serien bleiben in der ARD-Mediathek erfolgreich.
- Zum ersten Mal liegt 'Sturm der Liebe' im Jahresdurchschnitt bei einem einstelligen Marktanteil.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Die ARD-Telenovelas 'Rote Rosen' und 'Sturm der Liebe' verzeichnen sinkende lineare Quoten.”
“Das ZDF-Nachmittagsprogramm dominierte und erreichte Marktanteile von über 20%.”
Ontologie & Marktkonzepte
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ARD-Komödie „Rosen und Reis“ verfehlt Zwei-Millionen-Marke im TV-Ranking
Wie DWDL unter Berufung auf AGF-Videoforschung-Daten (AGF SCOPE) berichtete, tat sich die ARD-Freitagabendkomödie „Rosen und Reis“ bei ihrer Ausstrahlung am 22. Mai 2026 um 20:15 Uhr schwer und erreichte lediglich 1,73 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 9,3 Prozent – ein für den prestigeträchtigen Sendeplatz bemerkenswert schwacher Wert. Im deutlichen Kontrast dazu dominierte das ZDF den Abend: Das Staffelfinale der Krimiserie „Der Alte“ führte das Feld mit 4,37 Millionen Zuschauern (23.7 Prozent Marktanteil) an. Eine darauffolgende Wiederholung von „SOKO Leipzig“ hielt das starke Niveau mit 3,25 Millionen Zuschauern und 17.3 Prozent Marktanteil. Im Vorabendprogramm überzeugte zudem die Quizshow „Gefragt – gejagt“ mit 1,66 Millionen Gesamtzuschauern, was einem Marktanteil von 16.7 Prozent entsprach, während in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen 11.0 Prozent erreicht wurden.
Sat.1-Daily-Soap erzielt neues Quoten-Tief im linearen TV
Einem Bericht von DWDL.de vom 25. April 2026 zufolge verzeichnete die Sat.1-Vorabendserie „Ein Hof zum Verlieben“ einen dramatischen Quoten-Einbruch. Die thematisierte Episode kam demnach auf 0,00 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von lediglich 0,1 Prozent in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen, was einem neuen Tiefpunkt seit dem Start vor rund zwei Monaten entspricht. Demgegenüber zeigten sich ältere Programmformate und Gerichtsshows der Konkurrenz deutlich stabiler: Eine Wiederholung von „Richter Alexander Hold“ erreichte 430.000 Zuschauer (10,3 Prozent bei 14–59 Jahren), während RTL-Formate wie „Ulrich Wetzel“ mit 940.000 Zuschauern (12,5 Prozent) überzeugten. Sat.1 konnte zudem mit „Die Landarztpraxis“ solide 600.000 Zuschauer verbuchen. Sämtliche Reichweiten- und Quotenangaben basieren auf den Daten der AGF SCOPE.
Schwacher linearer Staffelauftakt für RTL- und Vox-Formate
Die aktuellen deutschen TV-Einschaltquoten belegen schwache lineare Premieren für das RTL-Format 'Sommerhaus der Stars' sowie 'Club der roten Bänder – Die neue Generation' auf Vox. Beide Sendungen blieben deutlich unter den jeweiligen Senderschnittwerten, was den anhaltenden Trend zur Verlagerung von Reichweiten auf Streaming-Plattformen wie RTL+ unterstreicht. Den Primetime-Sieg in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen sicherte sich ProSieben mit 'TV total' und einem Marktanteil von 13,4 Prozent. Das Gesamtpublikum wurde hingegen vom Abendprogramm des öffentlich-rechtlichen Senders Das Erste dominiert. Ergänzende Abrufdaten von Netflix und Prime Video verdeutlichen zudem die anhaltend hohe Nachfrage nach etablierten Video-on-Demand-Inhalten wie 'Reacher' und 'The Gentlemen' im deutschen Markt.
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