Beobachtetes Signal · 17. Apr. 2026 · Technical Release · Quelle: t3n · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Negativ
April-Update führt zu Windows-Server-Abstürzen durch LSASS-Fehler
Microsoft hat bestätigt, dass die aktuellen Sicherheitsupdates vom April, insbesondere KB5082063, zu gravierenden Störungen auf Windows-Server-Systemen führen können. Auf bestimmten Domänencontrollern – namentlich Non-Global-Catalog-Domänencontrollern in Umgebungen mit Privileged Access Management (PAM) – stürzt der LSASS-Dienst nach dem Einspielen des Updates ab. Dies löst unerwartete Server-Neustarts aus und legt die Domänenauthentifizierung sowie die Verzeichnisdienste lahm. Das Problem betrifft Windows-Server-Versionen ab 2016. Derzeit stellt Microsoft einen Fix ausschliesslich auf Anfrage über den Enterprise-Support bereit; ein automatisches Update befindet sich in der Entwicklung. Unabhängige Berichte verzeichnen zudem Anmeldefehler von Domänen-Admins, wobei hier ein manueller, auf Utilman basierender Passwort-Reset als temporärer Workaround dient.
Ein Microsoft-Sicherheitsupdate verursacht Authentifizierungsabstürze und unerwartete Neustarts auf Enterprise Windows-Server-Domänencontrollern, was domänenweite Ausfälle riskiert; die Bereitstellung des Fixes ist aktuell auf den Support-Weg beschränkt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Microsoft bestätigt Probleme durch die April-Sicherheitsupdates, darunter KB5082063.
- Das Update KB5082063 verursacht LSASS-Abstürze auf spezifischen Non-Global-Catalog-Domänencontrollern in PAM-Umgebungen.
- Die Abstürze führen zu unerwarteten Neustarts sowie zum Ausfall von Domänenauthentifizierung und Verzeichnisdiensten.
- Das Problem betrifft Windows-Server-Systeme ab Version 2016.
- Eine Fehlerbehebung wird derzeit nur über den Business-Support auf Anfrage bereitgestellt; ein automatisches Update ist in Arbeit.
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Microsoft veröffentlicht Notfall-Update für Windows 11 zur Behebung von Login-Fehlern
Ein Sicherheitsupdate vom März für Windows 11 in den Versionen 25H2 und 24H2 hat bei privaten Microsoft-Konten zu massiven Login-Fehlern geführt. Betroffen war der Zugriff auf essenzielle Anwendungen wie Teams Free, OneDrive, Edge, Office-Anwendungen sowie Microsoft 365 Copilot, sofern eine neue Anmeldung erforderlich war. Nutzer erhielten fälschlicherweise die Meldung, sie seien offline. Microsoft bestätigte den Fehler in den Release Health Notes und stellte ein optionales Notfall-Update bereit. Da der Patch nicht automatisch eingespielt wird, müssen Betroffene diesen manuell herunterladen und installieren, was jeweils rund fünf Minuten in Anspruch nimmt. Laut Angaben des Unternehmens waren Entra-ID-Unternehmenskonten nicht von dem Problem betroffen, das unter spezifischen Netzwerkbedingungen auftrat.
Microsoft veröffentlicht Rekordzahl von 570 Sicherheits-Patches durch KI-Einsatz
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