Beobachtetes Signal · 26. März 2024 · Webinar · Quelle: Quo Vadis News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Webinar am 2. April: Attention Metrics und MFA-Bepreisung im Fokus
Quo Vadis News kündigt ein praxisorientiertes Webinar zur AdTech-Ökonomie an, das Attention Metrics als neue Währung für die Medienbepreisung beleuchtet. Unter der Moderation von Attention-Economy-Experte Marc Guldimann diskutieren Paul Bannister von Raptive und Sheila Spence von Spotify in der Session ‚Publisher Economics Are In Flux‘ über die wirtschaftlichen Veränderungen bei Publishern. Im Mittelpunkt stehen Made-for-Advertising-Websites (MFA), die minderwertige Aufmerksamkeit generieren, sowie die Frage, wie die Integration von Attention-Daten in Demand-Side-Platform-Gebote das MFA-Arbitragegeschäft durch die Angleichung an den echten Medienwert stören kann. Die Veranstaltung behandelt zudem privilegierte Assets wie DSP-Daten und -Performance-Metriken, attention-basierte Gebotspreise sowie konkrete Berechnungsbeispiele für eCPM-Gebotswerte bei variierenden Klick- und Konversionsraten. Das Webinar verdeutlicht den breiten Branchentrend hin zu einer Qualitäts- und aufmerksamkeitsbasierten Medienbewertung anstelle oberflächlicher Kennzahlen.
Die Thematisierung von attention-basierter Bepreisung und MFA-Risiken signalisiert einen klaren Branchenwandel hin zu transparenteren und qualitätsbasierten Bewertungsmethoden im Programmatic Advertising.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Use-Case-Webinar mit Adelaide Metrics findet am 2. April um 11:00 Uhr ET statt.
- Hochkarätiges Panel mit Moderator Marc Guldimann, Paul Bannister (Chief Strategy Officer bei Raptive) und Sheila Spence (VP of Corporate Development bei Spotify).
- Schwerpunkt liegt auf MFA-Websites und dem Potenzial attention-basierter Gebote zur Unterbindung von MFA-Arbitrage.
- Beispielrechnung: Eine Klickwahrscheinlichkeit von 1 % bei einem Gebot von 1 $ kann einen eCPM-Gebotswert von 10 $ ergeben.
- Aufruf zur Anmeldung und Vermittlung von Fachwissen über die Rolle von Attention-Daten bei der Medienbepreisung.
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Spotify startet Enterprise-Software-Seite technology.spotify.com
Spotify hat offiziell technology.spotify.com gestartet, eine neue Website, um seine internen Entwickler-Tools und Plattformen für externe Unternehmen bereitzustellen. Das Unternehmen bietet solche Produkte bereits seit 2020 an, darunter das Open-Source-Entwicklerportal-Framework Backstage, die Experimentierplattform Confidence (seit 2023), die Softwareentwicklungsplattform Portal (seit 2024) und Xirp, ein Tool zur Verwaltung von KI-Codierungsagenten. Spotifys SVP of Technology & Platform, Tyson Singer, ging auf Fragen zu diesem Schritt ein und erklärte, dass die interne Infrastruktur 777 Millionen monatlich aktive Nutzer unterstützt und die Tools agent-ready sind. Das Unternehmen hat keine Umsätze aus diesen Enterprise-Verkäufen bekannt gegeben, aber die neue Website formalisiert seinen Vorstoß in den Enterprise-Markt. Preise sind nicht aufgeführt; interessierte Unternehmen müssen den Vertrieb kontaktieren.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
Walmart plant, TV-Werbung zu dominieren
Walmart treibt seine Ambitionen im Bereich TV-Werbung aggressiv voran. Der Einzelhändler, der vor zwei Jahren Vizio für 2,3 Milliarden US-Dollar übernommen hat, baut nun ein Streaming-Ökosystem auf, zu dem auch die kürzliche Übernahme des Adtech-Unternehmens Vibe.co für 1,4 Milliarden US-Dollar gehört. Walmart Connect, das Werbegeschäft von Walmart, positioniert sich gegenüber Nicht-Endemic-Werbetreibenden und nutzt dabei Vizio's Smart-TV-Betriebssystem und Vibe.co's Performance-orientierte Streaming-Plattform. Neue Partnerschaften mit Skydance und Spotify sollen die Reichweite erhöhen, und die Integration des Yahoo DSP geht in die Alpha-Phase über. Das US-Werbegeschäft von Walmart wuchs im zweiten Quartal um 38 % im Jahresvergleich, und das Unternehmen positioniert seine First-Party-Commerce-Daten als entscheidenden Differenzierungsfaktor für TV-Werbe-Targeting und -Messung – auch für Marken, die nicht bei Walmart verkaufen.
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