Beobachtetes Signal · 29. Mai 2026 · Product Launch · Quelle: Adzine · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Appsflyer bringt Mobile-Attribution ins Web
Der MarTech-Anbieter Appsflyer hat eine Web Performance Measurement-Lösung vorgestellt, die wesentliche Funktionen seiner Mobile-Attribution auf Web-Umgebungen ausweitet. Das Produkt zielt darauf ab, eine vereinheitlichte Attribution, die Rückspielung von Conversion-Signalen an Ad Networks, kanalübergreifende Creative-Analysen sowie kombinierte Kosten- und Umsatzzichten bereitzustellen. Dadurch können Werbetreibende App-, Mobile-Web- und Desktop-Aktivitäten auf einer gemeinsamen Messbasis innerhalb der Appsflyer-Infrastruktur bewerten. Appsflyer positioniert diesen Schritt als Teil einer Omnichannel-Strategie, die bereits von Chief Business Officer Gal Ekstein skizziert wurde, während Chief Product Officer Barak Witkowski betont, dass Lücken zwischen Web- und Mobile-Messung zu suboptimalen Optimierungen führen. Das Unternehmen weist darauf hin, dass der Erfolg von der Signalqualität, der Datenhygiene, der Betrugserkennung, den Datenschutzbestimmungen und den Matching-Ansätzen abhängt.
Die Ausweitung der Mobile-Attribution auf Web und Desktop innerhalb der Infrastruktur eines großen MMP ermöglicht eine konsistentere kanalübergreifende Performance-Messung und Echtzeit-Signal-Rückspielung – wertvoll für Werbetreibende und Demand-Side-Plattformen, auch wenn sie durch Signalqualität und Datenschutz limitiert bleibt.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Appsflyer kündigte eine Web Performance Measurement-Lösung an, die Mobile-Attribution auf das Web ausweitet.
- Die Lösung bietet Web-Attribution, Conversion-Signal-Replay an Ad Networks, Creative-Analysen für Web und Mobile sowie kombinierte Kosten- und Umsatzzichten innerhalb der Appsflyer-Infrastruktur.
- Appsflyer positioniert die Einführung als Teil einer Omnichannel-Strategie zur Reduzierung der Fragmentierung zwischen App-, Mobile-Web- und Desktop-Messung.
- Appsflyer erklärt, dass der Ansatz eine erweiterte Attribution über Walled Gardens hinweg unterstützt, jedoch weiterhin von Signalqualität, Standardisierung, Fraud Detection und datenschutzkonformem Matching abhängt.
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AppsFlyer führt Web Performance Measurement für ganzheitliches Tracking ein
AppsFlyer hat am 21. Mai 2026 das Web Performance Measurement vorgestellt und damit seine bisherigen Mobile-Attribution- und Optimierungsfunktionen auf den Web-Bereich ausgeweitet. Ziel der neuen Lösung ist es, eine einheitliche und unabhängige Datenbasis über Web und Mobile hinweg zu schaffen, indem die bestehende Signal-Infrastruktur genutzt wird. Zu den Kernfunktionen gehören die Web-Attribution mit Echtzeit-Routing von Conversion-Signalen an große Ad Networks sowie ein kanalübergreifendes Reporting über Walled Gardens hinweg. Darüber hinaus bietet das Tool plattformübergreifende Creative Intelligence und eine Omnichannel-Messung von Kosten und Umsätzen, die mobile Akquisitionen direkt mit Web-Conversions verknüpft. AppsFlyer positioniert das Produkt als Performance-Attribution- und Aktivierungsschicht, die bestehende Analytics-Tools ergänzt. CPO Barak Witkowski betonte in diesem Zusammenhang die dringende Notwendigkeit, die Messung von Web und Mobile nahtlos zusammenzuführen.
AppsFlyer bringt Mobile-Attribution-Logik in das offene Web
AppsFlyer, etablierter Anbieter für Mobile Measurement und Attribution, weitet seine Mess- und Attributionslogik mit einem neuen Web-Angebot auf das offene Web aus. In einem Interview erläutert Adam Smart das Ziel, einheitliche, kanalübergreifende User Journeys über Mobile, Web und weitere Plattformen hinweg zu ermöglichen. Er kritisiert bestehende Marketing Clouds als zu stark webzentriert und fordert mehr Standardisierung zur Steigerung der Advertising-Effektivität. Zudem benennt er Ad Fraud, insbesondere KI-gestützte Betrugsmodelle, als eine der größten Herausforderungen für das digitale Marketing. Das Interview wurde am 30. Juni 2026 von Frank Puscher auf MEEDIA veröffentlicht.
OpenAI führt visuelle Anzeigen für ChatGPT mit erweitertem Tracking ein
OpenAI führt visuelle Anzeigenformate für ChatGPT ein, die während der Bildgenerierung erscheinen, Tests starten diesen Monat in den USA. Das Unternehmen plant außerdem, die Conversion-Messung durch Integrationen mit Hightouch, Tealium und LiveRamp zu verbessern, sodass Werbetreibende Conversion-Daten an ChatGPT Ads senden können. Eine Studie von TrafficGuard zeigt jedoch, dass ChatGPT-Anzeigenklicks im Vergleich zu Google Ads 3,6-mal wahrscheinlicher von Rechenzentren oder Proxys stammen, mit ungültigen Klickraten zwischen 0,1% und 34%. Bots haben die Plattform bereits ins Visier genommen, was auf frühe Ad-Fraud-Herausforderungen hindeutet. Trotzdem gibt OpenAI an, wöchentlich 1,2 Milliarden Nutzer zu erreichen, was visuelle Anzeigen zu einem bedeutenden Schritt bei der Monetarisierung dieser Zielgruppe macht.
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