Beobachtetes Signal · 24. Juli 2018 · Policy Update · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
AppNexus führt Erstattungsrichtlinie für nicht-legitimen Traffic ein
AppNexus hat eine umfassende Erstattungsrichtlinie für Werbetreibende angekündigt, deren Kampagnen auf nachgewiesen nicht-legitimem Inventar ausgespielt wurden. Die Initiative basiert auf drei Kernpfeilern: Erstens überwacht proprietäre Inhouse-Technologie Werbeplatzierungen auf Unregelmäßigkeiten sowie Bot-Aktivitäten und schließt verdächtige Websites aus. Zweitens wird die Adaption von Ads.txt konsequent vorangetrieben, wobei die Demand-Side Platform seit Januar 2018 Inventar ausschließlich von autorisierten Resellern bezieht und bereits über 98 Prozent der Top-1.000-Domains im Marktplatz Ads.txt nutzen. Drittens greift ein Erstattungsmechanismus, der Mediakosten und Gebühren für Open-Market-Transaktionen zurückerstattet, falls trotz aller Schutzmaßnahmen ungültiger Traffic ausgeliefert wird. Marius Rausch, VP & Managing Director Central Europe bei AppNexus, unterstreicht das Engagement für sauberes Inventar und eine klare Qualitätsgarantie, die durch kontinuierliche Investitionen in Data Science gestützt wird, um Ad Fraud nahezu auszuschließen.
Verbesserungen bei der Prävention von Ad Fraud und striktere Publisher-Transparenzrichtlinien mit moderatem Branchenimpact.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- AppNexus bietet Erstattungen von Mediakosten und Gebühren, wenn Anzeigen in nachgewiesen nicht-legitimen Umfeldern ausgespielt werden.
- Einsatz eigener Technologie zur Erkennung von Unregelmäßigkeiten und Bot-Netzwerken sowie Ausschluss betroffener Websites vom Marktplatz.
- Förderung von Ads.txt: Seit Januar 2018 bezieht die AppNexus DSP Inventar nur von autorisierten Resellern; über 98 % der Top-1.000-Domains nutzen Ads.txt.
- Die Richtlinie gilt für alle Transaktionen im Open Marketplace.
- Marius Rausch, VP & Managing Director Central Europe, betont die Qualitätsgarantie und fortlaufende Data-Science-Investitionen zur Bekämpfung von Ad Fraud.
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Agentisches Media-Buying braucht Malware-Schutz: PropellerAds-Sicht
Während agentische KI mehr Media-Buying-Entscheidungen übernimmt, argumentiert die Marketing-Chefin von PropellerAds, dass Performance-Optimierung mit Sicherheitssignalen gekoppelt werden muss. Unter Berufung auf IAB-Forschung sind 96% der Käufer mit agentischer KI vertraut, 66% verstärken ihren Fokus darauf. PropellerAds' eigene Ads-Safety-Daten für Q2 2026 zeigen einen Anstieg malwarebedingter Ablehnungen von 23,3% auf 45,9% aller abgelehnten Kampagnen, während die Gesamtzahl der Ablehnungen um 42% fiel. Cloaking bleibt mit 67,3% der Werbetreibenden-Sperren persistent. Der Autor plädiert dafür, Sicherheitssignale in den Entscheidungsprozess zu integrieren, ähnlich einer 'zweiten Ampel'. Menschliche Überprüfung sollte sich auf mehrdeutige Fälle konzentrieren, und Agenten sollten Prüfpfade für Erklärbarkeit haben. Der Beitrag spiegelt die Perspektive von PropellerAds als Sponsor wider, nicht marktweite Daten.
KI treibt Werbung zurück in die physische Welt
KI treibt Werbung zurück in physische Räume, da das Vertrauen in Online-Inhalte sinkt, KI-Antwortmaschinen Websites umgehen und agentische KI wächst. Out-of-Home (OOH) und digitale Out-of-Home-Werbung (DOOH) gewinnen wieder an Bedeutung: Die US-OOH-Umsätze stiegen im Q2 um 10,7 % auf 3,16 Mrd. USD, DOOH sogar um 18,5 % und macht fast 40 % der Kategorieumsätze aus. Diese Entwicklung spiegelt eine Verschiebung wider, da physische Räume für Werbetreibende wertvoller werden, mit überspringbaren Formaten und programmatischer Steuerung. Es gibt jedoch Bedenken hinsichtlich der Opt-out-Möglichkeiten und der zunehmenden Kommerzialisierung öffentlicher Räume, wie Ezra Klein anmerkt.
Ex-Utiq- und Xandr/Microsoft-Führungskraft verstärkt illuma bei KI-Skalierung
illuma, ein in London ansässiges KI-Unternehmen, das sich auf kontextuelle Entscheidungsintelligenz spezialisiert hat, hat Michel Guillon zum Head of Solutions Architecture ernannt. Guillon bringt zwei Jahrzehnte Führungserfahrung im AdTech-Bereich von Utiq und AppNexus/Xandr/Microsoft mit, wo er eng mit illumas Integrationen zusammenarbeitete. Seine Rolle wird Partnern helfen, illumas kontextuelle Intelligenz im Enterprise-Maßstab in ihre Systeme zu integrieren, gestützt auf sein tiefes Wissen über DSP- und SSP-Architektur sowie Dateninteroperabilität. illumas KI-Technologie wird von Marken, Agenturen, Publishern und Plattformen genutzt, um Werbeentscheidungen in Echtzeit zu optimieren und ist über große Plattformen wie The Trade Desk, Equativ, Index Exchange, Amazon, DV360, Yahoo, OpenX, PubMatic und Magnite verfügbar. Die Ernennung unterstreicht illumas Expansion über führende Werbeplattformen.
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