Beobachtetes Signal · 5. Aug. 2026 · Earnings Report · Quelle: Manager Magazin · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Positiv
AMD-Aktie bricht nach enttäuschender Umsatzprognose im nachbörslichen Handel ein
AMD hat starke Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt, die durch eine anhaltende Nachfrage nach Server-Prozessoren angetrieben wurden, warnte jedoch vor einer Verlangsamung der Wachstumsdynamik. Der Q2-Umsatz stieg um rund 50 Prozent auf 11,54 Milliarden US-Dollar, während das bereinigte Ergebnis je Aktie um 246 Prozent auf 1,66 US-Dollar kletterte. Trotz dieser Zuwächse fiel die Aktie im nachbörslichen Handel um etwa 9 Prozent. Für das kommende Quartal rechnet AMD mit einem Umsatz zwischen 12,7 und 13,3 Milliarden US-Dollar bei einer stabilen bereinigten Bruttomarge von rund 56 Prozent. Das Unternehmen bereitet die Auslieferung einer zweiten Generation von AI-Servern vor und vertieft seine Geschäftsbeziehungen mit dem AI-Entwickler Anthropic durch Chip-Bestellungen mit einem Gesamtbedarf von zwei Gigawatt sowie eine Kapitalbeteiligung von bis zu 5 Milliarden US-Dollar. AMD bleibt nach Nvidia der weltweit zweitgrößte Anbieter von AI-Prozessoren.
Dieser Quartalsbericht eines führenden Chip-Herstellers beeinflusst mit seinen Umsatzzahlen, der Prognose, den AI-Server-Lieferungen und der Anthropic-Partnerschaft die Infrastrukturversorgung, den Wettbewerb mit Nvidia sowie wichtige Investitionssignale für das Technologie- und Werbe-Ökosystem.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- AMD meldete für das zweite Quartal einen Umsatz von 11,54 Milliarden US-Dollar (ein Anstieg von rund 50 Prozent im Jahresvergleich).
- Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg um 246 Prozent auf 1,66 US-Dollar.
- Die AMD-Aktie fiel nach Bekanntgabe der Prognose im nachbörslichen Handel um circa 9 Prozent.
- AMD prognostiziert für das nächste Quartal einen Umsatz von 12,7 bis 13,3 Milliarden US-Dollar sowie eine bereinigte Bruttomarge von rund 56 Prozent.
- Anthropic orderte Chips im Umfang von zwei Gigawatt; AMD investiert bis zu 5 Milliarden US-Dollar in Anthropic und startet die Auslieferung von AI-Servern der zweiten Generation.
Verknüpfte Unternehmen
11 verknüpfte Unternehmen“AMD said that, thanks to continued strong demand for server processors, it had significantly accelerated its growth and delivered an optimis...”
“AMD is the world's second-largest supplier of AI processors after Nvidia....”
“The AI developer Anthropic ordered chips from AMD with a total power requirement of two gigawatts....”
“In the AI-server segment AMD competes with computer makers like Dell, Lenovo and Hewlett Packard Enterprise as well as contract manufacturer...”
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“AMD and Intel dominate the market for CPUs, whose lower-power variants are also used in ordinary PCs....”
“Analyst Jacob Bourne of the market research firm eMarketer explained that investors are looking for signs that investments in AI infrastruct...”
“This article was published by manager magazin....”
“The article includes a reporting credit to Reuters (rei/Reuters) as the news source....”
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Ontologie & Marktkonzepte
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AMD-Q2-Umsatz plus 50 %; Rechenzentrumsumsätze verdoppelt
Advanced Micro Devices hat über den Erwartungen liegende Ergebnisse für das zweite Quartal vorgelegt: Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,66 USD, der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 50 % auf 11,54 Milliarden USD. Das Segment Data Center verzeichnete ein Umsatzwachstum von 107 % auf 6,7 Milliarden USD, angetrieben durch starke CPU- und GPU-Verkäufe. Für das laufende Quartal rechnet das Management mit einem Umsatz von rund 13 Milliarden USD und prognostiziert eine weitere Beschleunigung im Rechenzentrumsgeschäft, das sich bis 2027 erneut verdoppeln könnte. Zudem plant AMD die Auslieferung des KI-Racksystems Helios an Kunden wie Meta, OpenAI und Oracle, wobei die Volumenausweitung für das vierte Quartal ansteht. Trotz dieser starken Kennzahlen und des positiven Ausblicks gab die Aktie nachbörslich nach, was primär auf den vorherigen, starken Kursanstieg zurückzuführen ist.
AMD-Aktie springt 16% nach starkem Q1-Ergebnis durch Data Center-Boom
Advanced Micro Devices hat solide Ergebnisse für das erste Quartal 2026 vorgelegt, angetrieben durch eine massive Nachfrage nach KI-Workloads im Bereich Data Center. AMD erzielte einen bereinigten Gewinn je Aktie von 1,37 US-Dollar bei einem Umsatz von 10,25 Milliarden US-Dollar und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen. Der Umsatz im Segment Data Center kletterte im Jahresvergleich um 57 Prozent auf 5,8 Milliarden US-Dollar. Für das zweite Quartal 2026 prognostiziert das Unternehmen einen Umsatz von rund 11,2 Milliarden US-Dollar und übertrifft damit die Markterwartungen deutlich. Das Management bekräftigte das Ziel, im kommenden Jahr zweistellige Milliardenumsätze mit KI-Data Center-Anwendungen zu generieren und langfristige Wachstumsziele zu übertreffen. Die Aktie legte nach Bekanntgabe der Zahlen im Tagesverlauf um rund 16 Prozent zu. Zugleich verwies AMD auf bevorstehende Auslieferungen seines Helios Rack-Scale AI-Systems sowie strategische Partnerschaften mit OpenAI und Meta für großflächige Implementierungen.
Analysten: AMD zeigt sich trotz Kursrutsch nach Quartalszahlen stark
Advanced Micro Devices meldete für das zweite Quartal einen bereinigten Gewinn von 1,66 US-Dollar je Aktie und übertraf damit die LSEG-Konsensschätzungen von 1,62 US-Dollar. Der Umsatz lag bei 11,54 Milliarden US-Dollar gegenüber erwarteten 11,28 Milliarden US-Dollar. Trotz dieser starken Zahlen gaben die AMD-Aktien im vorbörslichen Handel um rund 8 % nach, nachdem sie seit Jahresbeginn um etwa 198 % gestiegen waren. Hintergrund ist die Expansion des Unternehmens in den Bereichen KI-fokussierte Server-CPUs und Datacenter-GPUs im harten Wettbewerb mit Nvidia. Zahlreiche Wall-Street-Häuser bekräftigten ihre optimistischen Ratings und hoben die Kursziele an (darunter Wells Fargo auf 700 USD, UBS auf 730 USD und Goldman Sachs auf 640 USD), während Institute wie Morgan Stanley und JPMorgan eine zurückhaltendere Haltung einnahmen. Als Haupttreiber für den Optimismus nennen Analysten das starke Wachstumspotenzial im Datacenter-Segment bis 2027.
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