Beobachtetes Signal · 23. Sept. 2026 · Corporate Disclosure · Quelle: techcrunch · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Amazon räumt Unklarheiten beim Erreichen von Netto-Null-Emissionen bis 2040 ein
Auf einer Veranstaltung von Axios räumte Kara Hurst, Chief Sustainability Officer von Amazon, ein, dass das Unternehmen derzeit noch über keinen konkreten Plan zur Erreichung seines Netto-Null-Ziels bis 2040 verfügt. Obwohl Amazon massiv in erneuerbare Energien investiert hat und ein Portfolio von 42 GW aufweist, stiegen die absoluten Emissionen im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr an. Hurst betonte, dass die Bewältigung des Klimawandels eine enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Regierungen erfordere. Gleichzeitig steht das Vorhaben des Unternehmens in der Kritik, ein Gaskraftwerk mit 7,65 GW für einen AI-Datencampus zu errichten, was im Widerspruch zu den eigenen Klimazielen steht. Dies wirft branchenweit die Frage auf, wie starkes Umsatzwachstum und ökologische Verpflichtungen vereinbar sind.
Nachrichten zur Klimastrategie von Amazon sind aufgrund des massiven Cloud-Geschäfts (AWS) von peripherer Relevanz, berühren jedoch keine direkten Kernbereiche der AdTech- oder MarTech-Branche.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Amazon-CSO Kara Hurst räumte ein, dass der konkrete Pfad zur Netto-Null-Klimabilanz bis 2040 noch fehlt.
- Das Clean-Energy-Portfolio von Amazon umfasst mittlerweile 42 GW.
- Im Vergleich zu 2024 sind die CO2-Emissionen des Unternehmens im Jahr 2025 wieder gestiegen.
- Amazon plant den Bau eines Gaskraftwerks mit 7,65 GW zur Versorgung eines AI-Datencampus.
- Der Jahresumsatz von Amazon stieg im vergangenen Jahr um 12 Prozent auf 717 Milliarden US-Dollar.
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1 verknüpfte Unternehmen“Amazon’s chief sustainability officer said Tuesday the company doesn’t know how it will achieve its goal of net-zero carbon emissions by 204...”
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Amazon plant riesiges Gaskraftwerk für neues KI-Rechenzentrum
Amazon plant den Bau eines gigantischen Erdgaskraftwerks im texanischen Pecos County, um die Energieversorgung eines neuen KI-Rechenzentrums sicherzustellen. Aus behördlichen Genehmigungsunterlagen geht hervor, dass das Projekt namens GW Ranch Energy Centre mit 35 Gasturbinen eine Leistung von bis zu 7,65 Gigawatt erbringen soll. Dies könnte zu jährlichen CO2-Emissionen von rund 33 Millionen Tonnen führen – mehr als bei jedem derzeit existierenden US-Kraftwerk. Das Vorhaben wirft erhebliche Fragen bezüglich Amazons Verpflichtung zur Klimaneutralität bis 2040 auf und stößt bei Umweltverbänden sowie Energieexperten auf Kritik. Die Initiative verdeutlicht den massiv steigenden Energiebedarf durch den KI-Boom in den USA, der auf lokaler Ebene Debatten über Rechenzentrumsbauten und gelockerte staatliche Genehmigungsverfahren anstößt.
Geplantes Amazon-Rechenzentrum in Texas droht größter US-CO2-Emittent zu werden
Laut einem Bericht von TechCrunch plant Amazon ein neues Rechenzentrum im texanischen Pecos County, das über eine eigene Erdgas-Stromerzeugung vor Ort versorgt werden soll. Unter Berufung auf die New York Times verfügt die geplante Anlage über Genehmigungen für einen Ausstoß von bis zu 33 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr – mehr als jedes bestehende US-Kraftwerk. Amazon bestätigte, dass der Campus durch neue On-Site-Generierung betrieben wird, und betonte, dies werde die Stromkosten für die texanische Bevölkerung nicht erhöhen. Gleichzeitig bekräftigte der Konzern seine allgemeinen Klimaziele, wenngleich die Emissionen durch den massiven Ausbau von KI- und Rechenzentrumskapazitäten zuletzt gestiegen sind. Die Entwicklung verdeutlicht das wachsende Spannungsfeld zwischen Tech-Infrastrukturausbau, steigenden Scope-1- und Scope-2-Emissionen sowie lokalem politischem Widerstand.
Google- und Amazon-Berichte offenbaren steigende KI-Emissionen
Google und Amazon haben Nachhaltigkeitsberichte vorgelegt, die signifikante Zuwächse ihrer CO2-Klimabilanzen im Zuge der KI- und Infrastrukturepansion belegen. Googles Gesamtemissionen stiegen im Jahresvergleich um 25 %, bei Amazon betrug das Plus 16 %. Ursächlich sind primär Scope-3-Emissionen aus Investitionsgütern wie dem Bau von Data Center und Halbleiter-Lieferketten. Zwar dämpfen Verträge für erneuerbare Energien den direkten Strombedarf, doch wächst die Abhängigkeit von fossilen Kapazitäten. Beide Konzerne halten an ihren Net-Zero-Zielen fest, sehen sich jedoch mit massiven Dekarbonisierungshürden und steigenden Kosten für CO2-Kompensationen konfrontiert.
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