Beobachtetes Signal · 27. Apr. 2026 · M&A · Quelle: CNBC Technology · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Amazon übernimmt Globalstar zur Beschleunigung des Amazon Leo Satellitennetzwerks
Amazon hat die Übernahme des Satellitenbetreibers Globalstar in einer Bar- und Aktientransaktion im Wert von rund 11,6 Milliarden US-Dollar (90 US-Dollar je Aktie) angekündigt; der Abschluss wird für 2027 erwartet. Der Zukauf soll Amazons Amazon Leo Low-Earth-Orbit-Satelliteninternetservice beschleunigen, dessen kommerzieller Breitbanddienst Mitte 2026 starten soll. Zudem will sich Amazon die Frequenzlizenzen von Globalstar sichern, um Direct-to-Device-Konnektivität (D2D) bereitzustellen. Globalstar betreibt etwa 24 Satelliten und verfügt über Verträge für rund 50 weitere von MDA Space, während Amazon bereits rund 240 LEO-Satelliten gestartet hat und über eine FCC-Zulassung für rund 7.700 verfügt. Die Transaktion positioniert Amazon in direkter Konkurrenz zu SpaceX/Starlink und schafft wichtige Synergien mit AWS, dem Retail-Geschäft sowie Unternehmenskunden und Partnern wie Apple.
Diese strategische Großübernahme durch Amazon stärkt die Cloud- und Konnektivitätsambitionen des Tech-Giganten massiv, verschärft den Wettbewerb mit SpaceX/Starlink und bietet erweiterte Potenziale für AWS, Retail-Services sowie die Enterprise-Konnektivität.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Amazon plant die Übernahme von Globalstar für 90 US-Dollar je Aktie in einer Bar- und Aktientransaktion im Gesamtwert von ca. 11,6 Milliarden US-Dollar.
- Die Transaktion soll 2027 abgeschlossen werden und das Amazon Leo LEO-Satellitennetzwerk massiv stärken.
- Globalstar betreibt rund 24 Satelliten und besitzt Verträge über ca. 50 zusätzliche Satelliten von MDA Space.
- Amazon hat bisher rund 240 LEO-Satelliten gestartet, besitzt FCC-Genehmigungen für ca. 7.700 Satelliten und plant den kommerziellen Start von Amazon Leo für Mitte 2026.
- Globalstar hält wertvolle Frequenzlizenzen für Direct-to-Device-Dienste (D2D) und fungiert als Partner von Apple für Satelliten-Notruffunktionen beim iPhone.
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Amazon übernimmt Globalstar für 11,6 Milliarden US-Dollar zur Stärkung des LEO-Satellitengeschäfts
Amazon hat die Übernahme des Satellitenbetreibers Globalstar für 90 US-Dollar je Aktie in einer Transaktion im Wert von rund 11,57 Milliarden US-Dollar angekündigt; der Abschluss wird für 2027 erwartet. Der Kauf umfasst Globalstars Satellitenoperationen, die Infrastruktur sowie global autorisierte Frequenzlizenzen, wodurch Amazon sein LEO-Satellitennetzwerk ausbaut und einen Direct-to-Device-Satellitendienst für 2028 vorbereitet. Globalstar-Aktionäre können zwischen 90 US-Dollar in Bar oder 0,3210 Amazon-Aktien wählen. Apple, das bereits mit 20 Prozent an Globalstar beteiligt ist, vereinbarte die Bereitstellung von Satellitenkonnektivität für iPhone- und Apple Watch-Funktionen. Die US-amerikanische Regulierungsbehörde FCC prüft den Deal, der einen starken Wettbewerber zu SpaceX im Bereich Direct-to-Cell etablieren könnte. Diese Akquisition verschärft den anhaltenden Wettbewerb mit SpaceX Starlink und verändert die Dynamik im Markt für globale Satellitenkommunikation und verbundene Ökosysteme massiv.
Amazon übernimmt Satellitenbetreiber Globalstar für den Ausbau der Konnektivität
Amazon hat eine Übernahmevereinbarung für den Satellitenbetreiber Globalstar erzielt. Das Abkommen bietet Globalstar-Aktionären die Wahl zwischen 90 US-Dollar in bar oder 0,321 Amazon-Aktien pro Aktie; rund 58 Prozent der Aktionäre haben bereits zugestimmt, und der Abschluss wird für das kommende Jahr erwartet. Globalstar betreibt derzeit 48 aktive Satelliten in höheren Umlaufbahnen, die laut FCC-Unterlagen eine größere Fläche pro Satellit abdecken als die Starlink-Flotte von SpaceX mit über 10.000 aktiven Satelliten. Globalstar hält Rechte an Frequenzbändern, die Direct-to-Device-Kommunikation ohne externen Empfänger ermöglichen. Die Satelliten-Messaging-Technologie ist bereits in viele Apple-Geräte für Notfall- und Off-Grid-Nachrichten integriert; diese Funktionalität soll nach der Übernahme fortgeführt werden. Der Deal stärkt die Konnektivitäts-Assets von Amazon, schließt jedoch nicht die Lücke zur deutlich größeren Starlink-Konstellation.
Amazon beantragt FCC-Genehmigung für satellitengestützten Mobilfunkdienst
Amazon hat bei der US-amerikanischen FCC die Genehmigung beantragt, zusätzliche Satelliten für das Projekt Leo in niedrigen Erdbahnen (LEO) zu starten, um einen mobilen Direct-to-Device-Dienst (D2D) zu ermöglichen. Die geplante Konstellation umfasst 5.105 LEO-Satelliten. Dabei sollen erworbene Globalstar-Assets gemeinsam mit bestehenden Satelliten betrieben werden, um in Partnerschaft mit Mobilfunkanbietern flächendeckende Netzabdeckung für Verbraucher und Enterprise-Anwendungsfälle bereitzustellen. Amazon nennt als Einsatzszenarien unter anderem Katastrophenschutz, Flottenmanagement, IoT-Konnektivität und Notfallkommunikation. Das Unternehmen hat bereits Partnerschaften mit Carriern wie Vodafone, DIRECTV, Herotel und dem australischen National Broadband Network angekündigt und plant den Start des D2D-Netzwerks für 2028. Das Vorhaben wird direkt mit den bestehenden Carrier-Partnerschaften von Starlink mit T-Mobile, Verizon und AT&T verglichen.
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