Beobachtetes Signal · 27. Apr. 2020 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral

Amazon testet Videokonferenzen zur Verifizierung neuer Verkäufer

Zusammenfassung des Signals

Amazon testet derzeit einen auf Videokonferenzen basierenden Verifizierungsprozess für neue Verkäufer auf seinem Marktplatz, um Produktbetrug einzudämmen und etablierte Marken vor Produktpiraterie zu schützen. Dem Bericht von Reuters zufolge umfasst das Pilotprojekt mehr als 1.000 Marken, die sich um den Verkauf in den USA, China, Japan und dem Vereinigten Königreich bewerben. Hintergrund sind langjährige Bedenken hinsichtlich gefälschter Waren; so hatte unter anderem Nike Amazon in der Vergangenheit vorgeworfen, nicht ausreichend gegen Produktpiraterie vorzugehen, und den Direktverkauf auf der Plattform 2019 eingestellt. Ursprünglich waren persönliche Treffen für die Überprüfung geplant, die Pandemie verlagerte den Prozess jedoch vollständig auf Videocalls. Sollte sich das Verfahren als wirksam erweisen, könnten die Verifizierungshürden für Händler künftig steigen.

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Hohe Konfidenz

Moderater Einfluss; das Pilotprojekt zur Händlerverifizierung soll Betrug auf dem Amazon-Marktplatz reduzieren und den Markenschutz stärken.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • Reuters berichtet, dass Amazon eine Verifizierung neuer Händler via Videokonferenz testet.
  • Das Pilotprojekt umfasst über 1.000 Marken aus den USA, China, Japan und Großbritannien.
  • Das Ziel des Tests ist es, Produktbetrug und gefälschte Angebote auf dem Amazon-Marktplatz zu reduzieren.
  • Nike warf Amazon zuvor unzureichende Maßnahmen gegen Produktpiraterie vor und stoppte den Direktverkauf 2019.
  • Geplante Vor-Ort-Prüfungen wurden pandemiebedingt vollständig auf Video Calls verlegt.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: OnlineMarketing.de•Veröffentlicht: 27. Apr. 2020
Ursprünglicher Berichttitel: “Amazon möchte neue Verkäufer per Video Call überprüfen - | OnlineMarketing.de”

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