Beobachtetes Signal · 12. Feb. 2025 · Technical Release · Quelle: OnlineMarketing.de · Relevanz: 4/5 · Sentiment: Neutral
Amazon testet Brand Site Shopping und leitet Nutzer zu Marken weiter
Amazon testet in den USA ein neues „Brand Site Shopping“-Feature in seiner App, bei dem nicht vorrätige Produkte in den Suchergebnissen angezeigt und Nutzer direkt auf die Website der Marke geleitet werden, um den Kauf abzuschließen. Der Ansatz zielt darauf ab, die verfügbare Produktauswahl zu erweitern, während gleichzeitig der Traffic auf den Brand-Websites gesteigert und wertvolle Daten generiert werden sollen. Preise auf Amazon können dabei von denen im Shop der Marke abweichen. Nutzer werden beim Verlassen von Amazon entsprechend informiert; zudem kann „Buy with Prime“ genutzt werden, sofern die Website dies unterstützt. Der Betatest startet in den USA für ausgewählte iOS- und Android-Nutzer. Marken können sich über eine dedizierte E-Mail-Adresse beteiligen oder sich abmelden. Laut Amazon werden keine Nutzerdaten aus Interaktionen außerhalb der App auf den Brand-Websites erhoben.
Ein bedeutender technischer Betatest von Amazon, der das klassische E-Shopping-Verhalten verändert, Marken-Websites stärker einbindet und neue Wege in der Customer Journey eröffnet.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Amazon testet Brand Site Shopping aktuell in einer Beta-Phase in den USA.
- Nicht vorrätige Produkte werden auf Amazon hervorgehoben und verlinken für den Kauf auf die Brand-Websites.
- Die Preise auf Amazon können von denen auf den jeweiligen Marken-Websites abweichen.
- Der Betatest beschränkt sich auf ausgewählte iOS- und Android-Nutzer in den USA; Marken können teilnehmen oder sich abmelden.
- Amazon betont, keine Nutzerdaten von Interaktionen auf externen Brand-Websites außerhalb der App zu erfassen.
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AWS startet Golden Age of Science Accelerator mit 50 Mio. USD
AWS hat den Start des Golden Age of Science Accelerator angekündigt und stellt Cloud-Credits im Wert von bis zu 50 Millionen US-Dollar zur Verfügung. Diese Initiative unterstützt die Ausweitung der Genesis Mission durch das Weiße Haus und unterstreicht das Engagement des Unternehmens im Bereich fortschrittlicher Technologien. Weitere aktuelle Meldungen umfassen die Partnerschaft mit Kodiak AI für autonomes Fruktfahren auf Basis von AWS sowie die Einführung agentischer KI-Funktionen durch Nasdaq Calypso. Diese Entwicklungen demonstrieren die kontinuierliche Expansion von Cloud-Diensten und künstlicher Intelligenz in diversen Sektoren, von der wissenschaftlichen Forschung bis hin zum autonomen Transportwesen und der Finanztechnologie, wodurch die technologische Infrastruktur weltweit gestärkt wird.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
Musiker wegen KI-Streamingbetrugs verurteilt
Ein 54-jähriger Musiker in den USA wurde zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen groß angelegten Streaming-Betrug orchestriert hatte. Mit bis zu 10.000 Bots, Tausenden von Fake-Accounts und Tausenden von KI-generierten Songs manipulierte er zwischen 2017 und 2024 Streaming-Plattformen wie Apple Music, Amazon Music und YouTube. Die betrügerischen Streams generierten Millionen an Tantiemen. Zeitweise erreichten seine Songs im April 80,9 Millionen Streams und übertrafen damit Taylor Swift (9,3 Millionen). Das Gericht ordnete außerdem die Rückzahlung von über 8 Millionen Dollar an. Seine Verteidigung argumentierte, dass keine Musiker direkt geschädigt wurden, aber die Staatsanwaltschaft konterte, dass echte Künstler und Fans um Tantiemen gebracht wurden.
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