Beobachtetes Signal · 27. Aug. 2026 · Promotion / Sales Event · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Amazon startet Second Chance Deal Days im September
Amazon veranstaltet vom 1. bis 10. September 2026 erneut die Second Chance Deal Days und rückt dabei stark rabattierte Retouren sowie generalüberholte Ware in den Fokus. Die Aktion umfasst zehntausende gebrauchte und professionell aufbereitete Artikel aus zahlreichen Kategorien mit Preisnachlässen von bis zu 50 Prozent im Vergleich zum Neupreis. Laut Amazon stehen über 40 Millionen entsprechende Artikel bereit; zwischen 2024 und 2026 wurden europaweit mehr als 3,5 Milliarden Euro in Recommerce-Prozesse investiert. Der Umsatz mit Gebrauchtprodukten in Europa überstieg 2025 die Marke von 2 Milliarden Euro, wobei erstmals auch der Luxuspartner Luxclusif teilnimmt. Amazon vermarktet Gebrauchtware über Amazon Retourenkauf sowie Amazon Renewed und setzt zur Verlängerung von Produktlebenszyklen und Reduzierung von Retouren auf Inspektion, Reparatur sowie KI-gestützte Maßnahmen.
Amazons gezielter Ausbau und die Vermarktung des Recommerce-Geschäfts mit erheblichen Investitionen und messbaren Umsätzen sind für Händler und die Retail-Media-Strategie relevant, stellen jedoch keine plattformpolitische oder branchenverändernde technische Neuerung dar.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Amazon veranstaltet die Second Chance Deal Days vom 1. bis 10. September 2026.
- Es werden Rabatte von bis zu 50 Prozent auf Retouren und generalüberholte Produkte im Vergleich zum Neupreis gewährt.
- Über 40 Millionen gebrauchte und generalüberholte Artikel sind in nahezu allen Produktkategorien verfügbar.
- Amazon hat zwischen 2024 und 2026 europaweit über 3,5 Milliarden Euro in Retouren- und Recommerce-Prozesse investiert.
- Der Umsatz mit Gebrauchtprodukten in Europa überstieg 2025 die Schwelle von 2 Milliarden Euro, während deutsche Kunden durch den Kauf gebrauchter Artikel über 170 Millionen Euro einsparten.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Amazon is staging the 'Second Chance Deal Days' from 1 to 10 September 2026 and offers tens of thousands of used, returned and refurbished i...”
“This article was published by the Retail-News editorial team on 27 August 2026....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Amazon terminiert die Prime Deal Days 2026 auf den 6. und 7. Oktober
Amazon hat angekündigt, dass die Prime Deal Days 2026 in Deutschland am 6. und 7. Oktober stattfinden. Während des 48-stündigen Events erhalten Prime-Mitglieder Zugriff auf über eine Million Angebote. Die Veranstaltung, die wenige Wochen vor dem Black Friday und dem Weihnachtsgeschäft liegt, soll den Umsatz ankurbeln und die Kundenbindung an Prime sowie weitere Amazon-Dienste stärken. Neue Deals werden dreimal täglich in Kategorien wie Elektronik, Haushalt, Küche, Mode, Kosmetik und Familie freigeschaltet. Zudem umfasst das Event Sonderaktionen für Amazon Haul sowie Amazon Music Unlimited und setzt auf den KI-Shopping-Assistenten Rufus, um die Produktauswahl zu erleichtern. Es handelt sich um das zweite große Prime-Verkaufsjahrereignis nach dem viertägigen Prime Day im Juni, das den Wettbewerb im umsatzstarken vierten Quartal weiter verschärft.
Amazon verlegt Prime Day 2026 auf Juni und setzt verstärkt auf KI
Amazon hat den Prime Day 2026 auf den 23. bis 26. Juni vorgezogen und das Shopping-Event auf vier Tage ausgeweitet. Das Unternehmen setzt verstärkt auf KI-gestützte Personalisierung: Neue Funktionen, darunter das kürzlich eingeführte Alexa Plus, generieren maßgeschneiderte Angebotslisten, Preisalarme und personalisierte Deal-Guides. Zudem bewirbt Amazon ein zeitlich begrenztes Prime-Angebot von drei Monaten für 4,99 Euro. Preistracking-Dienste wie Keepa, Camelcamelcamel und das Vergleichsportal Guenstiger.de bleiben zur Überprüfung echter Rabatte empfohlen. Guenstiger.de ermittelte, dass der Prime Day 2025 im Vergleich zu anderen Händlern eine Ersparnis von durchschnittlich 13 Prozent brachte und Amazon bei 87 Prozent der geprüften Artikel den günstigsten Preis bot. Konkurrierende Händler wie MediaMarkt, Saturn, Otto, Lidl, Kaufland und Notebooksbilliger veranstalten im gleichen Zeitraum traditionell eigene Rabattaktionen.
US sperrt Microsoft, Adobe und IT-Giganten von Green-Card-Programm aus
Die Trump-Administration hat Microsoft, Adobe und sechs weitere große Technologieunternehmen von einem US-Programm ausgesetzt, das qualifizierten ausländischen Arbeitskräften die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis (Green Card) erleichtert, und wirft den Unternehmen Betrug vor. Vizepräsident JD Vance kündigte die Sperre an, die auch Capgemini, Cognizant, HCL, Infosys, Tata und Wipro betrifft. Das Arbeitsministerium wird keine neuen oder laufenden Anträge auf dauerhafte Arbeitszertifizierung dieser Unternehmen mehr annehmen. Die Unternehmen gehören zu den größten Nutzern von H-1B-Visa, die für hochqualifizierte Positionen gedacht sind, die von US-Arbeitern möglicherweise nicht besetzt werden können. Microsoft reagierte mit der Aussage, dass die meisten seiner US-Mitarbeiter Amerikaner seien und seine H-1B-Anträge größtenteils für bestehende Mitarbeiter und nicht für Neueinstellungen gelten. Die Regierung will außerdem neun Universitäten, darunter Harvard, Yale und Stanford, wegen mutmaßlichen Missbrauchs von Studentenvisumprogrammen untersuchen.
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