Beobachtetes Signal · 1. Okt. 2026 · Market Signal · Quelle: Allianz · Relevanz: 4/5
Allianz bestätigt personelle Weichenstellungen bei Allianz Partners und Allianz Direct
Philipp Kroetz, der seit 2022 als Chief Executive Officer (CEO) von Allianz Direct fungiert, übernimmt zum 1. November 2026 die Position des Chief Executive Officer von Allianz Partners. Er tritt damit die Nachfolge von Tomas Kunzmann an, welcher zum 1. Januar 2027 in den Vorstand der Allianz SE berufen wird. Die Nachfolge von Kroetz an der Spitze von Allianz Direct tritt Laurent Floquet an, der bislang als Chief Operating Officer bei Allianz Partners tätig ist. Diese strategische Umbesetzung an den Führungsspitzen wichtiger Konzerntöchter unterstreicht die langfristige und kontinuierliche Personalplanung der Allianz auf Führungsebene und sichert den nahtlosen Übergang in zentralen Geschäftsfeldern des Versicherungskonzerns im Hinblick auf die kommenden Wachstumsphasen und die digitale Transformation.
Die geordneten Wechsel an den Spitzen von Allianz Partners und Allianz Direct demonstrieren Kontinuität und gezielte Führungskräfteentwicklung in zentralen Segmenten der Allianz SE.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Philipp Kroetz wird zum 1. November 2026 CEO von Allianz Partners.
- Tomas Kunzmann wechselt zum 1. Januar 2027 in den Vorstand der Allianz SE.
- Laurent Floquet übernimmt als neuer CEO die Leitung von Allianz Direct.
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Hakan Özal wird Director Sales DACH bei impact.com
Impact.com, eine führende Partnership-Marketing-Plattform, baut ihre Präsenz in der DACH-Region mit der Ernennung von Hakan Özal als Director Sales DACH aus. Özal übernimmt die Verantwortung für das Wachstum in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit einem klaren Fokus auf Enterprise-Kunden sowie regulierte Branchen wie den Finanzsektor. Er steuert die regionale Vertriebsstrategie, adressiert große Advertiser mit komplexen Multi-Channel-Partnerschaften und treibt die Konsolidierung von Affiliate-, Creator-, Referral- und B2B-Partnerschaften auf einer einheitlichen Plattform voran, um die Transparenz in der Customer Journey zu maximieren. Özal bringt umfassende Führungserfahrung im Performance-Marketing aus Stationen bei Groupon, comdirect, DKB und bunq mit und verantwortete zuvor die internationale Expansion von financeAds. Zudem leitete er als Vorsitzender den Fokusbereich Affiliate Marketing im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Erwin Plomp, Senior Vice President EMEA bei impact.com, betont die strategische Bedeutung der DACH-Region als zentralen Wachstumsmarkt.
Ströer-Doppelspitze endet: Gründer Udo Müller übernimmt alleiniges Ruder
Ströer-Mitgründer Udo Müller (63) führt den Kölner Außenwerbekonzern ab Anfang April 2026 wieder allein, da Co-CEO Christian Schmalzl (52) sein Mandat zum 31. März niedergelegt hat. Schmalzl, der das operative Geschäft seit 2012 steuerte und seit neun Jahren gemeinsam mit Müller an der Spitze stand, hatte im Januar seinen Abschied angekündigt. Zudem verlässt CFO Henning Gieseke (55) das Unternehmen zum 4. Juni; ein Nachfolger, der künftig auch die Rolle des COO übernehmen soll, wird bereits gesucht. Wie Großaktionär Müller betonte, dient die Neuordnung der Konzernführung dazu, Ströers Transformation zum Plattformgeschäft zu beschleunigen und Effizienz- sowie Margenpotenziale durch Künstliche Intelligenz gezielt zu heben.
Reverion sammelt 175 Mio. Dollar für neue Fabrik mit 800 Jobs
Das deutsche Startup Reverion, das hocheffiziente Gaskraftwerke entwickelt, hat 175 Millionen US-Dollar (154 Millionen Euro) in einer Series-B-Finanzierungsrunde eingesammelt. Hauptinvestor ist der Deep-Tech- und Klimafonds Kembara. Beteiligt sind außerdem Allianz, KfW Capital, Aurum Impact und Carbon Equity. Mit dem Geld soll eine neue Fabrik gebaut werden, die rund 800 Arbeitsplätze schaffen soll, voraussichtlich in Deutschland oder Europa. Die Technologie von Reverion, die auf Forschung der TU München basiert, gilt als das effizienteste thermische Kraftwerk der Welt: 74,2 Prozent der Gasenergie werden in Strom umgewandelt. Die Brennstoffzelle ist reversibel und ermöglicht sowohl die Umwandlung von Gas in Strom als auch von Strom in Gas – ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Das Unternehmen plant, die Produktion am Standort Eresing auszubauen.
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