Beobachtetes Signal · 22. Sept. 2026 · Editorial / Opinion · Quelle: The Drum · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
All Media Is Commerce Media: Markendifferenzierung im Zeitalter messbarer KI
Die Videoserie 'All Media Is Commerce Media' von The Drum beleuchtet zum Abschluss, wie sich Marken differenzieren können, wenn Marketing vollständig messbar und KI-gesteuert wird. Branchenführer von Zalando, Klarna, Cint, Mars United Commerce, Mars Snacking und Empathy Lab by Epam analysieren den Wandel. Zentrale Themen sind skalierte KI-Kreation – Zalando generiert bereits 90 % seiner Marketingmaterialien mit signifikantem KI-Einfluss –, Klarnas Etablierung des 'Marketing Engineering' an der Schnittstelle von Kreation und Technologie sowie Dynamic Creative Optimization (DCO) für Performance. Das Fazit: Trotz technologischer Disruption durch Retail Media und KI bleiben genuine Kreativität und emotionale Markenbindung die entscheidenden Differenzierungsmerkmale. Retail Media und KI fungieren primär als Katalysatoren für eine umfassende Neuausrichtung des Marketings.
Der Beitrag liefert strategische Einblicke führender Marken zur Balance zwischen KI-basierter Messbarkeit und kreativem Markenaufbau, stellt jedoch als redaktionelle Zusammenfassung kein singuläres Marktereignis dar.
Marktsignale zu Zalando in Echtzeit verfolgen
Polaris7 erfasst behördliche Registrierungen, Primärquellen, Führungswechsel und Deal-Aktivitäten rund um die Uhr. Erstellen Sie Ihren kostenlosen Explorer-Workspace, um automatisierte Executive Briefings zu erhalten.
Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Laut Roland Butler (Head of Product, Zalando) entstanden im Vorjahr 90 % der Marketingmaterialien mit signifikantem KI-Beitrag.
- David Sandström, CMO von Klarna, etabliert 'Marketing Engineering' als neue Disziplin zur Fusion von Technologie und Kreativität.
- Laura Manning (SVP Global Measurement, Cint) betont den Stellenwert von Dynamic Creative Optimization bei der Ausspielung hunderter nativer Varianten.
- Amy Andrews, President von Mars United Commerce, beobachtet den Transfer klassischer Search-Prinzipien (Keywords, Produktdetailseiten) in KI- und Agenten-Ökosysteme.
- Rankin Carroll, Global Chief Brand Officer bei Mars Snacking, mahnt Marketer, den Fokus auf langfristige, wirkungsstarke Markenideen nicht zu verlieren.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“Roland Butler, head of product at Zalando, says 90% of its marketing material was made with AI....”
“Chief marketing officer David Sandström sees a new discipline emerging around AI, 'marketing engineering.'...”
“Laura Manning, senior vice-president of global measurement at Cint, points to dynamic creative optimization....”
“Amy Andrews, president of Mars United Commerce, sees search principles moving into AI....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Zalando plant neues Festival für Mode, Musik und Kultur
Zalando erweitert sein Marken- und Entertainmentgeschäft mit einem eigenen Festival namens "Access All Areas" (AAA), das am 24. und 25. April 2027 in der Station Berlin und im Tempodrom stattfinden soll. Das Unternehmen rechnet mit bis zu 40.000 Besuchern und verbindet Live-Musik, Mode, Beauty, Sport und Markeninszenierungen. Als erste Headlinerin wurde die britische Singer-Songwriterin RAYE angekündigt. Zum Start beteiligen sich 14 Marken, darunter adidas, Calvin Klein, Nike, Asics, Dr. Martens, lululemon, New Balance, On, Puma, Tommy Hilfiger und Vans sowie die Beauty-Marken Beauty of Joseon, Kérastase und MAC. Das Festival ist eng mit dem Bonusprogramm Zalando Plus verknüpft, dessen Mitglieder in teilnehmenden Märkten kostenlose Tickets erhalten können. Der exklusive Vorverkauf ist für Januar 2027 geplant. Zalando Plus zählt mehr als 20 Millionen Mitglieder in 17 europäischen Märkten. Das Festival ist Teil der Strategie, sich als Plattform für Inspiration und Entertainment zu positionieren und die Kundenbindung zu stärken.
Österreichs Paketsteuer: Kritik, da Kosten an Verbraucher weitergegeben werden
Die neue österreichische Paketsteuer, die am 1. Oktober 2026 in Kraft trat, belastet große Online-Händler mit 2 Euro netto pro Paket (2,40 Euro inkl. MwSt.). Amazon gibt die Gebühr direkt an die Kunden als eigene Position weiter, während Zalando und Otto sie bei vollständigen Retouren erstatten. Die Steuer betrifft Unternehmen mit über 100 Millionen Euro Jahresumsatz mit Paketen in Österreich, darunter Amazon, Temu, Shein und Zalando. Kritiker, darunter der Handelsverband, argumentieren, dass die Steuer Verbraucher und kleine Unternehmen belastet und möglicherweise 2.800 Arbeitsplätze kostet. Rechtliche Schritte sind geplant, bis hin zu Verfassungs- und EuGH-Klagen. Befürworter sehen die Steuer als Ausgleich zum stationären Handel und zur Finanzierung der MwSt-Senkung auf Grundnahrungsmittel.
Marktsignale & Strategische Shifts in Echtzeit verfolgen
Erstellen Sie benutzerdefinierte Watchlists, um automatisierte, evidenzbasierte Executive Briefings zu erhalten, sobald wesentliche Signale oder Marktverschiebungen auftreten.
