Beobachtetes Signal · 10. Okt. 2026 · Survey/Study Release · Quelle: Retail-News · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
KI verändert Marketing: Unternehmen investieren in Sichtbarkeit und Vertrauen
Eine LinkedIn-Umfrage unter 585 Marketingverantwortlichen in Deutschland zeigt, dass KI die Art und Weise verändert, wie Verbraucher Marken entdecken, menschliche Expertise jedoch ein entscheidender Vertrauensfaktor bleibt. 72 Prozent glauben, dass Käufer menschlichen Einschätzungen mehr vertrauen als KI-generierten Inhalten, und 70 Prozent sagen, dass Markenglaubwürdigkeit wichtiger ist als reine Sichtbarkeit. 47 Prozent planen höhere Investitionen in Generative Engine Optimization (GEO) und Answer Engine Optimization (AEO), um in KI-Antworten besser gefunden zu werden. 55 Prozent halten Experteninhalte für wirkungsvoller als klassische Werbung, und 98 Prozent erachten eine Präsenz in beruflichen Netzwerken als wichtig. Die Studie legt nahe, dass Unternehmen technische Optimierung, Expertenkommunikation und Netzwerkarbeit kombinieren müssen, um Glaubwürdigkeit aufzubauen.
Die Studie liefert umsetzbare Erkenntnisse für Vermarkter darüber, wie KI das Vertrauen und die Entdeckung von Verbrauchern verändert, und unterstreicht die Notwendigkeit von GEO/AEO und Experteninhalten.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Eine LinkedIn-Umfrage unter 585 Marketingverantwortlichen in Deutschland wurde durchgeführt.
- 72 Prozent der Befragten glauben, dass Käufer menschlichen Einschätzungen mehr vertrauen als KI-generierten Inhalten.
- 47 Prozent planen höhere Investitionen in Generative Engine Optimization (GEO) und Answer Engine Optimization (AEO).
- 98 Prozent halten eine aktive Präsenz in beruflichen Netzwerken angesichts KI-gestützter Suchsysteme für wichtig.
- Censuswide führte die Umfrage im Auftrag von LinkedIn durch.
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Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
KI-Suche zwingt CMOs zur Neudefinition von digitaler Sichtbarkeit
Die Discovery verlagert sich von klassischen Suchergebnislisten hin zu KI-gestützten Antworterlebnissen, was CMOs dazu zwingt, digitale Sichtbarkeit jenseits von Rankings und Klicks neu zu definieren. Studien zu Answer Engine Optimization (AEO) und Generative Engine Optimization (GEO) belegen, dass Unternehmen bereits durchschnittlich 12 % ihrer Budgets für diese KI-native Discovery allokieren; reifere Organisationen beschleunigen diese Investitionen weiter. Zwar macht der AI-Referral-Traffic aktuell nur gut 1 % der Website-Besuche aus, doch KI-generierte Antworten erscheinen bereits bei rund 25 % der Google-Suchanfragen und beeinflussen Markenwahrnehmung sowie Shortlists noch vor dem eigentlichen Klick. Neue KPIs wie Brand Mentions, Domain Citations und der Share of AI Answers etablieren sich, flankiert von Content-Strategien mit Fokus auf Long-Form-Inhalte, strukturierte Daten und technische Hygiene. Die größte Herausforderung bleibt die Messbarkeit und das Tracking des KI-Crawlings.
KI-Antworten werden die Marketing-Performance bis 2026 neu definieren
Der Artikel prognostiziert einen strukturellen Wandel im Marketing durch generative KI-Antworten wie ChatGPT, Google Gemini und Perplexity, die die Art und Weise verändern, wie Käufer Marken entdecken, bewerten und auswählen. Für das Jahr 2026 werden vier Kernprognosen aufgestellt: Erstens wird die Messung der KI-gesteuerten Markenpräsenz durch Generative Engine Optimization beziehungsweise Answer Engine Optimization zum Standard. Zweitens bestimmen Content-Präsenz, Aktualität und Glaubwürdigkeit den Erfolg, während Klicksignale an Bedeutung verlieren. Drittens entwickelt sich PR zu einer unverzichtbaren Glaubwürdigkeitsinfrastruktur, da KI-Systeme auf Drittvalidierung angewiesen sind. Viertens entsteht eine Welle von GEO-Tools, gefolgt von Konsolidierung und Marktaustritten. Marketer werden aufgefordert, KI-Narrative zu messen, die GEO-Verantwortung klar zuzuordnen und Markenbotschaften in einer einzigen Source of Truth zu konsolidieren, um die KI-Empfehlungen gezielt zu beeinflussen.
KI-Empfehlungen werden zum neuen strategischen Spielfeld für Commerce Media
Eine von Koddi beauftragte Studie des Marktforschungsinstituts The Human Instinct (März–April 2026) unter 750 Konsumenten und 150 Commerce-Media-Führungskräften in Deutschland, den USA und Großbritannien beleuchtet den Einfluss von Agentic AI auf das Einkaufsverhalten. Während Verbraucher KI für die Recherche offen gegenüberstehen (Akzeptanz: 59 % in Deutschland, 75 % in den USA, 68 % in UK), zögern sie noch, finale Kaufentscheidungen vollständig abzutreten. Auf Industrieseite nutzen bereits 32 % der deutschen und 70 % der US-Unternehmen KI-Agenten. Weltweit planen 84 % der Commerce-Media-Entscheider Investitionen, um ihre Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten und Shortlists zu steigern. Gleichzeitig etablieren sich Generative Engine Optimization (GEO) und agentenspezifische Measurement-Lösungen als Kernprioritäten: Rund 92 % der Entscheider global (88 % in Deutschland) wollen spezifisch in Mess- und Attributionsansätze für KI-Agenten investieren, um Skalierungshürden zu überwinden.
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