Beobachtetes Signal · 18. März 2026 · Research Report · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Neutral

PhotoShelter-Studie: KI beschleunigt Content-Erstellung bei sinkendem Engagement

Zusammenfassung des Signals

Eine Studie von PhotoShelter unter knapp 400 Marketing-, Kommunikations- und Kreativprofis belegt die rasant steigende KI-Adoption in Content-Workflows, deckt jedoch anhaltende Defizite bei Zielgruppen-Engagement und Markendifferenzierung auf. Während 69 % der Marketer generative KI in Asset- und Content-Workflows einsetzen (2023: 59 %) und 54 % KI als essenziellen Kreativpartner einstufen, fordern 96 % weiterhin Human Oversight zur Wahrung von Authentizität und Differenzierung. Die Untersuchung zeigt zudem strukturelle Engpässe auf: Trotz einer durchschnittlichen Zeitersparnis von rund 15 Stunden pro Woche stockt die Content-Verbreitung häufig in Review- und Freigabeschleifen. Zudem wächst die Sorge vor einer Überschwemmung der Kanäle mit austauschbarem, generischem Material. Der wahrgenommene Mehrwert klafft dabei zwischen Führungskräften und operativen Teams spürbar auseinander, was den Bedarf an integrierter Creative Orchestration unterstreicht.

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Hohe Konfidenz

Die Studie quantifiziert die operative KI-Adoption in DAM- und Kreativ-Workflows und liefert MarTech-Vendors sowie Marketingentscheidern essenzielle Datenpunkte für die Tooling- und Prozessplanung.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • PhotoShelter befragte fast 400 Marketing-, Kommunikations- und Kreativ-Fachkräfte für den Report „AI in Marketing: The Hidden Cost of Faster Content“.
  • 69 % der Marketingprofis nutzen mittlerweile KI in ihren Asset- und Content-Workflows (Anstieg von 59 % im Jahr 2023).
  • 54 % stufen KI als essenziellen Kreativpartner ein, während 96 % betonen, dass Human Oversight für die Originalität unerlässlich bleibt.
  • Operative Hürden belasten das Geschäft: 46 % sehen Engpässe bei Reviews, 41 % bei Freigaben; 70 % geben an, dass diese Verzögerungen umsatzrelevante Aktivitäten ausbremsen.
  • KI spart durchschnittlich ca. 15 Arbeitsstunden pro Woche ein (davon ca. sechs Stunden bei der Content-Generierung); 78 % gewinnen dadurch Zeit für wertschöpfende Aufgaben, 63 % reduzieren manuelle Routineprozesse.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: https://martechseries.com/feed/•Veröffentlicht: 18. März 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “New PhotoShelter Research Finds AI Accelerating Content Creation While Engagement Lags”

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KI spart Zeit: Marketer investieren sie in Output-Korrekturen

Eine Optimizely-Umfrage unter mehr als 2.000 B2B-Marketern belegt eine breite KI-Adoption, offenbart jedoch erhebliche operative Reibungsverluste: Knapp die Hälfte nutzt KI täglich, doch drei Viertel wenden wöchentlich mindestens drei Stunden für das Editieren, Fact-Checking oder Korrigieren KI-generierter Inhalte auf. Nur 19 % setzen auf eine integrierte KI-Plattform, während über 80 % zwischen isolierten Tools wechseln. Diese fragmentierten Workflows erhöhen den Aufwand für Governance, Compliance und Qualitätskontrolle massiv. US-Marketer zeigen sich zwar zuversichtlicher als globale Peers, viele Befragte fürchten jedoch eine Verwässerung der Brand Voice. Der Report resümiert: Der künftige Wettbewerbsvorteil liegt nicht in der reinen Tool-Nutzung, sondern in der effizienten Operationalisierung von KI durch standardisierte Workflows und Plattformintegration.

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Marketer nutzen KI-Vorteile; Vertrauensmangel bremst Agentic AI

Eine Untersuchung von Digiday+ Research unter 142 Marken- und Agentur-Experten aus Q4 2025 belegt die zunehmende Integration von KI in Marketing-Workflows, identifiziert jedoch anhaltende Hürden für eine breitere Skalierung. Generative AI verzeichnet dabei eine höhere Adoptionsrate als Predictive AI. Generative Tools dominieren vor allem in der Creative Production (82 %), im Marketing (81 %) sowie in der externen (75 %) und internen Kommunikation (56 %). Predictive AI wird primär für Measurement und KPI-Analysen eingesetzt (48 %). Über die Hälfte der Befragten (54 %) gibt an, bisher keine Agentic AI zu nutzen. Case Studies und Interviews (u. a. von Unilever, Kroger und Monks) veranschaulichen zwar klare Effizienzgewinne, betonen jedoch mangelndes Vertrauen, Governance-Defizite, fragmentierten Datenzugriff und technische Komplexität als zentrale Barrieren für die Implementierung autonomer KI-Agenten.

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