Beobachtetes Signal · 4. Nov. 2026 · Research Report / Insight · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
KI-Antworten sind jetzt der wichtigste Ausgangspunkt für die Produktrecherche
Laut dem neuesten Forschungsbericht von impact.com, 'The new front door: How AI is rewriting the buyer's journey', sind KI-generierte Antworten zum häufigsten Ausgangspunkt für die Produktrecherche unter KI-aktiven US-Verbrauchern geworden. Die Umfrage unter 1.128 Verbrauchern ergab, dass 47% ihre letzte Produktsuche mit einer KI-generierten Antwort begannen, davon 33% mit einer eigenständigen KI-Plattform und 14% mit einer KI-Übersicht in der Suche, während nur 26% mit traditionellen Suchmaschinenergebnissen starteten. Darüber hinaus gaben 72% der Befragten an, manchmal, meistens oder immer von einem KI-Tool auf eine Marken- oder Einzelhandelswebsite zu klicken, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen, aber nur 27% hatten in den letzten 30 Tagen eine direkte Markenwebsite für die Recherche genutzt. Der Bericht hebt die Herausforderungen hervor, denen Marken bei der Zuordnung des KI-Einflusses auf Kaufentscheidungen gegenüberstehen, und betont die Notwendigkeit für Marken, Sichtbarkeit und Vertrauen auf KI-Plattformen, Verlagen, Createuren und Communities aufzubauen.
Dieser Forschungsbericht liefert Einblicke in den wachsenden Einfluss von KI auf die Produktentdeckung von Verbrauchern, was für Vermarkter und Werbetreibende relevant ist. Es handelt sich jedoch nicht um ein großes Branchenereignis oder eine Ankündigung, und die Daten stammen aus einer einzigen Umfrage.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- 47% der KI-aktiven US-Verbraucher begannen ihre letzte Produktsuche mit einer KI-generierten Antwort.
- 33% nutzten eine eigenständige KI-Plattform und 14% eine KI-Übersicht in der Suche.
- 26% starteten mit traditionellen Suchmaschinenergebnissen.
- 72% der Befragten klicken von einem KI-Tool auf eine Marken- oder Einzelhandelswebsite, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen.
- 62% der Gen Z würden KI vertrauen, in mindestens einer Kategorie automatisch zu kaufen, während 66% der Boomer KI nicht vertrauen würden, ohne Zustimmung zu kaufen.
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Ontologie & Marktkonzepte
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Criteo-Report: KI unterstützt Produktrecherche, schließt aber noch keine Käufe ab
Der „2026 Commerce & AI Trend Report“ von Criteo, basierend auf einer Verbraucherbefragung von Januar bis Februar 2026 mit 6.379 Teilnehmern in den USA, UK, Deutschland, Frankreich, Japan und Südkorea, zeigt, dass KI eine zentrale Rolle bei der Produktsuche einnimmt, Transaktionen jedoch selten autonom abschließt. Marktplätze (36 %) und Suchmaschinen (28 %) bleiben die dominanten Einstiegspunkte, während KI-Assistenten als ergänzender Kanal 14 % ausmachen. Verbraucher nutzen KI primär für Recherche und Vergleiche – fast die Hälfte nutzt KI-Tools für Produktvergleiche, aber nur 8 % geben an, direkt über diese Tools einzukaufen. Visuelle (44 %) und sprachbasierte (26 %) Suche gewinnen an Bedeutung. Für den Kaufabschluss sind Vertrauensfaktoren wie Datenschutz (46 %), Schutz vor manipulierten Inhalten (52 %) sowie starke Markenbekanntheit (75 %) weiterhin entscheidend für Retail Media und Marketingstrategien.
KI-Suche verändert die Mess- und Kennzahlen im B2B-Marketing grundlegend
Ein MarTech-Bericht analysiert aktuelle 10Fold-Ergebnisse („The Visibility Reset“), wonach KI-gestützte Suche die Content-Entdeckung im B2B-Bereich rasant transformiert. Demnach betrachten 52 Prozent der B2B-Technologiemarketing-Leiter KI-generierte Suche als ihren wichtigsten Kanal. Da KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini und Google AI Overviews Käuferfragen direkt beantworten, sinken die Click-Through-Raten, während Glaubwürdigkeit und Autorität an Bedeutung gewinnen. Einige Marketer verzeichnen zwar weniger Website-Traffic, aber eine höhere Lead-Qualität. Als Reaktion optimieren Unternehmen vermehrt Produkt-Erklärer, rollenspezifische Q&As und prägnante, zitierfähige Zusammenfassungen, um von KI-Systemen häufiger zitiert zu werden. Der Artikel erschien am 15. Mai 2026 von Senior Editor Constantine von Hoffman auf MarTech.
KI-Suche definiert digitale Sichtbarkeit und Attribution grundlegend neu
KI-gestützte Suchsysteme und Assistenten-Zusammenfassungen verändern die Brand Discovery fundamental: Nutzeranfragen werden direkt beantwortet, ohne Klicks auf Websites zu generieren. Daten von Pew Research und SparkToro belegen die wachsende Nutzung dieser Summaries und einen massiven Anstieg von Zero-Click-Searches. Zwar bauen Marken durch Nennungen in KI-Antworten mentale Markenbekanntheit auf, in klassischen Web-Analytics hinterlässt diese Exposure mangels Pageviews jedoch keine Spuren. Diese Diskrepanz zwingt Marketer zur Neuausrichtung ihrer Attributions- und Messansätze – weg von reinen Klick-Metriken hin zu Brand-Lift-Studien, Branded-Search-Trends und Direct-Traffic-Analysen. Parallel gewinnen klar strukturierte Source Contents an Bedeutung, um als Referenzquelle für KI-Modelle zu dienen. Bis neue Messtools etabliert sind, müssen Teams Performance-Metriken kontextuell neu interpretieren und das Stakeholder-Reporting anpassen.
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