Beobachtetes Signal · 10. Mai 2023 · Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
KI und Predictive Analytics optimieren E-Commerce-Preise und Vertriebsstrategien
E-Commerce-Unternehmen setzen verstärkt auf Künstliche Intelligenz und Predictive Analytics, um ihre Inventarpreisgestaltung und Vertriebsstrategien zu optimieren. Der Artikel fasst Expertenwissen von KPMG, Blue Yonder und Forrester zusammen und betont die Notwendigkeit robuster Datenökosysteme, des Einsatzes von Machine Learning zur Identifizierung von Nachfragetreibern sowie einer kontinuierlichen Modellüberwachung und -aktualisierung. Zu den wichtigsten Strategien gehören Head-Core-Tail-Pricing, hyperlokale Nachfrageanalysen und Mikro-Tests zur Vermeidung von Overfitting. Experten betonen, dass Datenqualität und Data Governance für präzise Vorhersagen entscheidend sind, und warnen davor, Modellen ohne laufende Validierung blind zu vertrauen. Der Beitrag liefert praktische Handlungsempfehlungen für die Implementierung, darunter die Zusammenführung diverser Datenquellen, die Nutzung exogener Daten und den regelmäßigen Abgleich von Ist-Werten mit Prognosen.
Liefert wertvolle Einblicke in KI-gestützte Preis- und Vertriebsoptimierung im E-Commerce, was für das MarTech-Umfeld relevant, aber kein marktbewegendes Großereignis ist.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- KI und Predictive Analytics werden im E-Commerce für Nachfrageprognosen, Bestandsmanagement und Preisgestaltung eingesetzt.
- Bill Nowacki von KPMG empfiehlt den Aufbau eines robusten Datenökosystems und den Einsatz von Machine Learning zur Ermittlung von Nachfragetreibern.
- Darren Saumur von Blue Yonder erklärt, dass KI Head-Core-Tail-Pricing-Strategien ermöglicht und zur Optimierung der Bestandsplatzierung beiträgt.
- Biswajeet Mahapatra von Forrester betont die Bedeutung von Data Governance und regelmäßigen Modellaktualisierungen für die Genauigkeit.
- Da das Risiko von Overfitting bei Modellen besteht, raten Experten zu Mikro-Tests und dem Abgleich von Ist-Werten mit Prognosen.
Verknüpfte Unternehmen
2 verknüpfte Unternehmen“Bill Nowacki, KPMG managing director of data and analytics, explained a variety of sources are often used to inform forecasting, purchasing,...”
“Forrester principal analyst Biswajeet Mahapatra explained the key to maintaining accuracy of any model is the quality of data....”
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Europäische Startups brauchen englischsprachige Präsenz für KI-Sichtbarkeit
Dieser Artikel diskutiert, wie der Aufstieg generativer KI und konversationeller Suche das B2B-Kaufverhalten verändert, insbesondere für europäische Startups, die internationale Märkte anstreben. Mit über 900 Millionen wöchentlichen ChatGPT-Nutzern und 94% der B2B-Käufer, die generative KI bei Kaufentscheidungen nutzen, wird die Sichtbarkeit in KI-generierten Antworten entscheidend. Traditionelle SEO weicht der Generative Engine Optimization (GEO), die auf dem Fußabdruck eines Unternehmens in glaubwürdigen englischsprachigen Quellen basiert. Der Artikel weist darauf hin, dass die meisten KI-Assistenten Live-Quellen auswerten und englische Inhalte bevorzugen, während kleinere europäische Sprachen weniger als 0,6% der Webinhalte ausmachen. Er empfiehlt Startups, ein internationales Ökosystem von Erwähnungen aufzubauen, Inhalte für KI-Extraktion zu strukturieren und eine ebenso starke englischsprachige Präsenz zu pflegen. Der Artikel unterstreicht die Bedeutung der Überwachung des Share of Voice in KI-Modellen.
Forrester-Prognose 2027: Europa justiert Tech-Beziehungen neu statt digitaler Abkopplung
Trotz des ausgeprägten Bestrebens, die digitale Souveränität zurückzugewinnen, wird Europa zentrale Technologie-Partnerschaften bis 2027 lediglich selektiv neu ausrichten und nicht vollständig kappen. Laut den europäischen Prognosen von Forrester für 2027, die auf dem Technology & Innovation Forum EMEA vorgestellt wurden, signalisieren neue Vorschriften zur KI-Souveränität und Plattform-Governance zwar strategischen Gestaltungswillen, entfalten kurzfristig jedoch nur begrenzte Wirkung. Europa geht zwar mit der festen Absicht in das Jahr 2027, seine digitale Autonomie auszubauen, die strukturelle Kluft zwischen politischem Anspruch und tatsächlicher technologischer Kontrolle wird sich jedoch voraussichtlich weiter vergrößern.
CMO-Amtszeit sinkt seit 2010 um 35 %
Eine Studie mit 13.000 US-Marketingfachleuten zeigt, dass die durchschnittliche Amtszeit von CMOs seit 2010 um 35 % gesunken ist – von vier Jahren auf 2,6 Jahre für diejenigen, die nach 2022 begonnen haben. Die Umfrage von Findem und CMO Huddles zeigt, dass nur noch 36 % der Fortune-500-Unternehmen den Titel CMO verwenden, ein deutlicher Rückgang gegenüber 55 % im Jahr 2024. CMOs berichten oft an andere als den CEO, und der Marketinganteil am Umsatz ist von 11,2 % im Jahr 2018 auf 7,8 % gefallen. Kurze Amtszeiten führen zu inkonsistenter Führung und häufigen Agentur-Pitches, wobei Agentur-Kunden-Beziehungen im Durchschnitt nur 3,7 Jahre dauern. Experten führen den Trend auf falsche Erwartungen und den gesunkenen Einfluss der CMOs zurück.
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