Beobachtetes Signal · 10. März 2026 · Content Publication · Quelle: Lennys Newsletter · Relevanz: 1/5 · Sentiment: Neutral
Leitfaden zur fortgeschrittenen B2B-Positionierung mit April Dunford
Lenny’s Newsletter veröffentlicht eine Podcast-Episode mit April Dunford, einer anerkannten Expertin für B2B-Positionierung und Autorin des Buches „Obviously Awesome“. Das Gespräch geht über grundlegende Positionierungskonzepte hinaus und behandelt vier typische Hindernisse, mit denen Produktteams bei der Definition ihrer Marktpositionierung und Go-to-Market-Strategie (GTM) konfrontiert werden. Zu den besprochenen Themen gehören die Gründe für Uneinigkeiten in funktionsübergreifenden Teams hinsichtlich der Wettbewerber, die Überwindung von Produktpessimismus sowie die Anwendung des sogenannten „So what?“-Tests zur Klärung des differenzierten Mehrwerts. Zudem wird erläutert, wie GTM-Entscheidungen genutzt werden können, um die Positionierung zu schärfen. Die Episode vermittelt praxisnahe Taktiken für Produkt- und Marketingteams, um präzisere und umsetzbare Positionierungsentscheidungen zu treffen.
Pädagogischer Thought-Leadership-Inhalt zur B2B-Positionierung; nützlich für Marketing- und Produktteams, stellt jedoch keine plattformübergreifende, regulatorische, finanzielle oder technische Infrastrukturentwicklung dar, die das Ökosystem im Großen beeinflusst.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- April Dunford ist die Gastexpertin und Autorin des Buches Obviously Awesome.
- April Dunford arbeitet seit rund 10 Jahren mit mehr als 300 Unternehmen im Bereich der Positionierung zusammen.
- Die Episode benennt vier gängige Hindernisse, auf die Produktteams bei Positionierungsentscheidungen stoßen.
- Die Episode hebt den „So what?“-Test sowie die Nutzung der GTM-Strategie zur Steuerung von Positionierungsentscheidungen hervor.
- Die Inhalte wurden im Rahmen einer Episode auf Lenny's Newsletter (lennysnewsletter.com) veröffentlicht.
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Fortgeschrittene B2B-Positionierung: Vier Hindernisse und Lösungen
April Dunford, Autorin von 'Obviously Awesome', präsentiert einen fortgeschrittenen Leitfaden für die B2B-Produktpositionierung und identifiziert vier schwer erkennbare Hürden: Uneinigkeit über Mitbewerber, Produktpessimismus, unklar definierter Differenzierungswert sowie unpräziser Scope des zu positionierenden Angebots. Sie empfiehlt, konsequent die Perspektive des potenziellen Kunden einzunehmen, sich auf aktuelle Produktfunktionen zu konzentrieren, den Status quo als Hauptkonkurrenten anzuerkennen und funktionsübergreifende Workshops mit Führungskräften aus Marketing, Vertrieb, Produkt, Customer Success und der Geschäftsführung durchzuführen. Dunford rät dazu, die Positionierung auf echten Vertriebsdaten aufzubauen, Produktteams mit den wahren Gewinnernzeln zu konfrontieren, konkreten geschäftlichen Nutzen verständlich zu machen und differenzierte Botschaften prägnant zu halten. Der Beitrag bietet praxisnahe Orientierung, um Go-to-Market-Messaging im B2B-Bereich abzustimmen und mehr Deals zu gewinnen.
Lauren Douglass: Authentisches B2B-Branding und Content-Strategien für 2026
Lauren Douglass, Gründerin von Reverve, spricht im AdTechGod-Podcast (Ep. 126) über moderne B2B-Marketingansätze. Gestützt auf ihre Stationen bei Citibank, Teads und Channel Factory beschreibt sie Reverve als Beratungsagentur, die PR, Social Media und Content-Strategie in einem ganzheitlichen Ansatz vereint. Im Fokus stehen Authentizität, persönliche Standpunkte und kontinuierliche Content-Creation als zentrale Wachstumstreiber für B2B bis 2026. Laut Douglass übertreffen nahbares Storytelling und Personenmarken glattgebürstetes Corporate Jargon deutlich, während KI die Content-Produktion lediglich unterstützt, aber menschliche Verbindungen nicht ersetzt. Die Episode beleuchtet praktische Hürden wie Planung, Organisation und die emotionale Arbeit beim Aufbau einer Personal Brand. Zudem wird Unternehmen empfohlen, die individuellen Perspektiven ihrer Mitarbeitenden stärker zu fördern, um ein menschlicheres Marketing zu etablieren.
Céline Flores Willers: B2B-Marketer sollen wie B2C denken
Auf der DMEXCO 2026 argumentierte Céline Flores Willers, Gründerin von The People Branding Company, dass B2B-Marketing oft veraltet wirkt, weil Marketer Angst vor Innovation haben (FOMU). Sie zeigte kreative Taktiken wie den Einsatz des Roboter-Sidekicks 'Robi' und personalisierte T-Shirts, um Aufmerksamkeit und Branding zu steigern. Sie betonte LinkedIn als zentrale Plattform für B2B und verwies auf einen SAP-Taulia-Fall, bei dem Employee-Generated Content, beworben über Thought Leader Ads, eine 2,3-mal höhere Engagement-Rate und 70 Prozent höhere Klickraten bei kleinem Budget erzielte. Willers nannte auch Beispiele wie die Kampagne von Legora mit Jude Law und die 25-teilige Merger-Dokumentation von Merz Lifecare als erfolgreiche 'Building-in-Public'-Strategien. Sie schloss mit dem Appell an B2B-Marketer, kreativer zu sein und vom B2C-Marketing zu lernen.
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