Beobachtetes Signal · 15. Juli 2026 · Product Launch · Quelle: https://martechseries.com/feed/ · Relevanz: 3/5 · Sentiment: Positiv
Adstra stellt ID Connection Strength vor und deckt Identitätslücken im CTV-Targeting auf
Adstra hat mit ID Connection Strength (ICS) ein konfigurierbares Scoring-Framework zur Verifizierung der Identitätslink-Qualität vor Kampagnenaktivierungen eingeführt. In einer Partnerschaft mit InterMedia Advertising wurde ICS anhand programmatischer Connected TV-Kampagnenvalidierungsdaten getestet. Das Framework bewertet Verbindungen auf einer Skala von 1 (stärkster) bis 6 (schwächer) über fünf Dimensionen: Aktualität, Frequenz, Signalintegrität, Kongruenz und Kardinalität. Es unterstützt diverse Identifier-Typen wie HEMs, UID2s, MAIDs, Connected TV IDs, TTD Cookies und IPs. Die gemeinsame Studie ergab, dass personengebundene Connected TV IDs mit hohem ICS-Score eine Person-Link-Stabilität von 71 % aufwiesen, verglichen mit 57 % bei IP-basiertem Mapping, was einem Stabilitätsplus von 24 % entspricht. Zudem erreichten lediglich 23 % der ohne ICS anvisierten Residential IPs die gewünschte Geografie, was die Relevanz für die Reduzierung von Media-Waste bei Connected TV Budgets unterstreicht.
Das Framework und die Studienergebnisse belegen messbare Qualitätsunterschiede im Connected TV-Targeting (71 % vs. 57 % Stabilität), die Werbeabfälle reduzieren können. Es handelt sich hierbei jedoch um einen kommerziellen Produktlaunch und nicht um eine grundlegende Änderung von Branchenstandards.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Adstra hat ID Connection Strength (ICS) eingeführt, ein Scoring-Framework zur Validierung von Identitätslinks vor Kampagnenstart.
- Gemeinsam mit InterMedia Advertising wurde ICS anhand programmatischer Connected TV-Kampagnendaten im Rahmen einer Studie validiert.
- ICS-Scores bewerten die Verbindungsstärke von 1 (höchste) bis 6 (niedrigste) über fünf Dimensionen: Aktualität, Frequenz, Signalintegrität, Kongruenz und Kardinalität.
- Die Studie zeigte, dass Connected TV IDs mit hohem ICS-Score eine um 24 % höhere Stabilität (71 % vs. 57 %) bei der Personen-Zuordnung aufwiesen als Legacy-IP-Mappings.
- Ohne ICS-Optimierung erreichten nur 23 % der adressierten Residential IPs die intendierte geografische Zielregion.
Verknüpfte Unternehmen
4 verknüpfte Unternehmen“According to EMARKETER’s December 2025 forecast, U.S. CTV ad spending is projected to reach $37.95 billion in 2026....”
“Truthset’s 2026 State of Data Accuracy report finds roughly 40% of every open-auction CTV dollar is wasted due to inaccurate identity data....”
“Author: PRNewswire...”
“The article was published on MarTech Series (publisher) and carries the headline about Adstra launching ID Connection Strength....”
Ontologie & Marktkonzepte
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IP-basiertes CTV-Targeting schlägt in drei von vier Fällen fehl
Eine neue Untersuchung des Identity-Resolution-Anbieters Adstra und der unabhängigen Mediaagentur InterMedia Advertising offenbart erhebliche Ungenauigkeiten beim IP-basierten Connected TV (CTV) Targeting. Der Studie zufolge erreichten lediglich 23 % der Residential IP-Adressen ihr vorgesehenes geografisches Ziel. Zudem erwiesen sich gerätebasierte CTV-Identifier im Zeitverlauf als stabiler (71 %) als IP-Adressen (57 %). Die Verfasser kritisieren, dass intransparente IP-to-Household-Mapping-Methoden Media Spend verschwenden, und schlagen ein neues Zuverlässigkeitsmodell vor: den ID Connection Strength (ICS)-Framework, der Kennungen anhand von fünf Kriterien auf einer Skala von 1 bis 6 bewertet. ICS befindet sich seit Januar in einer Testphase mit ausgewählten Marken sowie Agenturen und soll im dritten Quartal 2026 breiter verfügbar sein.
Kritik an E-Mail-basierten IDs für Connected TV wächst
AdExchanger beleuchtet die Skepsis der Branche gegenüber E-Mail-basierten alternativen IDs im Bereich Connected TV (CTV). Kritiker betonen, dass diese Kennungen zwar als Cookie-Ersatz im Display-Bereich funktionieren, jedoch ungeeignet für das One-to-Many-Sehverhalten von CTV sind und oft auf E-Mails von Drittanbietern statt auf Publisher First-Party-Logins basieren. Der Artikel beleuchtet einen kürzlich aufgetretenen UID2-Verschlüsselungsfehler bei The Trade Desk, der die Tokens eines Publishers drei Monate lang unbrauchbar machte. Zudem wird berichtet, dass einige FAST-Channel und Publisher E-Mails von Datenbrokern erwerben, um IDs zu generieren. Experten wie Mike Richter und Ana Milicevic fordern mehr Transparenz, strengere QA-Prozesse, gemeinsame Testumgebungen und eine verbesserte Messbarkeit, um die Integrität und Performance von IDs im CTV-Ökosystem zu validieren.
UID2: Die Zukunft der CTV-Werbung im Open Web
UID2 entwickelt sich im Bereich Connected TV (CTV) zu einem unverzichtbaren Standard, da sich Werbebudgets von Third-Party-Cookies hin zu offenen Web-Identitätslösungen verlagern. Während Walled Gardens zwar Reichweite, aber auch höhere Kosten und intransparente Messungen bieten, steigt das Interesse an ID-basierten Ansätzen rasant. Laut Berichten hat Procter & Gamble UID2-Implementierungen von NetID und Utiq getestet, was die wachsende Relevanz unterstreicht. Eine Studie von ID5 zeigt, dass 91 Prozent der Marktteilnehmer bereits Cookie-Alternativen nutzen oder Tests planen und 67 Prozent den Fokus auf IDs für nicht-adressierbaren Traffic legen. In Europa fungiert EUID als Governance- und Compliance-Ebene für UID2. Die Lösung verspricht reduzierte Streuverluste, präzisere Lookalike-Modelle und eine stärkere Omnichannel-Aktivierung über CTV und Mobile hinweg – dank enger DSP-Integration mit The Trade Desk. Leistungssteigerungen von 20 bis 30 Prozent im Vergleich zu Cookies sowie verbesserte CPA-Metriken im iGaming belegen den wirtschaftlichen Nutzen.
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