Beobachtetes Signal · 21. Feb. 2023 · Policy Update · Quelle: Trending Topics · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Negativ
Runtastic-Nutzer müssen Daten an adidas übertragen oder löschen lassen
adidas fordert Nutzer seiner Runtastic-Fitness-Apps auf, ihre persönlichen Daten an adidas zu übertragen oder deren Löschung zu akzeptieren. Die Maßnahme betrifft insbesondere die vor dem 9. März 2022 aufgezeichneten Daten österreichischer Nutzer, darunter Aktivitäten, Follower, Challenge-Beiträge, Newsfeed-Einträge und Ziele. Nutzer, die ablehnen, können ihre Daten entweder dauerhaft löschen lassen oder vorab lokal exportieren. adidas begründet den Schritt mit einer verbesserten App-Erfahrung und integriert Runtastic als Kundenbindungsinstrument in sein adiClub-Treueprogramm. Der Artikel verweist zudem darauf, dass adidas Runtastic im Jahr 2015 für rund 220 Millionen Euro übernommen hat und sechs Runtastic-Patente in einem Markenrechtsstreit gegen Nike nutzt. Die adiClub-AGB räumen adidas weitreichende Rechte an Nutzerinhalten ein, was Parallelen zu den seit langem kritisierten Bedingungen von Facebook aufweist.
Veranschaulicht, wie eine global agierende Verbrauchermarke Fitness-App-Daten für Kundenbindung und Marketing nutzt, wirft jedoch erhebliche Datenschutz- und Einwilligungsfragen auf, die für First-Party-Data-Strategien im Bereich AdTech von Relevanz sind.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- adidas hat Runtastic im Jahr 2015 für ca. 220 Millionen Euro übernommen.
- adidas kontaktiert Runtastic-Nutzer per E-Mail, um vor dem 9. März 2022 erfasste Daten zu übertragen oder zu löschen.
- Nutzer mit Verweigerungshaltung können ihre Daten dauerhaft löschen oder vorher exportieren.
- Runtastic-Apps fungieren nun als Bestandteil des adiClub-Treueprogramms.
- adidas setzt sechs Runtastic-Patente in einem Patentverletzungsverfahren gegen Nike ein.
Verknüpfte Unternehmen
3 verknüpfte Unternehmen“adidas acquired Runtastic in 2015 and now requires users to transfer their data to adidas....”
“adidas sued its main rival Nike for IP violations in apps, citing six Runtastic patents....”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
Instagram-Edits-App ermöglicht jetzt Carousel-Erstellung
Die Edits-App von Instagram erlaubt Creatorn jetzt die direkte Erstellung von Karussell-Posts, wie der Creators Account von Instagram über Instagram und Threads bekannt gab. Das Feature steht iOS-Nutzern sofort zur Verfügung, eine Android-Version soll bald folgen. Plattformchef Adam Mosseri bestätigte in einem Broadcast Channel, dass Nutzer auf jeder Slide Fotos und Videos mischen, Bilder über Slides hinweg verknüpfen sowie die bereits aus der Videoediting bekannten Sticker, Texteffekte und Cutouts verwenden können. Dies soll die Content-Erstellung vereinfachen und das Engagement fördern, da Karussells weiterhin ein beliebtes Format sind. Zusätzlich ist der Edits AI Assistant, der Videoideen basierend auf Account-Metriken liefert, derzeit nur in den USA verfügbar. Meta erweitert weiterhin seine Creator-Tools zur Unterstützung des Social-Media-Marketings.
Globaler Werbemarkt wächst 2026 um 11,9% - Print und TV schwach
Laut der Prognose von Warc Media wird der globale Werbemarkt 2026 um 11,9 % auf 1,34 Billionen US-Dollar wachsen, nach einem Wachstum von je 10 % in den Jahren 2024 und 2025. Wichtige Wachstumstreiber sind Investitionen in KI und Großereignisse wie Olympia und die Fußball-WM. Social Media wird mit 21,3 % auf 394,6 Mrd. US-Dollar am stärksten wachsen, gefolgt von VOD, Retail Media, Search und DOOH. Traditionelle Medien verlieren: TV -1,8 %, Print -0,9 %, Radio -3,0 %. Alphabet, Amazon und Meta werden zusammen 59,7 % der weltweiten Werbeausgaben außerhalb Chinas auf sich vereinen. Das Wachstum dürfte sich 2027 auf 8,4 % und 2028 auf 7,9 % normalisieren. KI verändert Targeting, Kreation und Kampagnenoptimierung und schafft neue Werbeumfelder wie generative Suche.
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