Beobachtetes Signal · 1. Mai 2026 · Conference Recap · Quelle: AdExchanger · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv
POSSIBLE 2026: AdExchanger analysiert Agentic AI und Programmatic-Trends
In einer Sonderausgabe des Podcasts „What’s POSSIBLE With AI“ fassen Alyssa Boyle und Anthony Vargas von AdExchanger die wichtigsten Erkenntnisse der POSSIBLE-Konferenz in Miami zusammen. Im Mittelpunkt der Branchendiskussionen stand Agentic AI, insbesondere das Konzept des agentenbasierten Mediaeinkaufs („Agent-to-Agent Buying“), bei dem KI-Systeme autonom Mediakampagnen aushandeln. Die Analyse beleuchtet fundamentale operative Veränderungen für Media Planner sowie die Anforderungen an die Datenarchitektur von Demand-Side Platforms (DSPs) und Supply-Side Platforms (SSPs). Aktuell setzen diese Systeme vor allem auf strategisch agierende Fachkräfte, die die KI-Outputs steuern und evaluieren. Bemerkenswert war zudem das Fehlen vormals dominanter Branchenthemen: Fragen zu Nachhaltigkeit, Transparenz und die Rolle klassischer Publisher rückten auf der Konferenz deutlich in den Hintergrund.
Bietet wertvolle Einblicke in Branchendiskussionen rund um Agentic AI im Programmatic-Markt, enthält jedoch keine unmittelbaren Produktankündigungen, Plattform-Updates oder Finanzkennzahlen.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- AdExchanger veröffentlichte am 1. Mai 2026 die Konferenzanalyse „What’s POSSIBLE With AI“ zur POSSIBLE in Miami.
- Im Zentrum stand Agentic AI und autonomes „Agent-to-Agent Buying“ zur automatisierten Verhandlung von Media-Deals.
- Die Technologie erfordert Anpassungen in den Datenfundamenten von DSPs und SSPs sowie neue Workflows für Media Planner.
- Nachhaltigkeit, Transparenz und Publisher-Themen waren auf der Konferenz auffallend wenig präsent.
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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
POSSIBLE 2026: Branchenexperten diskutieren über generative KI und Markttrends
Auf der Branchenkonferenz POSSIBLE 2026 in Miami befragte Digiday führende Führungskräfte von Agenturen und Marken zu den praktischen Auswirkungen von generativer KI auf das Marketing. Im Mittelpunkt stand die Balance zwischen technologischer Effizienz und menschlicher Kreativität. Die von Christian Muche geleitete und zur Hyve Group gehörende Konferenz adressierte zentrale Themen wie den pragmatischen Einsatz von KI für Measurement, Recruiting-Trends, anhaltende wirtschaftliche Unsicherheiten und den Erhalt emotionaler Markenbindungen. Zu den befragten Executives gehören Katie Klumper (Geico), die den Einsatz von KI bei der Talentakquise hervorhob, sowie Kerel Cooper (CMO, Marketcast), der KI zur Beschleunigung von Datenanalysen nutzt, ohne den menschlichen Kontext zu verlieren. Weitere Stimmen wie Maybelline New Yorks Yasmin Dastmalchi betonten authentisches Zielgruppen-Engagement. Ein zweiter Teil der Interviewreihe mit Christian Muche und Hyve-CEO Mark Shashoua folgt.
AdTech-Führungskräfte auf der CES 2026: Realität versus Hype bei KI
Auf der CES 2026 in Las Vegas führten AdExchanger und das Chief Marketer Network Videointerviews mit führenden Köpfen der digitalen Werbebranche, um Einblicke in Markttrends für 2026, Learnings aus 2025 sowie die tatsächliche Relevanz von KI-Anwendungsfällen gegenüber reinem Hype zu gewinnen. Zu den befragten Branchenvertretern zählen unter anderem Führungskräfte von IAB Tech Lab, Viant, Havas Media Network, TripleLift, Yahoo DSP und Magnite. Die Kurzinterviews beleuchten konkrete, wertstiftende KI-Implementierungen, strategische Fehlannahmen der Branche sowie neu entstehende Prioritäten für Advertiser und AdTech-Vendors zu Beginn des Jahres 2026.
Agentic-AI-Hype, Immobilien-Übernahme und KI-Anzeigen bei Snapchat
Das AdExchanger Daily Roundup vom 29. April 2026 beleuchtet die praktischen Grenzen von Agentic AI in der Werbung. Branchenexperten betonen, dass aktuelle Tools primär Workflows automatisieren statt vollautonome programmatische Buys auszuführen. Erste Agent-to-Agent-Experimente existieren zwar, der breite Durchbruch steht jedoch aus. Zudem kündigte Real Brokerage die Übernahme von Re/Max für 550 Millionen US-Dollar an – ein Schritt im Zuge der Marktkonsolidierung, bei dem die Kontrolle über Advertising Inventory und Daten eine zentrale Rolle spielt. Parallel dazu hat Snapchat „AI Sponsored Snaps“ eingeführt, ein Werbeformat, das von Marken gesteuerte KI-Agenten direkt in die Direktnachrichten der Nutzer integriert. Dies erfolgt im Rahmen der breiteren KI-Strategie von Snap nach jüngsten Personalabbaumaßnahmen. Weitere Meldungen betreffen regulatorische Prüfungen, Brand-Protection-Tools sowie leitende Personalwechsel.
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