Beobachtetes Signal · 1. Juni 2022 · Analysis · Quelle: CMSWire · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Neutral
Fünf Targeting-Empfehlungen für eine Welt nach dem Cookie
Da Google Third-Party-Cookies schrittweise abschafft, müssen Marketer ihre Targeting-Strategien anpassen. Ein aktueller CMSWire-Beitrag skizziert fünf zentrale Empfehlungen: das Testen von Targeting-Prozessen ohne Third-Party-Data, Anreize für Verbraucher zur Freigabe von First-Party-Data, die Nutzung von Walled-Garden-Identity-Solutions, den Einsatz von Data Management Platforms sowie die Kreation immersiver digitaler Erlebnisse. Dabei werden Studien von der Boston Consulting Group und Google zitiert, wonach zwei Drittel der Verbraucher relevante Werbung wünschen, aber fast die Hälfte Bedenken bezüglich der Datenweitergabe hat. Experten von Forrester, Clarus Commerce, NetElixir und Pantheon steuern Einblicke bei. Zudem verweist der Artikel auf etablierte Identitätslösungen wie The Trade Desks Unified ID 2.0, LiveRamps RampID, Googles Privacy Sandbox, Neustars Fabrick ID und Yahoo ContentID, um den Wandel im Ökosystem zu bewältigen.
Bietet praxisnahe Orientierung für Marketer, die sich an die Deprecations von Third-Party-Cookies anpassen, und verweist auf wichtige Identity Management-Lösungen, ohne jedoch bahnbrechende neue Branchenentwicklungen zu verkünden.
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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz
- Laut dem Artikel plante Google die Beendigung der Unterstützung für Third-Party-Cookies im Jahr 2023.
- Untersuchungen der Boston Consulting Group und von Google ergaben, dass zwei Drittel der Verbraucher relevante Werbung wünschen, aber knapp die Hälfte sich bei der Datenweitergabe für Personalisierung unwohl fühlt.
- Der Anteil der Verbraucher, die bereit sind, E-Mail-Adressen zu teilen, sank laut Clarus-Commerce-CEO Tom Caporaso von 93 Prozent im Jahr 2018 auf 60 Prozent im Jahr 2021.
- Der Artikel empfiehlt Identitäts- und Tagging-Lösungen wie Unified ID 2.0, RampID, Privacy Sandbox, Fabrick ID und Yahoo ContentID.
- Forrester-Analystin Tina Moffett rät Marketern, realistische Erwartungen zu setzen und neue Targeting-Ansätze frühzeitig zu testen.
Verknüpfte Unternehmen
7 verknüpfte Unternehmen“As Google ends its support for third-party cookies in 2023 — if the company doesn’t delay its plans again — marketers are challenged with th...”
“Forrester recommends that brands should determine if a new targeting approach is necessary to meet their goals....”
“Research from Boston Consulting Group and Google shows that while two-thirds of consumers want relevant ads, nearly half of them are uncomfo...”
“Trade Desk’s Unified ID 2.0...”
“Live Ramp’s RampID...”
Ontologie & Marktkonzepte
Verwandte Marktsignale & Trends
Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.
Amazon stellt neue Alexa-Tablets mit KI und Google Play vor
Amazon hat eine neue Tablet-Generation unter der Marke Alexa angekündigt, darunter das Alexa Tablet 12 Pro, das Alexa Tablet 11 und das Alexa Tablet 8. Alle Geräte laufen mit Android, integrieren den KI-Assistenten Alexa+ und bieten erstmals direkten Zugriff auf den vollständigen Google Play Store, sodass Nutzer neben Amazon-Diensten auch Apps wie YouTube, Netflix und Gmail installieren können. Die Tablets bieten verschiedene Bildschirmgrößen, Prozessoren und Akkulaufzeiten, mit Preisen ab 229,99 US-Dollar. Ein spezieller Kindle-Lesemodus und neue Kindermodelle mit elterlicher Kontrolle wurden ebenfalls eingeführt. Der Verkaufsstart in Nordamerika ist am 8. Oktober, die Auslieferung beginnt am 14. Oktober, und die Verfügbarkeit in Europa, einschließlich Deutschland, startet am 19. Oktober.
Grok Bot durchsucht X und nutzt Konkurrenzmodelle
SpaceXAI hat seinen AI-Agenten Grok Bot um die Fähigkeit erweitert, die gesamte X-Plattform kontinuierlich zu durchsuchen und zu analysieren. Nutzer können den Agenten nun für 24/7-Social-Listening, Markenüberwachung und Trendanalysen einsetzen, ähnlich wie bei Googles Information Agents. Grok Bot wird je nach Aufgabenstellung auch Modelle von Konkurrenten wie Claude Opus 5.5, Midjourney und Suno integrieren. Dieser Schritt signalisiert einen Wandel hin zu Multi-Modell-AI-Agenten und erweitert die Möglichkeiten der KI-gestützten Social-Media-Analyse.
OpenAI wirbt für Anzeigen in ChatGPT als humanitärer Auftrag
Auf der Advertising Week New York verteidigte Samantha Jacobson, VP of Monetization Partnerships bei OpenAI, die Einführung von Werbung in ChatGPT als Weg, die Vorteile der AGI für alle zugänglich zu machen, da nicht jeder für Abos zahlen kann. Sie betonte, dass das Verbrauchervertrauen das Wichtigste sei, selbst auf Kosten von Umsatz oder Partnerschaften, und stellte die intent-basierte Werbung von ChatGPT der traditionellen demografischen Zielgruppenansprache gegenüber, die sie als 'gruselig' bezeichnete. Das Werbegeschäft von OpenAI wächst schnell: Anzeigen starteten im Februar, ein Self-Service-Ad-Manager in den USA im Mai, und Ende August wurde eine jährliche Umsatzrate von 1 Milliarde US-Dollar erreicht, mit Zehntausenden Werbetreibenden in über 40 Ländern. Das Unternehmen strebt laut Berichten 2,5 Milliarden US-Dollar Werbeeinnahmen in diesem Jahr und 100 Milliarden US-Dollar bis 2030 an. Jacobsons Aussagen kommen vor dem Hintergrund allgemeiner Skepsis gegenüber werbefinanzierten Modellen und Datenschutzbedenken.
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