Beobachtetes Signal · 11. Mai 2026 · Product Launch · Quelle: persoenlich.com News · Relevanz: 2/5 · Sentiment: Positiv

20 Minuten startet eigenes In-App-Format für vertikale Kurzvideos

Zusammenfassung des Signals

Das Schweizer Medienhaus 20 Minuten hat am 11.05.2026 das neue In-App-Format „20 Minuten Shorts“ für vertikale Kurzvideos eingeführt. Der Feed wird eigenproduziert und von Journalisten manuell kuratiert, um jüngere Zielgruppen anzusprechen, die von TikTok oder Instagram vertikale Videoformate gewohnt sind. Unter der Leitung von Adriel Monostori erstellt ein vierköpfiges Team zum Start rund 30 Videos täglich. Nutzer können Kommentare abgeben, zwischen Video und Text wechseln, die doppelte Wiedergabegeschwindigkeit nutzen und Likes vergeben. Die Vermarktung setzt zunächst auf vertikale Video Ads und klassische Display-Banner; auf erzwungene Pre-Rolls vor redaktionellen Inhalten wird bewusst verzichtet. Eine Personalisierung ist für einen späteren Zeitpunkt geplant, soll jedoch schrittweise erfolgen, um die redaktionelle Gewichtung zu wahren. Dieser Vorstoß schafft neue, kuratierte Video-Inventarflächen und bietet Marken zusätzliche In-App-Werbemöglichkeiten jenseits algorithmischer Social-Media-Plattformen.

Polaris7 AgentStrategische Einordnung
Hohe Konfidenz

Die Einführung eines eigenen In-App-Kurzvideoformats durch Publisher generiert neue, kuratierte Video-Inventarflächen sowie Werbechancen und zeigt, wie Medienhäuser jüngere Zielgruppen zurückgewinnen wollen. Das Vorhaben ist strategisch relevant, wenngleich stark regional fokussiert.

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Wichtigste Kernpunkte & Evidenz

  • 20 Minuten hat am 11.05.2026 das Format „20 Minuten Shorts“ eingeführt.
  • Der Feed für vertikale Kurzvideos wird intern produziert und von Journalisten manuell kuratiert.
  • Ein neues, vierköpfiges Produktionsteam unter der Leitung von Adriel Monostori wurde für das Projekt aufgestellt.
  • Zum Start bietet der Feed rund 30 Videos pro Tag inklusive Kommentarfunktion, Videowechsel, doppelter Geschwindigkeit und Likes.
  • Die Monetarisierung erfolgt über vertikale Video Ads und Display-Banner, gänzlich ohne erzwungene Pre-Roll-Werbung.
Primäre Quellenbasis & Herkunftsnachweis
Verifizierter Herkunftsnachweis
Primärquelle: persoenlich.com News•Veröffentlicht: 11. Mai 2026
Ursprünglicher Berichttitel: “20 Minuten: Neues Kurzvideoformat in der App”

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Aktuelle verifizierte Unternehmensentwicklungen und Deal-Aktivitäten in diesem Marktsegment.

CTV24. Apr. 2026

Streaming-Plattformen setzen auf Vertical Video, Monetarisierung bleibt unklar

Große Streaming-Dienste integrieren Vertical-Video-Funktionen, um im Wettbewerb mit TikTok, YouTube Shorts und Instagram Reels zu bestehen. Disney hat den Feed 'Verts' für Disney+ gestartet, Netflix rollt Ende des Monats einen ähnlichen Feed aus, Peacock erweitert sein Angebot um einen Bravo-Tab, und Paramount hat seine Mobile App überarbeitet. Bislang bieten die Plattformen in diesen Feeds keine Werbeplätze an, sondern nutzen sie vor allem als Discovery-Engines, um Nutzer zu Long-Form Content zu leiten. Zudem gewinnen Microdramas – vertikal gedrehte, episodische Kurzformate aus China – an Aufmerksamkeit. Neue Anbieter wie VeYou setzen dabei auf Markensponsorings und Product Placement statt auf klassische Werbeblöcke. Branchenbeobachter bezweifeln jedoch, dass große Studios die Dynamik von Social-Media-Plattformen ökonomisch sinnvoll kopieren oder schnell monetarisieren können.

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Platform1. Dez. 2025

Publisher setzen auf On-Site-Vertical-Video zur Steigerung der Nutzendengagement

Publisher setzen zunehmend auf On-Site-Vertical-Video, um die Bindung ihres Publikums zu vertiefen. Dabei nutzen sie das neue Produkt Bytes von Media.net als technische Infrastruktur. Bytes ermöglicht das Einbinden scrollbarer Vertical-Video-Feeds auf Open-Web-Websites und liefert Tools für die Content-Erstellung sowie Monetarisierung. Die Lösung konvertiert horizontale Assets in das Vertical-Format und generiert KI-gestützte Videozusammenfassungen von Artikeln, die vor der Veröffentlichung redaktionell geprüft werden. Publisher können Bytes-Widgets flexibel platzieren und eigene Playlists erstellen. Da die Monetarisierung von Vertical Video bislang stark von Walled Gardens dominiert wird, unterstützt Bytes Display-, horizontale Video- und Native-Formate über bestehende SSPs. Erste Signale zeigen, dass eCPMs für Display-Ads in diesem Format aufgrund des höheren Engagements das Drei- bis Fünffache erreichen. Medienhäuser wie die BBC, New York Times, Bild, USA Today, Hearst, TIME, People und Trusted Media Brands haben bereits Piloten oder Live-Implementierungen gestartet.

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Creation & Asset Management19. Feb. 2026

JWX lanciert Vertical-Video-Produkt für Publisher zur Steigerung des Engagements

JWX hat ein neues Vertical-Video-Produkt angekündigt, mit dem Publisher interaktive, wischbare und im Social-Media-Stil gehaltene Videoerlebnisse auf ihren Webseiten integrieren können. Die Lösung erfordert nur eine einfache JavaScript-Implementierung, sodass keine umfassenden Anpassungen der bestehenden Tech-Stacks oder Ad-Stacks notwendig sind. Publisher können damit bestehende vertikale Inhalte – etwa aus Social-Media-Kanälen – auf ihren eigenem Properties direkt monetarisieren und als gebrandetes Format einbinden. Zudem plant JWX die automatisierte Generierung von Vertical-Video-Formaten aus bestehenden Video-Bibliotheken, unterstützt durch KI-Technologien der übernommenen Firmen Augie (jetzt JWX Studio) und Aug X Labs. Mithilfe integrierter Strategy Rules von JWX können A/B-Tests zur Optimierung von Format und Monetarisierung durchgeführt werden, während Publisher die vollständige Kontrolle über Branding und User Experience behalten.

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