Strafanzeige gegen Meta und Händler wegen Ray-Ban Smart Glasses eingereicht
Die deutsche Non-Profit-Organisation HateAid hat bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) in Frankfurt Strafanzeige gegen Meta sowie beteiligte Hersteller und Händler der Ray-Ban–Meta-Smart-Glasses erstattet. Die Anzeige richtet sich neben Meta gegen Einheiten von EssilorLuxottica sowie Retailer wie Fielmann, Apollo-Optik, Mister Spex und MediaMarktSaturn. Reuters bestätigte den Eingang bei den Behörden, die nun Anfangsverdachtsmomente prüfen. Regulierungsbehörden wie die Bundesnetzagentur beobachten die Gerätekategorie aufmerksam – insbesondere hinsichtlich der Erkennbarkeit von Aufnahmeindikatoren. Im Fokus stehen kamerabasierte KI-Funktionen, die Bilddaten erfassen, ohne dass zwingend eine sichtbare LED aktiviert wird. Dies wirft grundlegende Rechtsfragen bezüglich Erfassung, Übertragung, Verarbeitung und Speicherung von Sensordaten bei Wearables auf.
- •HateAid hat Strafanzeige gegen Verantwortliche von Meta sowie Hersteller und Händler der Ray-Ban–Meta-Smart-Glasses erstattet.
- •Die Anzeige ging bei der ZIT in Frankfurt ein; die Behörde prüft derzeit das Vorliegen eines Anfangsverdachts.
- •In der Mitteilung nennt HateAid EssilorLuxottica-Einheiten sowie die Retail-Partner Fielmann, Apollo-Optik, Mister Spex und MediaMarktSaturn.
