Google rechnet Android-Gerätebackups künftig auf den Cloud-Speicher an
Google hat seine Support-Richtlinien aktualisiert und angekündigt, dass Systembackups von Android-Geräten künftig auf das Speicherkontingent des Google-Kontos angerechnet werden. Diese Änderung bedeutet, dass SMS und MMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen sowie App-Daten, die in Backups enthalten sind, den verfügbaren Speicherplatz des Kontos belasten, der standardmäßig 15 GB kostenlos umfasst. Android-Einstellungen werden künftig Steuerungselemente bereitstellen, um auszuwählen, welche Gerätedaten gesichert werden sollen; Pixel-Geräte bieten diese Funktion bereits. Google listet auf seinen Support-Seiten auf, welche Dateitypen angerechnet werden und welche nicht. Nutzer, die mehr Speicherplatz benötigen, können ein Google One-Abonnement abschließen, wobei Tarife mit 100 GB ab 2 Euro pro Monat beginnen. Zum Vergleich bietet Apple in der iCloud 5 GB kostenlos an, während iCloud+ 50 GB für 1 Euro pro Monat bereitstellt.
- •Google rechnet Android-Gerätebackupdaten künftig auf das Speicherkontingent des Google-Kontos an.
- •Zu den explizit aufgeführten Datentypen gehören SMS und MMS, Anruflisten, Geräteeinstellungen sowie App-Daten.
- •Android-Geräte ermöglichen über die Backup-Einstellungen die Auswahl der zu sichernden Daten; Pixel-Smartphones bieten diese Steuerung bereits.
