TikTok verteidigt Jugendschutz gegen EU-Pläne für Altersgrenzen in Social Media
Angesichts der Vorstöße der Europäischen Union zur Einschränkung des Social-Media-Zugangs für Minderjährige hat TikToks Public-Policy-Chef Ali Law die Sicherheitsmaßnahmen der Plattform verteidigt. Gegenüber CNBC verwies Law auf über 50 voreingestellte Sicherheitseinstellungen für unter 16-Jährige, darunter tägliche Bildschirmzeitlimits, eine automatische Nutzungspause ab 22 Uhr sowie Einschränkungen bei Direktnachrichten und TikTok Shop. Diese Debatte findet vor dem Hintergrund verschärfter globaler Regulierung statt: Australien hat ein gesetzliches Verbot für Kinder erlassen, und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, strengere Vorgaben inklusive möglicher Altersgrenzen zu prüfen. Zudem betonte TikTok, im vergangenen Jahr zwei Milliarden US-Dollar in Trust and Safety investiert zu haben, während Tech-Konzerne wie Meta und Google sich zunehmend rechtlichen Konsequenzen und Haftungsfragen aussetzen.
- •Ali Law, Public-Policy-Leiter für Nordeuropa, verteidigte die Sicherheitsmaßnahmen von TikTok in einem CNBC-Interview.
- •TikTok bietet mehr als 50 voreingestellte Sicherheitsvorkehrungen für unter 16-Jährige, wie ein einstündiges Bildschirmzeitlimit und eine Abendsperre ab 22 Uhr.
- •Das Unternehmen investierte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr zwei Milliarden US-Dollar in Trust and Safety.
