KI-Kennzeichnungspflicht entlarvt minderwertige Creatives und erzwingt neue Test-Standards
Die im Rahmen des EU AI Act anstehende Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte wird die Rolle von KI in Werbemitteln transparent machen und als automatischer Qualitätsfilter wirken. Während starke, relevante Creatives auch mit Label performen, werden generische oder oberflächliche KI-Ads entlarvt. Der Beitrag warnt davor, reine Masse an KI-Varianten mit validem Testing gleichzusetzen, und plädiert für hypothesengetriebene Tests zwischen rein KI-generierten und menschlich veredelten Assets. Als besonders reputationskritisch gilt synthetischer UGC (User-Generated Content) sowie fiktive Testimonials, sobald deren KI-Ursprung sichtbar wird. Gestützt auf Forschung des Nuremberg Institute for Market Decisions – wonach identische Anzeigen mit KI-Label signifikant kritischer bewertet werden – empfiehlt die Analyse strengere Qualitätskontrollen vor Live-Tests sowie ganzheitliche Erfolgsmetriken jenseits reiner Klickraten (CTR).
- •Veröffentlicht von OnlineMarketing.de im Kontext der regulatorischen Vorgaben des EU AI Act.
- •Studien des Nuremberg Institute for Market Decisions belegen, dass identische Werbeanzeigen bei sichtbarem KI-Label von Konsumenten kritischer beurteilt werden.
- •Gefahr für Brand Safety und Glaubwürdigkeit: Synthetischer UGC und künstliche Testimonials verlieren durch Kennzeichnungspflicht drastisch an Wirkung.
